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Reisen & Urlaub

Die Bundesregierung hat ihre Reisewarnung für die EU-Länder und einige weitere europäische Staaten zum 15. Juni aufgehoben, auch die Grenzkontrollen sind eingestellt. Für Länder außerhalb Europas besteht die Reisewarnung vorerst bis zum 31. August fort. Im Folgenden finden Sie wichtige Fragen und Antworten für Pendler und Reisende.

Weitere Informationen gibt es online auf der Website der Bundesregierung.

Antworten auf häufig gestellte Fragen zu den Reisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen, Grenzkontrollen und weiteren Themen in Zeiten der Corona-Pandemie finden Sie auf den Webseiten des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat und der Bundespolizei.

Reiseplanung: Wo kann ich im Moment hinreisen?

Inlandsreisen

Bei Inlandsreisen gelten die Regeln der jeweiligen Bundesländer. Wenn Sie verreisen wollen, müssen Sie sich darüber informieren. Dies gilt sowohl für Besuche von Familie und Freunden als auch für die Nutzung von Zweitwohnungen, Dauercamperplätzen sowie Stellplätzen für Wohnmobile.

Aufgrund lokaler Ausbrüche kann es zum Teil für manche Regionen wieder zu Einschränkungen kommen. Bitte prüfen Sie vor Reiseplanungen, welche Regelungen für Ihre Region und für Ihr Reiseziel gelten. Über die jeweiligen Verordnungen und Allgemeinverfügungen der einzelnen Bundesländer informiert die Bundesregierung online.

Auch über die Öffnung der Gastronomie und des Beherbergungsgewerbes für die touristische Nutzung (insbesondere Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen) entscheiden die Bundesländer in eigener Verantwortung vor dem Hintergrund des jeweiligen Infektionsgeschehens und landesspezifischer Besonderheiten.

Bei allen Reisen sind die Kontaktbeschränkungen sowie Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten. Weiterhin wird empfohlen, die Zahl der Menschen, zu denen man Kontakt hat, möglichst gering zu halten und den Personenkreis möglichst konstant zu belassen.

Auslandsreisen

Die Bundesregierung hat die weltweite Reisewarnung für viele europäische Staaten am 3. Juni aufgehoben. Seit dem 15. Juni gelten für die Mitgliedstaaten der EU, das Vereinigte Königreich, die Schweiz, Norwegen, Island und Liechtenstein individuelle Reisehinweise. So entscheiden die Länder selbst über mögliche Einreiseverbote.

Für Reisen in andere Staaten ist die Reisewarnung vorerst bis einschließlich 31. August 2020 verlängert.

Es gibt in einigen Ländern nach wie vor Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr. Weltweit haben Staaten Einreisebeschränkungen erlassen und das öffentliche Leben eingeschränkt. Das Risiko, dass Reisende ihre Rückreise aufgrund zunehmender Einschränkungen nicht mehr antreten können, besteht in vielen Destinationen weiterhin.

Sollte es zu lokalen Ausbrüchen kommen, kann es zum Teil für manche Regionen wieder zu Einschränkungen kommen. Bitte prüfen Sie vor Reiseplanungen auch, ob für Ihr Reiseziel gesonderte Regelungen gelten.

Die aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

Auch das RKI führt in einer täglich aktualisierten Liste Risikogebiete auf, in denen ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit SARS-CoV-2 besteht.

Auf einer Karte zeigt das RKI zudem an, bei welchen Gebieten Rückreisende nach Deutschland möglicherweise mit einer Quarantäne zu rechnen haben. Bitte informieren Sie sich vor Reiseantritt über die Regelungen und Verpflichtungen nach Ihrer Rückreise.

Rückkehr: Verhaltensregeln und Verpflichtungen bei der Einreise nach Deutschland

Coronaeinreiseverordnung (in der ab dem 18. Juli 2020 gültigen Fassung)

Personen, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor ihrer Einreise nach Deutschland in einem Risikogebiet im Ausland aufgehalten haben, müssen nun Folgendes beachten:

  • Sie müssen sich umgehend nach Ihrer Einreise und auf direktem Weg in häusliche Isolation begeben. Dort müssen Sie sich 14 Tage ständig aufhalten und dürfen keinen Besuch empfangen. Dies gilt auch für Personen, die aus einem Risikogebiet kommen und zunächst nicht in Nordrhein-Westfalen, sondern in einem anderen Bundesland in Deutschland eingereist sind (zum Beispiel bei einem Zwischenstopp eines Fluges) und erst dann nach Düsseldorf weiterreisen.
  • Sie müssen sich zudem direkt bei dem für Ihren Wohnsitz/Aufenthaltsort zuständigen Gesundheitsamt melden und auf Ihre Einreise aus einem Risikogebiet hinweisen. Ihr zuständiges Gesundheitsamt finden Sie im Internet hier.

