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Umgang der Schulen mit Corona

Die Schulen starten plangemäß mit ihrem Präsenzunterricht am Mittwoch, 12. August.
Weitere Informationen erhalten Sie auf den Seiten des Schulministeriums NRW.

Informationen zum Übergang in die Grundschule

Tage der offenen Türe können nicht stattfinden/Internetangebot und Kurzfilme informieren

Da die sonst üblichen Tage der offenen Türe an den Grundschulen angesichts der aktuellen Ausbreitung des Coronavirus nicht stattfinden können, bietet die Stadt Düsseldorf nun alternative, zeitgemäße Informationsmöglichkeiten.

So können Eltern auf dem Internetauftritt der Landeshauptstadt acht eigens produzierte Kurzfilme abrufen, in denen zentrale Fragen beantwortet werden. Flankiert werden diese von einer Präsentation mit allen Details, dem Leitfaden und der Liste mit Fachleuten zu speziellen Themen. Des Weiteren können Schulen unter Beachtung der aktuellen Vorgaben der Coronaschutzverordnung eigene Informationsabende anbieten.

Die acht Kurzfilme sind barrierefrei und in elf Sprachen untertitelt. Die Filme und alles Wissenswerte zu Anmeldung und Aufnahme in die Schule können Interessierte online unter https://www.duesseldorf.de/schulen/anmeldeverfahren/uebergang-in-die-grundschule.html abrufen.

Fragen telefonisch stellen: Mittwoch, 16. September, von 18 bis 20.30 Uhr

Zusätzlich können sich Eltern im Rahmen einer Telefonaktion am Mittwoch, 16. September, von 18 bis 20.30 Uhr bei Experten aus Schule, Schulverwaltungsamt, Gesundheitsamt, Jugendamt und dem Amt für Migration und Integration zu Themen rund um die Einschulung informieren.

Grundschulen können eigene Infoabende veranstalten

Für interessierte Eltern der zukünftigen Erstklässler können Schulen unter Beachtung der aktuellen Vorgaben der Coronaschutzverordnung zudem eigene Informationsabende anbieten. Eine Anmeldung zum Infoabend bei der Grundschule ist zwingend erforderlich. Weitere Informationen werden auf den Webseiten der Schulen veröffentlicht.

Hintergrund: Anmeldung Schuljahr 2021/2022
Die Schulanmeldung zu den ersten Klassen für das Schuljahr 2021/2022 findet in diesem Jahr im Rahmen folgender Kernzeiten statt:
- Dienstag, 6. Oktober, von 15 bis 18 Uhr
- Mittwoch, 7. Oktober, von 11 bis 13 Uhr und von 15 bis 18 Uhr
- Donnerstag, 8. Oktober, von 11 bis 13 Uhr.
Neben diesen festen Kernzeiten können weitere Anmeldezeiten vereinbart werden. Informationen zu den erweiterten Anmeldezeiten finden sich auf den Webseiten der Schulen.

Die Anmeldungen finden wie gewohnt in den Schulen statt, Eltern werden jedoch gebeten, vorab einen festen Termin für die Anmeldung ihres Kindes mit der gewünschten Grundschule zu vereinbaren. In den Anmeldegesprächen besteht die Möglichkeit des gegenseitigen Kennenlernens von Schulleitungen, Kindern und Eltern. Es können so in einem direkten Austausch Fragen beantwortet und ein eventuell bestehender Förderbedarf erkannt werden.

Wie schütze ich mich und andere?

Der wirksamste Schutz vor einer persönlichen Ansteckung sowie einer Ansteckung anderer Menschen mit SARS-CoV-2 ist laut dem Robert Koch-Institut die Wahrung einer guten Händehygiene und einer korrekten Husten- und Niesetikette.

Auch weiterhin besteht der Grundsatz, eine Mund-Nase-Bedeckung (MNB) bei einem Aufenthalt auf einem Schulgrundstück oder in einem Schulgebäude zu tragen.

