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Infektionstest

In den städtischen Testeinrichtungen können sich grundsätzlich alle Personen testen lassen, die in Düsseldorf wohnen oder arbeiten und zugleich Krankheitssymptome wie zum Beispiel trockenen Husten, Halsschmerzen, Atemnot oder Fieber, Gliederschmerzen oder Halsschmerzen zeigen. Darüber hinaus haben aktuell alle Reiserückkehrer sowie Beschäftigte in Kitas und Schulen (vorerst bis zum 9. Oktober 2020) die Möglichkeit, sich kostenlos testen zu lassen.

Zusätzlich empfiehlt das Gesundheitsamt – in Anlehnung an die jeweils gültigen RKI-Empfehlungen – für bestimmte (enge) Kontaktpersonen sowie Personen, die von der Corona-Warn-App auf ein erhöhtes Risiko hingewiesen wurde, eine Testung auf das Coronavirus, auch wenn diese keine Symptome zeigen.

Für eine Testung im städtischen Abstrichzentrum an der Mitsubishi-Electric-Halle ist in jedem Fall zwingend eine Terminvereinbarung über die städtische Corona-Hotline erforderlich.

Diese ist unter der Rufnummer 0211 89-96090 (montags bis freitags von 7.30 bis 21 Uhr sowie samstags von 8 bis 16 Uhr) zu erreichen. Dort wird nach einem Schema abgefragt, ob ein Test erforderlich ist und gegebenenfalls ein Termin zur Testung vereinbart.

Für Personal in Arztpraxen, Krankenhäusern und Alten- und Pflegeheimen sowie ambulanten Einrichtungen (auch ambulante Pflegedienste) gelten andere Empfehlungen für Testungen. Sie sollten daher bitte zunächst Kontakt zu Ihrem Betriebsärztlichen Dienst beziehungsweise Ihrem Hygienebeauftragten aufnehmen. Darüber hinaus können Sie sich ebenfalls an das Gesundheitsamt wenden. Bitte schicken Sie Ihre Anfrage per E-Mail an diagnostikzentrum_corona@duesseldorf.de.

Im Rahmen der aktiven Fallfindung werden zudem Reihentestungen in Gemeinschaftsunterkünften (Pflege-, Flüchtlings- und Obdachloseneinrichtungen) durchgeführt.

Wo kann ich mich testen lassen?

Arztpraxen

Wir haben Ihnen eine Liste der Arztpraxen in Düsseldorf zusammengestellt, die Teil des Corona Netzwerks Düsseldorf sind und CoVid19-Abstriche durchführen.

Städtische Teststellen oder mobiler Dienst

Sie können sich an das städtische Infotelefon unter der 0211 89-96090 (Mo. bis Fr. von 7.30 bis 21 Uhr, Sa. von 8 bis 16 Uhr) wenden. Dort wird nach einem Schema abgefragt, ob man zu denen gehört, bei denen ein Test erforderlich ist. Dann wird entsprechend ein Termin zur Testung durch die städtischen Teststellen oder den mobilen Dienst vereinbart.

Corona WALK-IN

Am Montag, 10. August öffnet das Corona WALK-IN von ZOTZ|KLIMAS.
Standort: Immermannstraße 65D, auf dem Platz Karlstraße, Ecke Friedrich-Ebert-Straße
Öffnungszeiten: täglich, 7 bis 21 Uhr

Weitere Informationen

  • Sie müssen keinen Termin vereinbaren.
  • Alle drei Varianten der Abrechnung: auf Überweisung vom Arzt, OEGD und Selbstzahler
Ist ein Test bei Personen ohne jedes Anzeichen einer Erkrankung sinnvoll?

Laut Robert Koch-Institut (RKI) sollte eine Labordiagnostik in der Regel nur dann durchgeführt werden, wenn auch entsprechende Symptome vorhanden sind. Symptome sind zum Beispiel trockener Husten, Atemnot, Fieber, Gliederschmerzen oder Halsschmerzen.