Einreisende mit Erstwohnsitz in Düsseldorf sowie Personen, die sich befristet – zum Beispiel als Urlauber – in Düsseldorf aufhalten, müssen dem Gesundheitsamt unter der E-Mail-Adresse gesundheitsschutz@duesseldorf.de ihre Reiseroute, Namen, Geburtsdatum, Anschrift (Aufenthaltsort) sowie Kontaktdaten mitteilen.

Risikogebiete und regionale Regelungen
Die aktuelle Liste der Risikogebiete, für die zum Zeitpunkt der Einreise nach Deutschland ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht, gibt es auf der Webseite des Robert Koch-Institutes. Bitte informieren Sie sich eigenständig darüber, ob Sie aus einem Risikogebiet eingereist sind.
Aufgrund lokaler Ausbrüche kann es zum Teil für einzelne Städte/Bundesländer wieder zu Einschränkungen kommen. Bitte prüfen Sie daher auch für Inlandsreisen, welche Regelungen für Ihre Region und für Ihr Reiseziel gelten.

Generell gilt:
Treten bei Ihnen Krankheitssymptome wie Halsschmerzen, Husten oder Fieber auf, sollten Sie sich an Ihren Hausarzt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer +49 116117 wenden. Für Personen, die in Düsseldorf leben oder arbeiten, steht darüber hinaus die städtische Corona-Hotline unter der Rufnummer +49 211 89-96090 zur Verfügung.

Bitte beachten Sie:
Verstöße gegen die Coronaeinreiseverordnung und das Infektionsschutzgesetz stellen Ordnungswidrigkeiten dar, die mit Geldbußen bis zu 25.000 Euro geahndet werden können.

Bei individuellem Beratungsbedarf – insbesondere von Personen aus der kritischen Infrastruktur – können Sie sich unter Angabe Ihrer Telefonnummer an die E-Mail-Adresse diagnostikzentrum_corona@duesseldorf.de wenden.

Weitere Infos zum richtigen Verhalten bei Ein- und Rückreisen nach Deutschland

Ausnahmen

Von den Verpflichtungen einer 14-tägigen, häuslichen Isolation und einer Kontaktaufnahme zum Gesundheitsamt nach einer Einreise/Rückreise ausgenommen sind:

  • Personen, die nur zur Durchreise nach Deutschland einreisen; sie müssen Nordrhein-Westfalen auf direktem Weg ohne Übernachtung verlassen.

  • Personen, die für eine mindestens dreiwöchige Arbeitsaufnahme nach Deutschland einreisen – insbesondere Saisonarbeitskräfte, Arbeitskräfte auf Baustellen. Ihr Arbeitgeber muss in den ersten 14 Tagen nach ihrer Einreise am Ort ihrer Unterbringung und ihrer Tätigkeit gruppenbezogen betriebliche Hygienemaßnahmen und Vorkehrungen zur Kontaktvermeidung außerhalb der Arbeitsgruppe ergreifen. Die Arbeitskräfte dürfen ihre Unterkunft nur zur Arbeit verlassen. Der Arbeitgeber muss zudem die Arbeitsaufnahme vor ihrem Beginn bei dem zuständigen Gesundheitsamt angeben und die ergriffenen Maßnahmen dokumentieren. Dazu wenden sich Arbeitgeber unter der E-Mail-Adresse gesundheitsschutz@duesseldorf.de an das Gesundheitsamt.

