Kinderbetreuung

Bei einer Sieben-Tages-Inzidenz unter 165: Eingeschränkter Regelbetrieb für alle Kinder mit verbindlicher Gruppentrennung und einer dafür jeweils um 10 Wochenstunden reduzierten Be-treuungszeit in Kindertageseinrichtungen (entspricht der aktuellen Regelung).

Ab einer Sieben-Tages-Inzidenz von 165 in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt an drei aufei-nander folgenden Tagen gilt ab dem übernächsten Tag ein Betreuungsverbot mit bedarfsorientierter Notbetreuung: In der Notbetreuung gelten weiterhin die Vorgaben zur Hygiene, Maskenpflicht und Rückverfolgbarkeit, die verbindliche Umsetzung der Gruppentrennung und die dafür notwendige Stundenreduzierung um 10 Wochenstunden. Für Kinderschutz- und Härtefälle gilt die pauschale Stundenkürzung weiter nicht und der Betreuungsumfang wird vom Jugendamt festgelegt.

Eine Rückkehr von der bedarfsorientierten Notbetreuung in den eingeschränkten Regelbetrieb erfolgt, wenn die Sieben-Tages-Inzidenz an fünf aufeinander folgenden Werktagen wieder unter 165 liegt.

Anspruchsberechtigt für die bedarfsorientierte Notbetreuung sind unter anderem folgende Kinder und Familien (Bitte informieren Sie sich bei Ihrer Kindertageseinrichtung):
• Kinder, für die der Besuch eines Betreuungsangebotes aus Gründen des Kinderschutzes erforder-lich ist
• Besondere Härtefälle in Absprache mit dem zuständigen Jugendamt
• Kinder mit Behinderungen
• Kinder im letzten Jahr vor der Einschulung
• Kinder, deren Eltern die Betreuung nicht auf andere Weise sicherstellen können, insbesondere, wenn sie ihrer Erwerbstätigkeit nachgehen müssen. Eltern sollen Kinderbetreuung nur dann in Anspruch nehmen, wenn eine Betreuung nicht anderweitig sichergestellt werden kann. Für den Fall, dass Betreuung in Anspruch genommen wird, muss eine Eigenerklärung vorgelegt werden, dass eine Notbetreuung erforderlich ist.

Informationen zu Tageseinrichtungen für Kinder
0211 89-98870 (Montag bis Freitag, 9 bis 13 Uhr)
kita@duesseldorf.de
Kontakt zu den Düsseldorfer Familienzentren

Was bedeutet eingeschränkter Pandemiebetrieb in den Kindertageseinrichtungen?

Es gilt der dringende Appell, dass Eltern ihre Kinder, im Sinne der Kontaktvermeidung, wann immer möglich, selber betreuen. 

Die Kindertageseinrichtungen bleiben jedoch grundsätzlich geöffnet. Ob Eltern das Angebot in Anspruch nehmen, entscheiden die Eltern eigenverantwortlich. Es ist keine Tätigkeit in einem systemrelevanten Beruf für die Kinderbetreuung notwendig. Die Einforderung von Arbeitergeberbescheinigungen als Voraussetzung für die Inanspruchnahme ist unzulässig.

Es gelten die Vorgaben der Coronabetreuungsverordnung, das heißt, zwischen den Erwachsenen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, ist von Erwachsenen eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Geeignete Vorkehrungen zur Hygiene sind zu treffen und die Rückverfolgbarkeit ist sicherzustellen.   

Es sind Gruppentrennungen umzusetzen, also fest zugeordnete Räumlichkeiten, eine feste Zusammensetzung (immer dieselben Kinder) und in der Regel ein fester Personalstamm. Die verschiedenen Gruppen sollen keinen unmittelbaren Kontakt zueinander haben. Das gilt für den gesamten pädagogischen Alltag, die Bring-und Abholsituation, in der Randzeitenbetreuung, für die Nutzung der Räume, bei den Schlafzeiten und Verpflegungssituationen. Geschwisterkinder sollen in der Regel in einer Gruppe betreut werden. (Teil-)Offene Konzepte dürfen nicht umgesetzt werden.

Um die Gruppentrennung umsetzen zu können, wird landesweit der Betreuungsumfang in Kindertageseinrichtungen für jedes Kind um 10 Wochenstunden eingeschränkt. Soweit die jeweiligen Personalressourcen dies zulassen und eine Überlastung der Gesamtsituation in der Einrichtung ausgeschlossen werden kann, sind auch höhere Betreuungsumfänge möglich. Über die jeweilige Ausgestaltung entscheidet die Einrichtung beziehungsweise der Träger.

Was bedeutet eingeschränkter Pandemiebetrieb in den Kindertagespflege?

Es gilt der dringende Appell, dass Eltern ihre Kinder, im Sinne der Kontaktvermeidung, wann immer möglich, selber betreuen.

Es gelten die Vorgaben der Coronabetreuungsverordnung, das heißt, zwischen den Erwachsenen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, ist von Erwachsenen eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Geeignete Vorkehrungen zur Hygiene sind zu treffen und die Rückverfolgbarkeit ist sicherzustellen.

