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FAQs Schule und Corona

Mit dem Stand vom 23. Juni 2020 starten die Schulen plangemäß mit ihrem Präsenzunterricht am Mittwoch, 12. August. Damit ein sicherer Unterricht für alle gewärleistet werden kann, wurden Hygiene- und Infektionsschutzkonzepte erstellt.

Wir haben Antworten auf die häufigsten Fragen für Sie zusammengestellt.

Wie schütze ich mich und andere?

Der wirksamste Schutz vor einer persönlichen Ansteckung sowie einer Ansteckung anderer Menschen mit SARS-CoV-2 ist laut dem Robert Koch-Institut die Wahrung einer guten Händehygiene und einer korrekten Husten- und Niesetikette.

Zusätzlich besteht grundsätzlich im Schulgebäude und auf dem Schulgelände für alle Schülerinnen und Schüler sowie für alle weiteren Personen eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.

Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 1 bis 4 können darauf verzichten, soweit sie sich an ihren festen Sitzplätzen befinden und Unterricht stattfindet.

Wie werden die Infektionsschutzmaßnahmen in den Schulen umgesetzt?

Alle genutzten Räume werden regelmäßig gelüftet, insbesondere zwischen der Nutzung durch verschiedene Klassen beziehungsweise Kurse.

Regelmäßiges Händewaschen ist weiterhin eine sinnvolle Unterstützungsmaßnahme.

Die Sanitäranlagen in den Schulen sind dafür mit ausreichend Seifenspendern ausgestattet. Auf das Händeschütteln soll verzichtet werden. Eine zusätzliche, prophylaktische Händedesinfektion ist nicht erforderlich. Die bereitgestellten Handdesinfektionsspender werden vordringlich dort eingesetzt, wo es feste Hygienevorgaben gibt (zum Beispiel in der Mensa).

Wie wird die Sauberkeit an Schulen sichergestellt?

Alle Räume sowie potenziell kontaminierte Flächen, die durch Händekontakte zu einer Übertragung beitragen könnten, werden arbeitstäglich gereinigt.

Eine routinemäßige Flächendesinfektion in Schulen wird auch in der jetzigen COVID-Pandemie durch das RKI nicht empfohlen

Wie ist die Verpflegung organisiert?

Die Gäste müssen sich nach Betreten der Mensa die Hände waschen bzw. desinfizieren. Dafür werden Handdesinfektionsspender bereitgestellt. Die Schülergruppen, die im Klassen- oder Kursverbund unterrichtet werden, nehmen die Mahlzeiten gemeinsam ein. Eine Durchmischung der verschiedenen Schülergruppen wird dadurch vermieden. Gegebenenfalls werden gestaffelte Essenszeiten eingerichtet.

Grundsätzlich fallen die Ausgabe und der Verkauf von Waren und Speisen an Schulkiosken, -bistros und -mensen unter die aktuelle Coronaschutzverordnung. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist in diesen Situationen rechtlich verpflichtend. Der Mund-Nasen-Schutz darf erst am Tisch abgenommen werden.

Tests für Beschäftigte: Wie wird getestet?

Das Land NRW hat eine Teststrategie für die Kindertagesbetreuung und die Schulen vereinbart. Das Konzept sieht vor, dass sich alle Beschäftigten an den öffentlichen und privaten Schulen sowie in der Kindertagesbetreuung im Zeitraum vom 3. August bis zum 9. Oktober 2020 alle 14 Tage freiwillig auf SARS-CoV-2 testen lassen können. Die Kosten für die Testungen übernimmt das Land Nordrhein-Westfalen.

Zusätzlich sollen alle am Schulleben Beteiligten sofort und umfänglich getestet werden, sofern in einer Schule ein Infektionsgeschehen auftritt.

Wer testet?

Die Organisation der Testungen erfolgt über die Kassenärztlichen Vereinigungen sowie die noch bestehenden Testzentren und die Hausärztinnen und Hausärzte.

Sind die Testkapazitäten ausreichend?

Ja, die Kapazitäten sind ausreichend. Aktuell umfassen die vorhandenen Laborkapazitäten in NRW 240.000 Testungen pro Woche. Diese können zum Schulstart nochmals erhöht werden.

Was passiert, wenn bei den Tests ein Infektionsfall entdeckt wird?

