Umgang der Schulen mit Corona

Aktuelle Regelungen für Schulen
Seit Ende Mai sind grundsätzlich alle Schulen aller Schulformen zu einem durchgängigen und angepassten Präsenzunterricht zurückgekehrt. Die bestehenden Hygienevorgaben (insbesondere Maskenpflicht in Innenräumen und Testpflicht) gelten weiter. Schulveranstaltungen unter Beteiligung außerschulischer Personen (Elternabende, Zeugnisübergaben, Einschulungsfeiern, Feiern zur Verabschiedung aus der Schule, Tage der offenen Tür, Schulfeste und so weiter) sind unter Beachtung der Hygienevorgaben möglich.

Informationen des Schulministeriums NRW

Weitere Infos zum Thema Schule und Corona, unter anderem Test- und Hygienestrategien, erhalten Sie hier.

Inhalt zuletzt bearbeitet am: 18.06.2021

Keine Elternbeiträge für Ganztagsbetreuung von Februar bis Mai

Landeshauptstadt finanziert Einnahmeausfälle bis zur Einigung über die Kostenbeteiligung des Landes vor

Die Erhebung von Elternbeiträgen für die Betreuung von Kindern im Rahmen des Offenen Ganztags (OGS) an Schulen der Primarstufe und Förderschulen und im Ganztag der Sekundarstufe I wird für die Monate Februar bis Mai in voller Höhe ausgesetzt. Dies gilt unabhängig von der Inanspruchnahme der Betreuung.

Die Abbuchungen für den Monat Mai werden nicht ausgeführt. Die zuviel gezahlten Beträge für die Monate Februar bis April werden Mitte Mai ohne Antrag erstattet.

Wie schütze ich mich und andere?

Hygieneregeln einhalten

Der wirksamste Schutz vor einer persönlichen Ansteckung sowie einer Ansteckung anderer Menschen mit SARS-CoV-2 ist laut dem Robert Koch-Institut die Wahrung einer guten Händehygiene und einer korrekten Husten- und Niesetikette.

Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung

Auch weiterhin besteht der Grundsatz, eine Mund-Nase-Bedeckung (MNB) bei einem Aufenthalt auf einem Schulgrundstück oder in einem Schulgebäude zu tragen.

Für den Schulbetrieb nach den Herbstferien gilt (Quelle: Schulministerium NRW, Stand: 21. Oktober 2020) :

  • Im Schulgebäude und auf dem Schulgelände müssen alle Schülerinnen und Schüler eine Mund-Nase-Bedeckung tragen; dies gilt für alle Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 5 auch wieder im Unterricht und an ihrem Sitzplatz.
  • Die Schülerinnen und Schüler der Primarstufe müssen weiterhin keine Mund-Nase-Bedeckung tragen, solange sie sich im Klassenverband im Unterrichtsraum aufhalten.
  • Auch für die Angebote im Offenen Ganztag gelten die bisherigen Regelungen fort, es sind alsokeine Mund-Nase-Bedeckungen erforderlich.
  • Lehrkräfte müssen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen, solange sie im Unterricht einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten können.
  • Von der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung kann die Schulleitung nach Vorlage eines aussagekräftigen ärztlichen Attests generell aus medizinischen Gründen befreien, eine Lehrerin oder ein Lehrer aus pädagogischen Gründen zeitweise oder in bestimmten Unterrichtseinheiten. In diesen Fällen ist in besonderer Weise auf die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern – wenn möglich – zu achten.

Diese Regelungen sollen bis zum Beginn der Weihnachtsferien am 22. Dezember 2020 gelten.

Schulen können sich zudem im Einvernehmen mit der Schulgemeinde darauf verständigen, freiwillig auch weiterhin im Unterricht eine MNB zu tragen.

Wie werden die Infektionsschutzmaßnahmen in den Schulen umgesetzt?

Alle genutzten Räume werden regelmäßig gelüftet, insbesondere zwischen der Nutzung durch verschiedene Klassen beziehungsweise Kurse.

Regelmäßiges Händewaschen ist weiterhin eine sinnvolle Unterstützungsmaßnahme.

Die Sanitäranlagen in den Schulen sind dafür mit ausreichend Seifenspendern ausgestattet. Auf das Händeschütteln soll verzichtet werden. Eine zusätzliche, prophylaktische Händedesinfektion ist nicht erforderlich. Die bereitgestellten Handdesinfektionsspender werden vordringlich dort eingesetzt, wo es feste Hygienevorgaben gibt (zum Beispiel in der Mensa).

Wie wird die Sauberkeit an Schulen sichergestellt?

Alle Räume sowie potenziell kontaminierte Flächen, die durch Händekontakte zu einer Übertragung beitragen könnten, werden arbeitstäglich gereinigt. Eine Zwischenreinigung oder -desinfektion von Flächen ist nicht erforderlich.