Denn wenn man noch keine Symptome auf das COVID-19-Virus zeigt, sich aber noch in der Inkubationszeit befindet, sagt ein negativer Test nichts darüber aus, ob man nicht doch noch krank wird. Die Inkubationszeit kann bis zu 14 Tage betragen.

Zusätzlich empfiehlt das Gesundheitsamt – in Anlehnung an die jeweils gültigen RKI-Empfehlungen – für bestimmte (enge) Kontaktpersonen eine Testung auf das Coronavirus, auch wenn diese Kontaktpersonen keine Symptome zeigen. Diese Personen werden entsprechend informiert und beraten.

Für Personal in Arztpraxen, Krankenhäusern und Alten- und Pflegeheimen sowie ambulanten Einrichtungen (auch ambulante Pflegedienste) gelten andere Empfehlungen. Sie sollten daher bitte Kontakt zu Ihrem Betriebsärztlichen Dienst beziehungsweise Ihrem Hygienebeauftragten aufnehmen. Darüber hinaus sollten Sie das Gesundheitsamt per E-Mail an diagnostikzentrum_corona@duesseldorf.de kontaktieren.

Das Robert Koch-Institut stellt weitere Informationen online zur Verfügung.

Wann erhalte ich mein Testergebnis?

Bis Ihnen Ihr Testergebnis mitgeteilt wird, bleiben Sie bitte zu Hause in freiwilliger Quarantäne. Je nach Testaufkommen, können bis zum Vorliegen des Ergebnisses durchaus zwischen 48 und 72 Stunden vergehen. Wenn Sie länger als fünf Tage auf die Rückmeldung zu Ihrem Infektionstestergebnis warten, senden Sie bitte eine E-Mail unter Angabe Ihres vollständigen Namens, Ihrer Anschrift, Ihres Geburtsdatums und einer Rückrufnummer, unter der Sie erreichbar sind, an: gesundheitsschutz@duesseldorf.de.

Wie funktioniert das Drive-In-Diagnose-Center?
Ich wurde positiv auf das Coronavirus getestet, habe aber zur Sicherheit noch einen zweiten Test durchführen lassen. Dieser ist jetzt negativ. Werde ich jetzt aus der Quarantäne entlassen? Was ist mit meinen Kontaktpersonen?

Ein negatives Testergebnis hat auf die behördlich angeordnete Quarantäne keinen Einfluss. Ein solches negatives Ergebnis kann viele Ursachen haben und bedeutet nicht zwangsläufig, dass Sie nicht infektiös sind oder waren.
Die Aufgabe des Gesundheitsamtes ist der gesundheitliche Bevölkerungsschutz. Daher können die eingeleiteten Maßnahmen, die von dem positiven Testergebnis ausgehen, aus Gründen des Gesundheitsschutzes nicht zurückgenommen werden. Wir bitten Sie daher, davon abzusehen, sich solange testen zu lassen bis ein negatives Ergebnis vorliegt.

Lediglich für medizinisches Personal in Krankenhäusern und Arztpraxen sowie für medizinisches und nichtmedizinisches Personal in Alten- und Pflegewohnheimen und ambulanten Einrichtungen ist eine sogenannte Freitestung am Ende der Quarantäne (unter Voraussetzung von mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit) zur Wiederaufnahme der regulären beruflichen Tätigkeit vorgesehen.

Wann ist eine Freitestung zur Wiederaufnahme der Tätigkeit nötig?

Eine Freitestung zur Wiederaufnahme der Tätigkeit bei medizinischem Personal von Arztpraxen und Krankenhäusern sowie Personal von Alten- und Pflegeeinrichtungen ist nicht notwendig. Auch für alle anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – auch der Kritischen Infrastruktur – gibt es keine Freitestung am Ende der Quarantäne oder zur Wiederaufnahme der Tätigkeit.