Sollten bei den Testungen Infektionsfälle festgestellt werden, entscheiden die unteren Gesundheitsbehörden über weitere Maßnahmen. Beispielsweise würden Kontaktpersonen getestet, um lokale Cluster und Infektionsketten zu identifizieren und möglichst frühzeitig zu unterbrechen. Je nach Infektionsgeschehen und regionaler Gegebenheit könnten bei Bedarf ganze Einrichtungen der Kindertagesbetreuung beziehungsweise Schulen getestet oder auch geschlossen werden. Das Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen erhält die Ergebnisse in anonymisierter Form, um das Infektionsgeschehen entsprechend zu analysieren.

Wie ist vorzugehen, wenn eine Schülerin oder ein Schüler zuhause Corona-Symptome aufweist?

Bereits im Elternhaus, muss abgeklärt werden, dass eine Schülerin oder ein Schüler keine Symptome einer COVID-19-Erkrankung aufweist. Sollten Symptome vorliegen, muss ein Arzt kontaktiert werden. Von einem Schulbesuch ist unbedingt abzusehen.

Wie ist vorzugehen, wenn eine Schülerin oder ein Schüler während des Präsenzunterrichts Coronasymptome (zum Beispiel Fieber, Husten) entwickelt?

Soweit möglich, ist sofort zu klären, ob die Symptomatik in einem Zusammenhang mit einer SARS-CoV-2 -Infektion steht oder andere Ursachen (zum Beispiel Allergie) hat.

Sollte die Symptomatik nicht auf eine andere Ursache zurückgeführt werden können, wird die betroffene Schülerin oder der betroffene Schüler vom Präsenzunterricht ausgeschlossen. Anschließend wird durch die Schule die Hausärztin oder der Hausarzt telefonisch kontaktiert. Der Nachhauseweg darf auf keinen Fall mit Bus und Bahn stattfinden. Bei Abholung durch die Sorgeberechtigten wird die Schülerin oder der Schüler bis zur Abholung separat untergebracht.

Die Situation wird vollständig von der Schule dokumentiert (Datum, Unterrichtsstunde, am Präsenzunterricht teilnehmende Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte, Sitzordnung), um dem Gesundheitsamt nötigenfalls die notwendigen Informationen für eine Nachverfolgung von Kontaktpersonen bereitstellen zu können

Wie ist vorzugehen, wenn sich während des Unterrichts herausstellt, dass eine Schülerin oder ein Schüler eine enge Kontaktperson eines bestätigten Falls ist?

Das Gesundheitsamt veranlasst die Maßnahmen, die für den Betreffenden erforderlich sind. Dazu gehören die häusliche Quarantäne und das vorübergehende Schulbesuchsverbot. Der Nachhauseweg darf auf keinen Fall mit Bus und Bahn stattfinden. Bei Abholung durch die Sorgeberechtigten wird die Schülerin oder der Schüler bis zur Abholung separat untergebracht.

Die Situation wird vollständig von der Schule dokumentiert (Datum, Unterrichtsstunde, am Präsenzunterricht teilnehmende Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte, Sitzordnung), um dem Gesundheitsamt nötigenfalls die notwendigen Informationen für eine Nachverfolgung von Kontaktpersonen bereitstellen zu können.

Wie ist vorzugehen, wenn eine Schülerin oder ein Schüler positiv auf COVID-19 getestet wird oder eine Kontaktperson der Kategorie I ist?

Schülerinnen und Schüler mit einer nachgewiesenen SARS-CoV-2 -Infektion dürfen weder am Präsenzunterricht teilnehmen noch zu einer Prüfung mit Präsenzerfordernis zugelassen werden. Gleiches gilt für Schülerinnen und Schüler, die Kontaktpersonen der Kategorie I sind.

Wie ist vorzugehen, wenn eine Schülerin oder ein Schüler trotz Coronaverdacht weiter die Schule besucht?

Ein unverzügliches Handeln seitens der Schulleitung ergibt sich aus dem Infektionsschutzgesetz in Verbindung mit § 54 Abs. 4 SchulG. Danach können Schülerinnen und Schüler, deren Verbleib in der Schule eine konkrete Gefahr für die Gesundheit anderer bedeutet, vorübergehend oder dauernd vom Unterricht ausgeschlossen werden.

Was ist bei der Rückkehr aus einem Auslandsurlaub zu beachten?

Wir haben alle Informationen zum Thema Reisen und Urlaub für Sie zusammengefasst.

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