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Infektionstest

Testen lassen können sich alle, die in Düsseldorf wohnen oder arbeiten und zugleich Krankheitssymptome wie zum Beispiel trockenen Husten, Halsschmerzen, Atemnot oder Fieber, Gliederschmerzen oder Halsschmerzen zeigen. Laut Robert Koch-Institut (RKI) sollte eine Labordiagnostik in der Regel nur dann durchgeführt werden, wenn auch entsprechende Symptome vorhanden sind.

Denn wenn man noch keine Symptome auf das COVID-19-Virus zeigt, sich aber noch in der Inkubationszeit befindet, sagt ein negativer Test nichts darüber aus, ob man nicht doch noch krank wird. Die Inkubationszeit kann bis zu 14 Tage betragen.

Zusätzlich empfiehlt das Gesundheitsamt – in Anlehnung an die jeweils gültigen RKI-Empfehlungen – für bestimmte (enge) Kontaktpersonen eine Testung auf das Coronavirus, auch wenn diese Kontaktpersonen keine Symptome zeigen. Diese Personen werden entsprechend informiert und beraten.

Personen, die Krankheitssymptome zeigen sowie enge Kontaktpersonen, sollten sich umgehend mit ihrer Hausärztin oder ihrem Hausarzt in Verbindung setzen. Sie oder er wird dann über das weitere Vorgehen entscheiden. Sollte ein Verdacht auf das Coronavirus vorliegen, wird Ihre Hausärztin oder Ihr Hausarzt entweder direkt einen Test durchführen oder Sie an das Infotelefon verwiesen. Dieses ist unter der 0211 89-96090 (Mo. bis Fr. von 7.30 bis 21 Uhr, Sa. von 8 bis 16 Uhr) zu erreichen. Dort wird nach einem Schema abgefragt, ob man zu denen gehört, bei denen ein Test erforderlich ist. Dann wird entsprechend ein Termin zur Testung vereinbart.

Damit sind die Tests einem breiteren Personenkreis zugänglich. Sie sind nicht mehr nur besonders gefährdeten (vulnerablen) Gruppen sowie Menschen aus der kritischen Infrastruktur vorbehalten.

Für Personal in Arztpraxen, Krankenhäusern und Alten- und Pflegeheimen sowie ambulanten Einrichtungen (auch ambulante Pflegedienste) gelten andere Empfehlungen für Testungen. Sie sollten daher bitte Kontakt zu Ihrem Betriebsärztlichen Dienst bzw. Ihrem Hygienebeauftragten aufnehmen. Darüber hinaus sollten Sie das Gesundheitsamt per E-Mail an diagnostikzentrum_corona@duesseldorf.de kontaktieren.

Weitere Informationen gibt es online beim RKI.

Ist ein Test bei Personen ohne jedes Anzeichen einer Erkrankung sinnvoll?

Laut Robert Koch-Institut (RKI) sollte eine Labordiagnostik in der Regel nur dann durchgeführt werden, wenn auch entsprechende Symptome vorhanden sind. Symptome sind zum Beispiel trockener Husten, Atemnot, Fieber, Gliederschmerzen oder Halsschmerzen.

Denn wenn man noch keine Symptome auf das COVID-19-Virus zeigt, sich aber noch in der Inkubationszeit befindet, sagt ein negativer Test nichts darüber aus, ob man nicht doch noch krank wird. Die Inkubationszeit kann bis zu 14 Tage betragen.

Zusätzlich empfiehlt das Gesundheitsamt – in Anlehnung an die jeweils gültigen RKI-Empfehlungen – für bestimmte (enge) Kontaktpersonen eine Testung auf das Coronavirus, auch wenn diese Kontaktpersonen keine Symptome zeigen. Diese Personen werden entsprechend informiert und beraten.

Für Personal in Arztpraxen, Krankenhäusern und Alten- und Pflegeheimen sowie ambulanten Einrichtungen (auch ambulante Pflegedienste) gelten andere Empfehlungen. Sie sollten daher bitte Kontakt zu Ihrem Betriebsärztlichen Dienst beziehungsweise Ihrem Hygienebeauftragten aufnehmen. Darüber hinaus sollten Sie das Gesundheitsamt per E-Mail an diagnostikzentrum_corona@duesseldorf.de kontaktieren.

Das Robert Koch-Institut stellt weitere Informationen online zur Verfügung.

Wann erhalte ich mein Testergebnis?

Wenn Sie weniger als fünf Tage auf Ihr Ergebnis des Infektionstests warten, warten Sie bitte auf den Anruf des Gesundheitsamtes. Bis dahin sollten Sie zu Hause in freiwilliger Quarantäne bleiben.

Wenn Sie bereits länger als fünf Tage auf die Rückmeldung zu Ihrem Infektionstestergebnis warten, senden Sie bitte eine E-Mail unter Angabe Ihres vollständigen Namens, Ihrer Anschrift, Ihres Geburtsdatums und einer Rückrufnummer, unter der wir Sie erreichen können an:
gesundheitsschutz@duesseldorf.de

Wie funktioniert das Drive-In-Diagnose-Center?
Sind Patientinnen und Patienten schon wieder nach einer Infektion gesund/geheilt und wie kann man das feststellen?

Es gibt schon einige Patientinnen und Patienten, die aus der Quarantäne entlassen werden konnten und die auch als gesundet oder geheilt gelten. Diese haben die Infektion sehr gut überstanden. Die Patienten haben keinerlei Symptome mehr und gegebenenfalls könnte man einen Test durchführen, der aber nicht angezeigt ist.

