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Kinderbetreuung

Informationen zu Tageseinrichtungen für Kinder
0211 89-98870 (Montag bis Freitag, 9 bis 13 Uhr)
kita@duesseldorf.de
Kontakt zu den Düsseldorfer Familienzentren

Informationen zur Betreuung schulpflichtiger Kinder
Website des Schulministeriums des Landes Nordrhein-Westfalen

Weitere Informationen zum Thema Kinderbetreuung sind zu finden auf den Internetseiten des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales und des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.

Allgemeines Betreuungsverbot

Die Landesregierung hat zur Eindämmung des Coronavirus ein Betretungsverbot von Gemeinschaftseinrichtungen erlassen. Kinder im Alter bis zur Einschulung dürfen keine Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle, Heilpädagogische Kindertageseinrichtungen oder 'Kinderbetreuung in besonderen Fällen' betreten.

Die Eltern sind verpflichtet, ihre Aufgabe zur Erziehung der Kinder wahrzunehmen. Sie haben dafür Sorge zu tragen, dass ihre Kinder die Kindertagesbetreuungsangebote nicht nutzen. Das allgemeine Betreuungsverbot gilt für alle Gemeinschaftseinrichtungen für Kinder der Stadt, der freien und privaten Träger.

Das Betretungsverbot wird zunächst bis zum 3. Mai 2020 verlängert. Gleichzeitig werden die Ausnahmeregelungen stufenweise ab dem 23. April 2020 erweitert.

Schrittweise Wiedereröffnung der Kitas

Kitas in Düsseldorf starten ab Montag, 8. Juni, in den eingeschränkten Regelbetrieb

Ab Montag, 8. Juni, wechselt Nordrhein-Westfalen bei der Kindertagesbetreuung von der bisherigen Notbetreuung in den sogenannten eingeschränkten Regelbetrieb. Alle Kinder mit Betreuungsvertrag können in die Kitas zurückkehren.

Für die Aufnahme des eingeschränkten Regelbetriebs ist vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (MKFFI) eine Reduzierung der ursprünglich festgesetzten Betreuungsumfänge von 10 Wochenstunden vorgesehen, so dass im Umfang von 15, 25 beziehungsweise 35 Stunden betreut werden kann.

Der Restart der Kitas muss unter erschwerten Bedingungen gemeistert werden, da einige der in Kitas tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Risikogruppen angehören, für die derzeit eine Beschäftigung im Bereich der Kitas gemäß den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes nicht vorgesehen ist. Somit können nicht alle Beschäftigten uneingeschränkt eingesetzt werden.

Eine weitere Besonderheit, die weiterhin den Alltag in den Kitas mit bestimmen wird, sind die besonderen Hygienebedingungen, die weiterhin eingehalten werden müssen, um auch in Zukunft die Verbreitung des Coronavirus möglichst zu verhindern. Dies wird für Kinder wie Eltern und auch das Personal eine Umstellung des gewohnten Kita-Betriebes bedeuten. So darf beispielsweise nur im festen Gruppenverbund gearbeitet werden, was gruppenübergreifende Angebote bis auf Weiteres auschließt.

Auch sollten Eltern ihr Kind nur dann in die Kita hineinbegleiten, wenn es sich in der Eingewöhnung befindet oder es andere zwingende pädagogische Gründe gibt, die jedoch mit dem Personal abzustimmen sind. Ein Mund-Nasen-Schutz bei der Übergabe des Kindes sollte für Eltern und Personal selbstverständlich sein. Die Eltern, die zur Eingewöhnung bleiben, sollten sich nach dem Betreten der Kita die Hände desinfizieren und während der gesamten Zeit ihres Aufenthaltes einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Für den Restart in den eingeschränkten Regelbetrieb der Kinderbetreuung hat das Jugendamt auf der Basis der vom MKFFI erstellten Handreichung einen Leitfaden für die Kitas erstellt, der alltagspraktische Regelungen im Bereich der Hygienesicherung trifft.

Seit 28. Mai können Vorschulkinder aufgenommen werden

Nach dem seit März 2020 gültigen Betretungsverbot für Kindertageseinrichtungen findet inzwischen eine schrittweise Wiederöffnung der Kitas statt. Ab Donnerstag, 28. Mai, öffnen die Kitas ihre Türen nun auch für Vorschulkinder. Angesprochen sind alle Kita-Kinder, die in diesem Sommer 2020 eingeschult werden.

