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Infektionstest

Die bisherige Testkapazität wurde erhöht. Testen lassen können sich nun alle Menschen, die in Düsseldorfer wohnen oder arbeiten und zugleich Krankheitssymptome wie zum Beispiel trockenen Husten, Halsschmerzen, Atemnot oder Fieber zeigen.

Diese melden sich bei dem Infotelefon 0211 89-96090 (täglich, 5 bis 22 Uhr), wo nach einem Schema abgefragt wird, ob man zu denen gehört, bei denen ein Test angezeigt ist. Dann wird entsprechend ein Termin zur Testung vereinbart.

Damit werden die Tests einem breiteren Personenkreis zugänglich gemacht: Sie sind nicht mehr nur besonders gefährdeten (vulnerablen) Gruppen sowie Menschen aus der kritischen Infrastruktur vorbehalten.

Ist ein Test bei Personen ohne jedes Anzeichen einer Erkrankung sinnvoll?

Laut Robert-Koch-Institut sollte eine Labordiagnostik nur dann durchgeführt werden, wenn auch entsprechende Symptome vorhanden sind. Symptome sind zum Beispiel trockener Husten, Atemnot, Fieber, Gliederschmerzen oder Halsschmerzen.

Denn wenn man noch keine Symptome auf das COVID-19-Virus zeigt, sich aber noch in der Inkubationszeit befindet, sagt ein negativer Test nichts darüber aus, ob man nicht doch noch krank wird. Die Inkubationszeit kann bis zu 14 Tage betragen.

Wann erhalte ich mein Testergebnis?

Wenn Sie weniger als fünf Tage auf Ihr Ergebnis des Infektionstests warten, warten Sie bitte auf den Anruf des Gesundheitsamtes. Bis dahin sollten Sie zu Hause in freiwilliger Quarantäne bleiben.

Wenn Sie bereits länger als fünf Tage auf die Rückmeldung zu Ihrem Infektionstestergebnis warten, senden Sie bitte eine E-Mail unter Angabe Ihres vollständigen Namens, Ihrer Anschrift, Ihres Geburtsdatums und einer Rückrufnummer, unter der wir Sie erreichen können an:
gesundheitsschutz@duesseldorf.de

Wie funktioniert das Drive-In-Diagnose-Center?
Sind Patientinnen und Patienten schon wieder nach einer Infektion gesund/geheilt und wie kann man das feststellen?

Es gibt schon einige Patientinnen und Patienten, die aus der Quarantäne entlassen werden konnten und die auch als gesundet oder geheilt gelten. Diese haben die Infektion sehr gut überstanden. Die Patienten haben keinerlei Symptome mehr und gegebenenfalls könnte man einen Test durchführen, der aber nicht angezeigt ist.

Wann ist eine Freitestung zur Wiederaufnahme der Tätigkeit nötig?

Eine Freitestung zur Wiederaufnahme der Tätigkeit ist nur bei medizinischem Personal von Arztpraxen und Krankenhäusern sowie Personal von Alten- und Pflegeeinrichtungen nötig.

Folgende Voraussetzungen müssen nach den Richtlinien des Robert Koch-Instituts (RKI) für die Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit von Personal aus medizinischen und Pflegeeinrichtungen (inklusive ambulanter Einrichtungen) erfüllt werden (Stand 17.04.2020):

  • Symptomfreiheit seit mindestens 48 Stunden bezogen auf die akute COVID-19-Erkrankung und
  • Eine negative PCR-Untersuchung aus zwei zeitgleich durchgeführten oro- und nasopharyngealen Abstrichen.

Angeordnete Quarantänemaßnahmen bleiben bestehen und sind von diesen Voraussetzungen ausgenommen.

Allgemeine Informationen vom RKI zur Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit finden Sie hier und gesonderte Informationen für medizinisches Personal sind hier aufgeführt.

Zudem wird medizinisches Personal aus Krankenhäusern und Arztpraxen in bestimmten Fällen auch im Verlauf ihrer Quarantäne abgestrichen, selbst wenn keine Symptome auftreten.

Für alle anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – auch der Kritischen Infrastruktur – gibt es keine Freitestung am Ende der Quarantäne oder zur Wiederaufnahme der Tätigkeit.

Dieses Vorgehen entspricht den aktuellen Richtlinien des Robert Koch-Instituts (Stand 17.04.2020).

Wo können Antikörpertests gemacht werden?

Mit Hilfe eines Antikörpertestes wird untersucht, ob sich im Blut der getesteten Person Antikörper gegen SARS-CoV-2 nachweisen lassen. Dies kann ein sicherer Hinweis auf eine durchgemachte Infektion sein. Flächendeckende Antikörper-Tests helfen außerdem, das Virus Sars-CoV-2 und seine Verbreitung weiter zu erforschen. Denn nach wie vor sind grundlegende Fakten ungeklärt. Unter anderem, wie viele Menschen sich bislang infiziert haben.

Im Allgemeinen entscheidet der Hausarzt, ob ein Antikörper-Test durchgeführt werden sollte oder nicht. Die Blutprobe wird dann in ein akkreditiertes Labor geschickt. Vor den im Internet angebotenen Schnelltests für Privatpersonen, die ein Ergebnis innerhalb von zehn Minuten versprechen, raten Experten ab. Ihre Zuverlässigkeit ist äußert fraglich, sodass man sich auf das Ergebnis keinesfalls verlassen darf.

Bin ich aufgrund eines positiven Antikörpertests auf SARS-CoV-2 (Coronavirus) immun und kann aus der Quarantäne entlassen beziehungsweise wieder zur Arbeit zugelassen werden?

Nein, auch medizinisches und pflegerisches Personal kann in diesem Fall noch nicht aus der Quarantäne entlassen werden und wieder zur Arbeit gehen.

Ein Test auf SARS-CoV-2-spezifische Antikörper im Blut kann für epidemiologische Fragestellungen sinnvoll sein. Aktuell sind diese Tests jedoch noch in der Zulassungsphase.

Aufgrund der hohen Kreuzreaktivität mit Antikörpern anderer in Deutschland zirkulierender Coronaviren reicht die Qualität dieser Tests noch nicht für eine sicherere Einschätzung aus. Zudem ist noch nicht abschließend geklärt, ob eine durchgemachte Infektion überhaupt eine anschließende Immunität verursacht. Eine Entlassung aus der Quarantäne oder Wiederzulassung zur Arbeit ist daher auf Basis eines positiven SARS-CoV-2-Antikörpertests in Düsseldorf nicht möglich.

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