Ich wurde positiv auf das Coronavirus getestet, habe aber zur Sicherheit noch einen zweiten Test durchführen lassen. Dieser ist jetzt negativ. Werde ich jetzt aus der Quarantäne entlassen? Was ist mit meinen Kontaktpersonen?

Ein negatives Testergebnis hat auf die behördlich angeordnete Quarantäne keinen Einfluss. Ein solches negatives Ergebnis kann viele Ursachen haben und bedeutet nicht zwangsläufig, dass Sie nicht infektiös sind oder waren.
Die Aufgabe des Gesundheitsamtes ist der gesundheitliche Bevölkerungsschutz. Daher können die eingeleiteten Maßnahmen, die von dem positiven Testergebnis ausgehen, aus Gründen des Gesundheitsschutzes nicht zurückgenommen werden. Wir bitten Sie daher, davon abzusehen, sich solange testen zu lassen bis ein negatives Ergebnis vorliegt.

Lediglich für medizinisches Personal in Krankenhäusern und Arztpraxen sowie für medizinisches und nichtmedizinisches Personal in Alten- und Pflegewohnheimen und ambulanten Einrichtungen ist eine sogenannte Freitestung am Ende der Quarantäne (unter Voraussetzung von mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit) zur Wiederaufnahme der regulären beruflichen Tätigkeit vorgesehen.

Wann ist eine Freitestung zur Wiederaufnahme der Tätigkeit nötig?

Eine Freitestung zur Wiederaufnahme der Tätigkeit ist nur bei medizinischem Personal von Arztpraxen und Krankenhäusern sowie Personal von Alten- und Pflegeeinrichtungen nötig.

Folgende Voraussetzungen müssen nach den Richtlinien des Robert Koch-Instituts (RKI) für die Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit von Personal aus medizinischen und Pflegeeinrichtungen (inklusive ambulanter Einrichtungen) erfüllt werden (Stand 17.04.2020):

  • Symptomfreiheit seit mindestens 48 Stunden bezogen auf die akute COVID-19-Erkrankung und
  • Eine negative PCR-Untersuchung aus zwei zeitgleich durchgeführten oro- und nasopharyngealen Abstrichen.

Angeordnete Quarantänemaßnahmen bleiben bestehen und sind von diesen Voraussetzungen ausgenommen.

Allgemeine Informationen vom RKI zur Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit finden Sie hier und gesonderte Informationen für medizinisches Personal sind hier aufgeführt.

Für alle anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – auch der Kritischen Infrastruktur – gibt es keine Freitestung am Ende der Quarantäne oder zur Wiederaufnahme der Tätigkeit.

Dieses Vorgehen entspricht den aktuellen Richtlinien des Robert Koch-Instituts (Stand: 17. April 2020).

Antikörpertests

Der Antikörpertest gilt im Vergleich zum Mund-Nasen-Abstrich als indirekter Erregernachweis. Mit Hilfe eines Antikörpertests wird untersucht, ob sich im Blut der getesteten Person Antikörper gegen SARS-CoV-2 nachweisen lassen. Dies kann ein sicherer Hinweis auf eine durchgemachte Infektion sein. Flächendeckende Antikörper-Tests helfen außerdem, das Virus SARS-CoV-2 und seine Verbreitung weiter zu erforschen. Denn nach wie vor sind grundlegende Fakten ungeklärt – unter anderem, wie viele Menschen sich bislang infiziert haben.

Im Allgemeinen entscheidet der Hausarzt, ob ein Antikörper-Test durchgeführt werden sollte oder nicht. Die entnommene Blutprobe wird dann in ein akkreditiertes Labor geschickt. Vor den im Internet angebotenen Schnelltests für Privatpersonen, die ein Ergebnis innerhalb von zehn Minuten versprechen, raten Experten ab. Ihre Zuverlässigkeit ist äußert fraglich, sodass man sich auf das Ergebnis keinesfalls verlassen darf.

Zur Diagnostik einer akuten COVID-19-Erkrankung und damit der Einschätzung der Infektiosität wird ausschließlich der direkte Erregernachweis aus dem Nasen-/Rachenabstrich empfohlen.
Ein Abstrichtermin kann über die Corona-Hotline (0211 89-96090) der Stadt Düsseldorf vereinbart werden.
Sollte das Abstrichergebnis negativ sein, der COVID-19-Verdacht aufgrund des klinischen Bildes jedoch fortbestehen, können Antikörpertests zum indirekten Nachweis eines ausschleichenden Verlaufs verwendet werden.

Bin ich aufgrund eines positiven Antikörpertests auf SARS-CoV-2 (Coronavirus) immun und kann aus der Quarantäne entlassen beziehungsweise wieder zur Arbeit zugelassen werden?

Nein, auch medizinisches und pflegerisches Personal kann in diesem Fall noch nicht aus der Quarantäne entlassen werden und wieder zur Arbeit gehen.

Ein Test auf SARS-CoV-2-spezifische Antikörper im Blut kann für epidemiologische Fragestellungen sinnvoll sein. Aktuell sind diese Tests jedoch noch in der Zulassungsphase.

Aufgrund der hohen Kreuzreaktivität mit Antikörpern anderer in Deutschland zirkulierender Coronaviren reicht die Qualität dieser Tests noch nicht für eine sicherere Einschätzung aus. Zudem ist noch nicht abschließend geklärt, ob eine durchgemachte Infektion überhaupt eine anschließende Immunität verursacht. Eine Entlassung aus der Quarantäne oder Wiederzulassung zur Arbeit ist daher auf Basis eines positiven SARS-CoV-2-Antikörpertests in Düsseldorf nicht möglich.

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