Von diesem Grundsatz gibt es allerdings insbesondere folgende Ausnahmen, das heißt, dass das Tragen einer MNB nicht erforderlich ist:

  • für Lehrkräfte und sonstiges pädagogisches Personal generell, wenn ein Mindestabstand von 1,50 Meter zu anderen Personen im Raum eingehalten wird
  • für Schülerinnen und Schüler generell im Unterrichtsraum, wenn sie auf ihrem Sitzplatz sitzen
  • für Schülerinnen und Schüler im Einzelfall außerhalb des Unterrichtsraumes aus medizinischen Gründen oder auf Grund einer Beeinträchtigung (ein Mindestabstand von 1,50 Meter ist einzuhalten)
  • in Pausenzeiten bei der Aufnahme von Speisen und Getränken (ein Mindestabstand von 1,50 Meter ist einzuhalten, wenn Speisen bzw. Getränke nicht auf den festen Sitzplätzen im Klassenraum verzehrt werden)
  • unter bestimmten Voraussetzungen bei Ganztags- und Betreuungsangeboten.

Schulen können sich zudem im Einvernehmen mit der Schulgemeinde darauf verständigen, freiwillig auch weiterhin im Unterricht eine MNB zu tragen.

Quelle: Schulministerium NRW, Stand: 7. September 2020

Wie werden die Infektionsschutzmaßnahmen in den Schulen umgesetzt?

Alle genutzten Räume werden regelmäßig gelüftet, insbesondere zwischen der Nutzung durch verschiedene Klassen beziehungsweise Kurse.

Regelmäßiges Händewaschen ist weiterhin eine sinnvolle Unterstützungsmaßnahme.

Die Sanitäranlagen in den Schulen sind dafür mit ausreichend Seifenspendern ausgestattet. Auf das Händeschütteln soll verzichtet werden. Eine zusätzliche, prophylaktische Händedesinfektion ist nicht erforderlich. Die bereitgestellten Handdesinfektionsspender werden vordringlich dort eingesetzt, wo es feste Hygienevorgaben gibt (zum Beispiel in der Mensa).

Wie wird die Sauberkeit an Schulen sichergestellt?

Alle Räume sowie potenziell kontaminierte Flächen, die durch Händekontakte zu einer Übertragung beitragen könnten, werden arbeitstäglich gereinigt. Eine Zwischenreinigung oder -desinfektion von Flächen ist nicht erforderlich.

Wie ist die Verpflegung organisiert?

Die Gäste müssen sich nach Betreten der Mensa die Hände waschen bzw. desinfizieren. Dafür werden Handdesinfektionsspender bereitgestellt. Die Schülergruppen, die im Klassen- oder Kursverbund unterrichtet werden, nehmen die Mahlzeiten gemeinsam ein. Eine Durchmischung der verschiedenen Schülergruppen wird dadurch vermieden. Gegebenenfalls werden gestaffelte Essenszeiten eingerichtet.

Grundsätzlich fallen die Ausgabe und der Verkauf von Waren und Speisen an Schulkiosken, -bistros und -mensen unter die aktuelle Coronaschutzverordnung. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist in diesen Situationen rechtlich verpflichtend. Die Mund-Nasen-Bedeckung darf erst am Tisch abgenommen werden.

Tests von Beschäftigten

Wie wird getestet?

Das Land NRW hat eine Teststrategie für die Kindertagesbetreuung und die Schulen vereinbart. Das Konzept sieht vor, dass sich alle Beschäftigten an den öffentlichen und privaten Schulen sowie in der Kindertagesbetreuung im Zeitraum vom 3. August bis zum 9. Oktober 2020 alle 14 Tage freiwillig auf SARS-CoV-2 testen lassen können. Die Kosten für die Testungen übernimmt das Land Nordrhein-Westfalen.

Zusätzlich sollen alle am Schulleben Beteiligten sofort und umfänglich getestet werden, sofern in einer Schule ein Infektionsgeschehen auftritt.

Wer testet?

Die Organisation der Testungen erfolgt über die Kassenärztlichen Vereinigungen sowie die noch bestehenden Testzentren und die Hausärztinnen und Hausärzte.

Sind die Test-Kapazitäten ausreichend?

Ja, die Kapazitäten sind ausreichend. Aktuell umfassen die vorhandenen Laborkapazitäten in NRW 240.000 Testungen pro Woche. Diese können zum Schulstart nochmals erhöht werden.

Was passiert, wenn bei den Test ein Infektionsfall festgestellt wird?

