Umgang der Schulen mit Corona

  • Ab dem ersten Schultag nach den Weihnachtsferien (10. Januar 2022) gelten die bekannten Testregelungen für alle Schülerinnen und Schüler unabhängig von ihrem Immunisierungsstatus. Das bedeutet, dass sowohl immunisierte (geimpfte und genesene) als auch nicht immunisierte Schülerinnen und Schüler an den Testungen teilnehmen müssen. Nehmen Schülerinnen und Schüler nicht an den Schultestungen teil, müssen sie, um am Präsenzunterricht teilnehmen zu dürfen, zu dem Zeitpunkt der vorgesehenen Schultestung einen Nachweis über einen negativen Bürgertest vorlegen.
  • Genesene Schülerinnen und Schüler dürfen in den ersten acht Wochen nach ihrer Rückkehr aus der Isolation nicht am Lolli-Testverfahren teilnehmen. Sie sind deshalb in diesem Zeitraum von der Testpflicht in der Schule befreit.
  • Alle Lehrerinnen und Lehrer sowie andere in Schule beschäftigten Personen an den Grund- und Förderschulen sowie an den weiterführenden Schulen, die immunisiert sind, führen ab dem 10. Januar 2022 dreimal pro Woche einen Antigen-Selbsttest in eigener Verantwortung durch oder haben den Nachweis über einen negativen Bürgertest vorzulegen. Zudem können Beschäftigte demnach alternativ zum Selbsttest der auch eine Bescheinigung einer zugelassenen Bürgerteststelle über einen maximal 24 Stunden zuvor durchgeführten Schnelltest mit negativem Ergebnis vorlegen.
  • Ab dem 10. Januar 2022 startet planmäßig auch das optimierte Lolli-Testverfahren, das ebenfalls einen wichtigen Beitrag für den sicheren Schulstart leistet. Die Kinder werden erstmals eine zweite, sogenannte Rückstellprobe mit abgeben, um eine gegebenenfalls nötige Pool-Auflösung zu beschleunigen. Durch die so mögliche Beschleunigung der Übermittlung der Testergebnisse bleibt den nicht infizierten Schülerinnen und Schülern im Falle eines positiven Pools ein Tag in Quarantäne erspart.
  • die Maskenpflicht gilt weiterhin.

Informationen zum Betrieb nach den Weihnachtsferien hat das schulministerium.nrw/06012022-schulstart-mit-anpassung-der-teststrategie-nach-den-weihnachtsferien zusammengefasst.

Weitere Infos zum Thema Schule und Corona, unter anderem Test- und Hygienestrategien, erhalten Sie hier

Inhalt zuletzt bearbeitet am: 11.01.2022

Wie werden die Infektionsschutzmaßnahmen in den Schulen umgesetzt?

Alle genutzten Räume werden regelmäßig gelüftet, insbesondere zwischen der Nutzung durch verschiedene Klassen beziehungsweise Kurse.

Regelmäßiges Händewaschen ist weiterhin eine sinnvolle Unterstützungsmaßnahme.

Die Sanitäranlagen in den Schulen sind dafür mit ausreichend Seifenspendern ausgestattet. Auf das Händeschütteln soll verzichtet werden. Eine zusätzliche, prophylaktische Händedesinfektion ist nicht erforderlich. Die bereitgestellten Handdesinfektionsspender werden vordringlich dort eingesetzt, wo es feste Hygienevorgaben gibt (zum Beispiel in der Mensa).

Alle Räume sowie potenziell kontaminierte Flächen, die durch Händekontakte zu einer Übertragung beitragen könnten, werden arbeitstäglich gereinigt. Eine Zwischenreinigung oder -desinfektion von Flächen ist nicht erforderlich.

Wie ist vorzugehen, wenn Schüler Coronasymptome aufweisen? (zuhause/im Unterricht)

Wie ist vorzugehen, wenn eine Schülerin oder ein Schüler zuhause Coronasymptome aufweist?

Bereits im Elternhaus, muss abgeklärt werden, dass eine Schülerin oder ein Schüler keine Symptome einer COVID-19-Erkrankung aufweist. Sollten Symptome vorliegen, muss ein Arzt kontaktiert werden. Von einem Schulbesuch ist unbedingt abzusehen.

Dazu hat das Schulministerium NRW ein Infoblatt für Eltern zusammengestellt.

Wie ist vorzugehen, wenn eine Schülerin oder ein Schüler während des Präsenzunterrichts Coronasymptome (zum Beispiel Fieber, Husten) entwickelt?

Soweit möglich, ist sofort zu klären, ob die Symptomatik in einem Zusammenhang mit einer SARS-CoV-2 -Infektion steht oder andere Ursachen (zum Beispiel Allergie) hat.

Sollte die Symptomatik nicht auf eine andere Ursache zurückgeführt werden können, wird die betreffende Schülerin oder der betreffende Schüler vom Präsenzunterricht ausgeschlossen. Anschließend wird durch die Schule der Hausarzt telefonisch kontaktiert. Der Nachhauseweg darf auf keinen Fall mit Bus und Bahn stattfinden. Bei Abholung durch die Sorgeberechtigten werden die Schüler bis zur Abholung separat untergebracht.