Informationen zu Entlassungskriterien aus der Isolierung gibt es auf der Seite des RKI

Zur Entisolierung und Aufhebung des Tätigkeitsverbots von medizinischem Personal gelten dieselben Kriterien:

  • Bei schwerem COVID-19-Verlauf (mit Sauerstoffbedürftigkeit):
    mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit, frühestens 10 Tage nach Symptombeginn, PCR-Untersuchung
  • Bei leichtem COVID-19-Verlauf (ohne Sauerstoffbedürftigkeit):
    mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit, frühestens 10 Tage nach Symptombeginn
  • Bei asymptomatischer SARS-CoV-2-Infektion:
    frühestens 10 Tage nach Erstnachweis des Erregers.

Immunsupprimierte Personen müssen im Einzelfall beurteilt werden. In Situationen mit akutem Personalmangel kann bei leichtem Verlauf eine Verkürzung der 10-tägigen Isolationsdauer im Einzelfall erwogen werden – nach Erreichen von 48 Stunden Symptomfreiheit und Vorliegen von zwei negativen PCR-Untersuchungen im Abstand von mindestens 24 Stunden.

Angeordnete Quarantänemaßnahmen bleiben weiterhin bestehen.

Antikörpertests

Der Antikörpertest gilt im Vergleich zum Mund-Nasen-Abstrich als indirekter Erregernachweis. Mit Hilfe eines Antikörpertests wird untersucht, ob sich im Blut der getesteten Person Antikörper gegen SARS-CoV-2 nachweisen lassen. Dies kann ein sicherer Hinweis auf eine durchgemachte Infektion sein. Flächendeckende Antikörper-Tests helfen außerdem, das Virus SARS-CoV-2 und seine Verbreitung weiter zu erforschen. Denn nach wie vor sind grundlegende Fakten ungeklärt – unter anderem, wie viele Menschen sich bislang infiziert haben.

Im Allgemeinen entscheidet der Hausarzt, ob ein Antikörper-Test durchgeführt werden sollte oder nicht. Die entnommene Blutprobe wird dann in ein akkreditiertes Labor geschickt. Vor den im Internet angebotenen Schnelltests für Privatpersonen, die ein Ergebnis innerhalb von zehn Minuten versprechen, raten Experten ab. Ihre Zuverlässigkeit ist äußert fraglich, sodass man sich auf das Ergebnis keinesfalls verlassen darf.

Zur Diagnostik einer akuten COVID-19-Erkrankung und damit der Einschätzung der Infektiosität wird ausschließlich der direkte Erregernachweis aus dem Nasen-/Rachenabstrich empfohlen.
Ein Abstrichtermin kann über die Corona-Hotline (0211 89-96090) der Stadt Düsseldorf vereinbart werden.
Sollte das Abstrichergebnis negativ sein, der COVID-19-Verdacht aufgrund des klinischen Bildes jedoch fortbestehen, können Antikörpertests zum indirekten Nachweis eines ausschleichenden Verlaufs verwendet werden.

Bin ich aufgrund eines positiven Antikörpertests auf SARS-CoV-2 (Coronavirus) immun und kann aus der Quarantäne entlassen beziehungsweise wieder zur Arbeit zugelassen werden?

Nein, auch medizinisches und pflegerisches Personal kann in diesem Fall noch nicht aus der Quarantäne entlassen werden und wieder zur Arbeit gehen.

Ein Test auf SARS-CoV-2-spezifische Antikörper im Blut kann für epidemiologische Fragestellungen sinnvoll sein. Aktuell sind diese Tests jedoch noch in der Zulassungsphase.

Aufgrund der hohen Kreuzreaktivität mit Antikörpern anderer in Deutschland zirkulierender Coronaviren reicht die Qualität dieser Tests noch nicht für eine sicherere Einschätzung aus. Zudem ist noch nicht abschließend geklärt, ob eine durchgemachte Infektion überhaupt eine anschließende Immunität verursacht. Eine Entlassung aus der Quarantäne oder Wiederzulassung zur Arbeit ist daher auf Basis eines positiven SARS-CoV-2-Antikörpertests in Düsseldorf nicht möglich.

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