Sollten bei den Testungen Infektionsfälle festgestellt werden, entscheiden die unteren Gesundheitsbehörden über weitere Maßnahmen. Beispielsweise würden Kontaktpersonen getestet, um lokale Cluster und Infektionsketten zu identifizieren und möglichst frühzeitig zu unterbrechen. Je nach Infektionsgeschehen und regionaler Gegebenheit könnten bei Bedarf ganze Einrichtungen der Kindertagesbetreuung beziehungsweise Schulen getestet oder auch geschlossen werden. Das Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen erhält die Ergebnisse in anonymisierter Form, um das Infektionsgeschehen entsprechend zu analysieren.

Wie ist vorzugehen, wenn Schüler Corona-Symptome aufweisen?

Wie ist vorzugehen, wenn eine Schülerin oder ein Schüler zuhause Corona-Symptome aufweist?

Bereits im Elternhaus, muss abgeklärt werden, dass eine Schülerin oder ein Schüler keine Symptome einer COVID-19-Erkrankung aufweist. Sollten Symptome vorliegen, muss ein Arzt kontaktiert werden. Von einem Schulbesuch ist unbedingt abzusehen.

Wie ist vorzugehen, wenn eine Schülerin oder ein Schüler während des Präsenzunterrichts Corona-Symptome (zum Beispiel Fieber, Husten) entwickelt?

Soweit möglich, ist sofort zu klären, ob die Symptomatik in einem Zusammenhang mit einer SARS-CoV-2 -Infektion steht oder andere Ursachen (zum Beispiel Allergie) hat.

Sollte die Symptomatik nicht auf eine andere Ursache zurückgeführt werden können, wird die betreffende Schülerin oder der betreffende Schüler vom Präsenzunterricht ausgeschlossen. Anschließend wird durch die Schule der Hausarzt telefonisch kontaktiert. Der Nachhauseweg darf auf keinen Fall mit Bus und Bahn stattfinden. Bei Abholung durch die Sorgeberechtigten werden die Schüler bis zur Abholung separat untergebracht.

Die Situation wird vollständig von der Schule dokumentiert (Datum, Unterrichtsstunde, am Präsenzunterricht teilnehmende Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte, Sitzordnung), um dem Gesundheitsamt nötigenfalls die notwendigen Informationen für eine Nachverfolgung von Kontaktpersonen bereitstellen zu können.

Wie ist vorzugehen, wenn eine Schülerin oder ein Schüler positiv auf COVID-19 getestet wird oder eine Kontaktperson der Kategorie I ist?

Wie ist vorzugehen, wenn sich während des Unterrichts herausstellt, dass eine Schülerin oder ein Schüler eine enge Kontaktperson eines bestätigten Falls ist?

Das Gesundheitsamt veranlasst die Maßnahmen, die für den Betreffenden erforderlich sind. Dazu gehören die häusliche Quarantäne und das vorübergehende Schulbesuchsverbot.

Der Nachhauseweg darf auf keinen Fall mit Bus und Bahn stattfinden. Bei Abholung durch die Sorgeberechtigten wird die Schülerin oder der Schülerin bis zur Abholung separat untergebracht.

Die Situation wird vollständig von der Schule dokumentiert (Datum, Unterrichtsstunde, am Präsenzunterricht teilnehmendeSchülerinnen und Schüler und Lehrkräfte, Sitzordnung), um dem Gesundheitsamt nötigenfalls die notwendigen Informationen für eine Nachverfolgung von Kontaktpersonen bereitstellen zu können.

Wie ist vorzugehen, wenn eine Schülerin oder ein schüler positiv auf COVID-19 getestet wird oder eine Kontaktperson der Kategorie I ist?

Schülerinnen und Schüler mit einer nachgewiesenen SARS-CoV-2 -Infektion dürfen weder am Präsenzunterricht teilnehmen noch zu einer Prüfung mit Präsenzerfordernis zugelassen werden. Gleiches gilt für Schülerinnen und Schüler, die Kontaktpersonen der Kategorie I sind.

Wie ist vorzugehen, wenn eine Schülerin oder ein Schüler trotz Corona-Verdacht weiter die Schule besucht?

Ein unverzügliches Handeln seitens der Schulleitung ergibt sich aus dem Infektionsschutzgesetz in Verbindung mit Paragraf 54 Absatz 4 SchulG. Danach können Schülerinnen und Schüler, deren Verbleib in der Schule eine konkrete Gefahr für die Gesundheit anderer bedeutet, vorübergehend oder dauernd vom Unterricht ausgeschlossen werden.

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