Informationen, für Eltern, deren Kinder in Quarantäne sind

Das Kreisgesundheitsamt Mettmann hat Informationen für betroffene Eltern zusammen gestellt. Die Hinweise sind allgemein gültig und behandeln unter anderem die Themen Verhalten in der Quarantäne und Arbeitsausfall.

Infoblatt

Was passiert, wenn bei den Test ein Infektionsfall festgestellt wird?

Sollten bei den Testungen Infektionsfälle festgestellt werden, entscheiden die unteren Gesundheitsbehörden über weitere Maßnahmen. Beispielsweise würden Kontaktpersonen getestet, um lokale Cluster und Infektionsketten zu identifizieren und möglichst frühzeitig zu unterbrechen. Je nach Infektionsgeschehen und regionaler Gegebenheit könnten bei Bedarf ganze Einrichtungen der Kindertagesbetreuung beziehungsweise Schulen getestet oder auch geschlossen werden. Das Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen erhält die Ergebnisse in anonymisierter Form, um das Infektionsgeschehen entsprechend zu analysieren.

Wie ist vorzugehen, wenn Schüler Coronasymptome aufweisen? (zuhause/im Unterricht)

Wie ist vorzugehen, wenn eine Schülerin oder ein Schüler zuhause Coronasymptome aufweist?

Bereits im Elternhaus, muss abgeklärt werden, dass eine Schülerin oder ein Schüler keine Symptome einer COVID-19-Erkrankung aufweist. Sollten Symptome vorliegen, muss ein Arzt kontaktiert werden. Von einem Schulbesuch ist unbedingt abzusehen.

Dazu hat das Schulministerium NRW ein Infoblatt für Eltern zusammengestellt.

Wie ist vorzugehen, wenn eine Schülerin oder ein Schüler während des Präsenzunterrichts Coronasymptome (zum Beispiel Fieber, Husten) entwickelt?

Soweit möglich, ist sofort zu klären, ob die Symptomatik in einem Zusammenhang mit einer SARS-CoV-2 -Infektion steht oder andere Ursachen (zum Beispiel Allergie) hat.

Sollte die Symptomatik nicht auf eine andere Ursache zurückgeführt werden können, wird die betreffende Schülerin oder der betreffende Schüler vom Präsenzunterricht ausgeschlossen. Anschließend wird durch die Schule der Hausarzt telefonisch kontaktiert. Der Nachhauseweg darf auf keinen Fall mit Bus und Bahn stattfinden. Bei Abholung durch die Sorgeberechtigten werden die Schüler bis zur Abholung separat untergebracht.

Die Situation wird vollständig von der Schule dokumentiert (Datum, Unterrichtsstunde, am Präsenzunterricht teilnehmende Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte, Sitzordnung), um dem Gesundheitsamt nötigenfalls die notwendigen Informationen für eine Nachverfolgung von Kontaktpersonen bereitstellen zu können.

Wie ist vorzugehen, wenn eine Schülerin oder ein Schüler positiv auf COVID-19 getestet wird oder eine Kontaktperson der Kategorie I ist?

Wie ist vorzugehen, wenn sich während des Unterrichts herausstellt, dass eine Schülerin oder ein Schüler eine enge Kontaktperson eines bestätigten Falls ist?

Das Gesundheitsamt veranlasst die Maßnahmen, die für den Betreffenden erforderlich sind. Dazu gehören die häusliche Quarantäne und das vorübergehende Schulbesuchsverbot.

Der Nachhauseweg darf auf keinen Fall mit Bus und Bahn stattfinden. Bei Abholung durch die Sorgeberechtigten wird die Schülerin oder der Schülerin bis zur Abholung separat untergebracht.

Die Situation wird vollständig von der Schule dokumentiert (Datum, Unterrichtsstunde, am Präsenzunterricht teilnehmendeSchülerinnen und Schüler und Lehrkräfte, Sitzordnung), um dem Gesundheitsamt nötigenfalls die notwendigen Informationen für eine Nachverfolgung von Kontaktpersonen bereitstellen zu können.

Wie ist vorzugehen, wenn eine Schülerin oder ein schüler positiv auf COVID-19 getestet wird oder eine Kontaktperson der Kategorie I ist?

Schülerinnen und Schüler mit einer nachgewiesenen SARS-CoV-2 -Infektion dürfen weder am Präsenzunterricht teilnehmen noch zu einer Prüfung mit Präsenzerfordernis zugelassen werden. Gleiches gilt für Schülerinnen und Schüler, die Kontaktpersonen der Kategorie I sind.

Wie ist vorzugehen, wenn eine Schülerin oder ein Schüler trotz Corona-Verdacht weiter die Schule besucht?

Ein unverzügliches Handeln seitens der Schulleitung ergibt sich aus dem Infektionsschutzgesetz in Verbindung mit Paragraf 54 Absatz 4 SchulG. Danach können Schülerinnen und Schüler, deren Verbleib in der Schule eine konkrete Gefahr für die Gesundheit anderer bedeutet, vorübergehend oder dauernd vom Unterricht ausgeschlossen werden.

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