In der Kindertagespflege erfolgt die Betreuung der Kinder grundsätzlich im zeitlichen Umfang der Betreuungsverträge. In der Großtagespflege sollte nach Möglichkeit eine räumliche Trennung der Kindertagespflegepersonen mit den ihnen zugeordneten Kindern für die gesamte tägliche Betreuungszeit eingehalten werden.

Welche Hygienemaßnahmen gelten bei der Kindertagesbetreuung?

In der Kindertagesbetreuung können wesentliche Schutzmaßnahmen, die außerhalb der Kindertagesbetreuung gelten, wie beispielsweise die Einhaltung des Abstandsgebotes von Kindern untereinander sowie zwischen Kindern und pädagogischem Personal, nicht umgesetzt werden

Auch das Tragen von einer Mund-Nasen-Bedeckung ist für Kinder nicht umsetzbar. Daher ist die Umsetzung von Hygienemaßnahmen hier von ganz besonderer Bedeutung, wie beispielsweise regelmäßiges Händewaschen.

Die Kitas werden täglich einer Reinigung unterzogen und auch im Bereich der Küche gelten besondere Bestimmungen zur Einhaltung der Hygiene. Die Eltern werden gebeten, die Kita nur mit Mundschutz zu betreten und nur wenn dies wirklich pädagogisch erforderlich ist - wie beispielsweise im Rahmen der Eingewöhnung ihres Kindes.

Die Eltern sollten sich nach Betretung der Kita die Hände desinfizieren.

Alle Erwachsenen haben einen Mindestabstand von 1,5 Metern zueinander einzuhalten. Das gilt

  • für Beschäftigte in den Kindertageseinrichtungen und für Kindertagespflegepersonen untereinander
  • zwischen den Beschäftigten beziehungsweise Kindertagespflegepersonen und den Eltern und
  • den Beschäftigten in den Kindertageseinrichtungen beziehungsweise Kindertagespflegepersonen und Externen.

Im Umgang mit anderen Erwachsenen muss immer eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden, wenn der Abstand von 1,5 Metern nicht einzuhalten ist.

Zusätzliche Kinderkrankentage

Um die zusätzliche Belastung der Eltern zumindest in wirtschaftlicher Hinsicht abzufedern, soll bundesgesetzlich geregelt werden, dass das Kinderkrankengeld im Jahr 2021 für 10 zusätzliche Tage pro Elternteil (20 zusätzliche Tage für Alleinerziehende) gewährt wird. Der Anspruch soll auch für die Fälle gelten, in denen eine Betreuung des Kindes zu Hause erfolgt, und entsprechend dem Appell der Landesregierung auf eine Betreuung verzichtet wird.

Elternbeiträge

Für den Januar ist auf die Erhebung von Elternbeiträgen verzichtet worden. Für den Februar hat das Land NRW noch keine Entscheidung über eine Beitragsbefreiung getroffen. Die Elternbeiträge für den Monat Februar sind daher vorerst zu zahlen.

Können sich Beschäftigte in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegepersonen auf eine Infektion mit Covid 19 testen lassen?

Alle  Leitungen, Beschäftigte in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegepersonen können sich in der Zeit nach den Weihnachtsferien ab dem 7. Januar bis zum 26. März 2021 bis zu sechs Mal anlasslos und zu einem frei gewählten Termin kostenlos testen lassen. Die Tests sind freiwillig.

Sollte es Coronainfektionen in Schulen oder Kindertagesstätten geben, entscheidet das Gesundheitsamt je nach der Situation vor Ort, wer sich freiwillig testen lassen sollte beziehungsweise kann.

Kontaktpersonen der Kategorie I sollten sich auf jeden Fall testen lassen. Dazu gehören beispielsweise Schülerinnen und Schüler im näheren Umfeld. Diese können sich in jedem Fall freiwillig und ebenfalls kostenfrei testen lassen. Ziel hier ist es, mit einer frühzeitigen und lückenlosen Kontaktpersonennachverfolgung das Infektionsgeschehen im Griff zu behalten.

Die Kosten für diese Tests übernimmt die Gesetzliche Krankenversicherung, so dass die Tests für Patientinnen und Patienten kostenlos sind.

Wer testet?

Getestet wird bei den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten sowie in den Testzentren an der Mitsubishi Electric Halle. Außerdem werden weiterhin Testungen durch den mobilen Abstrichservice durchgeführt.

Was sollten Eltern beachten, wenn ihre Kinder Schnupfen haben?

Grundsätzlich gilt, Kinder die krank sind, sollten nicht in die Kita oder in die Kindertagespflege gebracht werden. Bei laufender Nase ohne weitere Krankheitsanzeichen sollen Kinder zunächst für 24 Stunden zu Hause beobachtet werden. Wenn keine weiteren Symptome wie Husten, Fieber et cetera dazu kommen, kann das Kind ohne Attest zurück in die Betreuung.

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