Die Situation wird vollständig von der Schule dokumentiert (Datum, Unterrichtsstunde, am Präsenzunterricht teilnehmende Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte, Sitzordnung), um dem Gesundheitsamt nötigenfalls die notwendigen Informationen für eine Nachverfolgung von Kontaktpersonen bereitstellen zu können.

Wann und für wen wird eine Quarantäne ausgesprochen?

Bund und Land haben entsprechende Quarantäneverordnungen erlassen. Ihnen sowie den Maßgaben des Robert Koch-Institutes (RKI) folgen die Mitarbeitenden des Gesundheitsamtes.

In der Regel müssen nur positiv getestete Personen in Quarantäne. Die in diesem Kontext entstandenen Kontakte unterliegen von nun an einer regelmäßigen Testpflicht in den verschiedenen Einrichtungen. Eine Quarantäne gilt nicht automatisch für die komplette Klasse oder Gruppe. Sie wird dann angeordnet, wenn es zu mehreren Übertragungen innerhalb eines Klassenverbandes oder einer Gruppe gekommen ist. Das Aussprechen einer Quarantäneanordnung in Düsseldorf erfolgt nach individueller Prüfung des Sachverhaltes und entsprechender Risikoeinschätzung.

Das Kreisgesundheitsamt Mettmann hat Informationen für betroffene Eltern zusammen gestellt. Die Hinweise sind allgemein gültig und behandeln unter anderem die Themen Verhalten in der Quarantäne und Arbeitsausfall.

Infoblatt

Allgemeine Quarantänevorgaben:

Positiv getestete Personen müssen nach wie vor 14 Tage in Quarantäne. Ausnahmen gelten nur unter bestimmten Voraussetzungen. Beispielsweise für ausreichend immunisierte, asymptomatische Personen. Hier gelten weiterhin die bisherigen Regelungen.

Für Kontaktpersonen wurde die Quarantäne auf 10 Tage reduziert. Zudem besteht für asymptomatische Kontaktpersonen die Möglichkeit, sich entweder mittels eines Antigen-Tests ab dem 7. Tag oder mittels eines PCR-Tests ab dem 5. Tag aus der Quarantäne freizutesten.

Für Kontaktpersonen, die einer regelmäßigen Testung unterliegen – beispielsweise in der Schule, in der Kita oder beim Arbeitsplatz, kommen ab dem 5. Tag auch Antigen-Tests für eine Freitestung in Betracht.

Das Recht auf eine Freitestung gilt auch rückwirkend. Personen, die sich bereits heute in Quarantäne befinden, für die diese neue Regelung jedoch gilt, können sich ab Samstag, 11. September 2021 freitesten lassen.

weitere Informationen

Pool-Testungen/gesetzliche Vorgaben

Die Kommunen folgen im Rahmen der Lolli-Testungen den Maßgaben der Corona-Test-und-Quarantäneverordnung sowie des Schulministeriums. Das Land beziehungsweise Schulministerium gibt das Verfahren für die Pool-Testungen und der Bestätigungstestungen vor. Die Organisation und Logistik der Testungen liegt in der Zuständigkeit der Schulträger und der beauftragten Labore. Das Gesundheitsamt kann entsprechend der Maßgaben erst tätig werden und gegebenenfalls Quarantänen anordnen, wenn der individuelle Kontrolltest positiv ausfällt. Ansonsten müssten alle an einem positiven Pool-Test beteiligten Kinder sowie deren Kontaktpersonen erst in Quarantäne gesetzt und bei einem negativen Folgetest wieder daraus entlassen werden.

Grundsätzlich gilt: Das Gesundheitsamt Düsseldorf folgt den Maßgaben der Coronabetreuungsverordnung (CoronaBetrVO), der Corona-Test-und-Quarantäneverordnung (CoronaTestQuarantäneVO), der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung (SchAusnahmV) sowie den Empfehlungen zur Kontaktpersonennachverfolgung des Robert Koch-Instituts und dem Erlass des MAGS vom 12.08.2021 zum "Vorgehen bei Risikokontakten innerhalb der Schule".

Weiterführende Informationen:
Weitere Informationen zum vom Land definierten Procedere sind zu finden unter schulministerium.nrw/lolli-tests.

Kontrolltestung bei positivem Ergebnis

Gemäß den aktuellen Maßgaben haben sich alle an einem positiven Pool-Test Beteiligten Personen bestmöglich abzusondern bis ein im häuslichen Umfeld durchgeführter individueller Kontrolltest ausgewertet wurde – im Zweifelsfall muss sogar ein weiterer externer PCR-Test durchgeführt werden. Um die Wartezeit zu verkürzen, wird zeitgleich mit dem Pool-Test eine weitere Probe zu entnommen, welche im Anschluss an ein positives Pool-Test-Ergebnis individuell ausgewertet werden kann. Die erste Probe kommt in den Pool, die zweite wird mit Namen beschriftet und direkt mit ins Labor geschickt. Für den Fall, dass in der Pooltestung eine Probe positiv getestet wird, kann das Labor direkt die zweite Probe auswerten.

Erhalten Eltern eine Bescheinigung für den Arbeitgeber?

Nur behördlich angeordnete Quarantänen werden schriftlich bescheinigt. Diese Bescheinigung kann dem Arbeitgeber vorgelegt werden.

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