Die Vorschulkinder bilden eine besonders große Gruppe, so dass dies einer Vorplanung bedarf. In den Kitas steht nicht wie vor der Krise das gesamte Personal zur Verfügung, da Teile des Personals zu Risikogruppen zählen und daher gegenwärtig nicht eingesetzt werden können. Die Kita-Träger bitten daher alle Eltern, sich mit der Kita ihres Vorschulkindes in Verbindung zu setzen, wenn ab dem 28. Mai die Betreuung wieder aufgenommen werden soll. Für Vorschulkinder, die bereits in der Betreuung sind, ist keine Rückmeldung an die Kita erforderlich.

Die Kita-Träger gestalten den Kita-Alltag bestmöglich und bitten um Verständnis, dass es sich aufgrund des begrenzten Personalschlüssels auch weiterhin um eine Notbetreuung handelt. Die sonst üblichen Bildungs- und Förderangebote können daher derzeit leider noch nicht im gewohnten Umfang wie vor der Krise durchgeführt werden.

Aktuelle Informationen sind auf der Webseite des Jugendamtes verfügbar unter https://www.duesseldorf.de/jugendamt/coronavirus.html.

Kindertagespflege

Hinsichtlich der Tagespflege hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW klargestellt: Kindertagespflegestellen (Einzelkindertagespflege und Großtagespflege) halten ihr Angebot dann aufrecht, wenn sie Kinder von Schlüsselpersonen betreuen. Dies kann zwischen der Tagespflegestelle und den Eltern eigenverantwortlich abgestimmt werden. Auch hier gilt die Regelung, dass eine Betreuung nur dann möglich ist, wenn die Infektionsschutzaspekte (die Kinder dürfen keine Krankheitssymptome haben, keinen Kontakt mit infizierten Personen gehabt haben und dürfen sich nicht in Risikogebieten aufgehalten haben) beachtet werden. Die Förderung in der Tagespflege ist in der Zeit des Betreuungsverbotes nicht betroffen (Fortzahlung).

Elternbeiträge und Verpflegungsentgelte

Kita-Elternbeiträge werden für Juni und Juli nur zur Hälfte fällig, im Juni übernimmt die Stadt zusätzlich die Hälfte der Verpflegungsentgelte

Um Eltern in der Corona-Krise weiter zu entlasten, hat sich die Landesregierung mit den Kommunen darauf verständigt, in den Monaten Juni und Juli den Eltern die Hälfte der Elternbeiträge zu erlassen. Das bedeutet für die Eltern von Kindern in Kitas und Tagespflege, dass in den Monaten Juni und Juli jeweils nur der hälftige Beitrag gefordert wird.

Für die Verpflegungsentgelte in den städtischen Kindertageseinrichtungen hat die Landeshauptstadt Düsseldorf entschieden, für den Monat Juni ebenfalls nur das hälftige Entgelt zu fordern. Ab Juli wird allerdings wieder das volle Verpflegungsentgelt fällig.

Soweit ein SEPA-Lastschriftmandat erteilt wurde, muss nichts weiter veranlasst werden. Falls ein Dauerauftrag für Beitrag und gegebenenfalls für die Verpflegung eingerichtet ist, sollte er entsprechend angepasst werden. Zuviel gezahlte Beiträge und Verpflegungsentgelte werden zurückerstattet.

Elternbeiträge und Verpflegungsentgelte werden für April und Mai ausgesetzt

Hinsichtlich der Erstattung von Kinderbetreuungskosten hat das Land NRW eine einheitliche Lösung ermöglicht: Für die Monate April und Mai müssen in Düsseldorf keine Elternbeiträge sowohl für Kitas, Tagespflege und OGS gezahlt werden. Auch das Verpflegungsentgelt für die Monate April und Mai wird in städtischen Einrichtungen ausgesetzt. Für Düsseldorf gilt darüber hinaus, dass auch die Elternbeiträge für den Monat März zur Hälfte freigestellt werden. In den städtischen Einrichtungen gilt dies auch für die Verpflegungsentgelte.


Soweit ein SEPA-Lastschriftmandat erteilt wurde, muss nichts weiter veranlasst werden. In diesem Fall werden der April und Mai nicht abgebucht. Falls ein Dauerauftrag eingerichtet ist, sollte er nun auch für den Monat Mai ausgesetzt werden.
Zuviel gezahlte Beiträge und Verpflegungsentgelte werden zurück erstattet. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Erstattungen eine Weile in Anspruch nehmen werden.

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