Von den Verpflichtungen einer 14-tägigen, häuslichen Isolation, nicht jedoch einer Kontaktaufnahme zum Gesundheitsamt, nach einer Einreise/Rückreise ausgenommen sind:

  • Personen, die über ein ärztliches Zeugnis in Papier- oder digitaler Form in deutscher oder in englischer Sprache verfügen, das bestätigt, dass keine Anhaltspunkte einer COVID-19-Infektion vorhanden sind. Das ärztliche Zeugnis muss dem zuständigen Gesundheitsamt (auf Verlangen) vorgelegt werden. Ein aus einem fachärztlichen Labor stammender Befund gilt als solch ein ärztliches Zeugnis. Es muss sich auf eine molekularbiologische Testung stützen, die in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem sonstigen durch das Robert Koch-Institut veröffentlichten Staat durchgeführt wurde. Die dem ärztlichen Zeugnis zugrundeliegende Testung darf zudem höchstens 48 Stunden vor der Einreise nach Deutschland vorgenommen worden sein: Maßgeblich für den Beginn der 48-Stunden-Frist ist der Zeitpunkt, bei dem das Testergebnis festgestellt wurde. Erfolgt die Testung erst nach der Einreise, ist auch die Verpflichtung, sich in häusliche Isolation zu begeben, bis zum Erhalt des ärztlichen Zeugnisses einzuhalten. Das Zeugnis muss für mindestens 14 Tage nach der Einreise aufbewahrt werden.

  • Personen, die im grenzüberschreitenden Personen-, Waren- und Gütertransport arbeiten

  • Angehörige diplomatischer oder konsularischer Vertretungen

  • Personen, die sich zur Erledigung diplomatischer oder konsularischer Aufgaben oder zwingender beruflicher Angelegenheiten oder zur Ablegung oder Vorbereitung von ausbildungs- oder studienbezogenen Prüfungen im Bundesgebiet aufhalten

  • Personen, die sich für weniger als 72 Stunden aus einem der folgenden Reisegründe im Bundesgebiet aufhalten: ein geteiltes Sorgerecht oder ein Umgangsrecht, den Besuch des nicht unter gleichem Dach wohnenden Lebenspartners oder von Verwandten ersten und zweiten Grades, dringende medizinische Behandlungen, Beistand oder Pflege schutz- beziehungsweise hilfebedürftiger Personen, Betreuung von Kindern, Beerdigungen und Einäscherungen, die Teilnahme an zivilen oder religiösen Hochzeiten.

Von den Verpflichtungen einer 14-tägigen, häuslichen Isolation, nicht jedoch einer Kontaktaufnahme zum Gesundheitsamt, nach einer Einreise/Rückreise ausgenommen und zur Beschaffung eines ärztlichen Zeugnisses nach der Einreise verpflichtet sind:

  • Mitglieder einer Volksvertretung der Europäischen Union, des Bundes, der Länder oder der Kommunen sowie Mitglieder des Bundesrates

  • Angehörige der Streitkräfte und des Polizeivollzugsdienstes, die aus dem Einsatz oder aus einsatzgleichen Verpflichtungen im Ausland zurückkehren

  • Personen, die sich aus zwingenden beruflichen Angelegenheiten, insbesondere im Rahmen hrer Tätigkeit als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Luft-, Schiffs-, Bahn-, oder Busverkehrsunternehmen oder als Besatzung von Flugzeugen, Schiffen, Bahnen oder Bussen, in einem Risikogebiet aufgehalten haben.

Diese Ausnahmen gelten nur, soweit keine Symptome vorliegen, die auf eine Erkrankung mit COVID-19 hinweisen. Treten innerhalb von 14 Tagen nach der Einreise Symptome auf, müssen Sie das Gesundheitsamt informieren. Dafür können Sie sich an die städtische Hotline unter der Rufnummer 0211 89-96090 wenden. Dort wird das weitere Vorgehen geklärt und gegebenenfalls ein Testtermin vereinbart.

Welche Reiseziele sind Risikogebiete?

Die aktuelle Liste der Risikogebiete, für die zum Zeitpunkt der Einreise/Rückreise nach Düsseldorf ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht, ist zu finden auf der Website des Robert Koch-Institutes.

Dort sind alle aktuellen Risikogebiete alphabetisch aufgeführt.

Die Bundesregierung prüft fortlaufend, inwieweit Gebiete als Risikogebiete einzustufen sind. Daher kann sich die Liste kurzfristig ändern und neue Risikogebiete können hinzukommen. Bitte prüfen Sie unmittelbar vor Antritt Ihrer Reise, ob Sie sich innerhalb der letzten 14 Tage vor Einreise/Rückreise in einem dieser Risikogebiete aufgehalten haben. In diesen Fällen müssen Sie sich in 14-tägige, häusliche Isolation begeben und das örtliche Gesundheitsamt kontaktieren.

Weiterhin bestehen auch die jeweiligen Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes sowie die Informationen der Bundesregierung für Reisende und Pendler.

Wie wird ein Gebiet als Risikogebiet festgelegt?

Das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat legen die Risikogebiete gemeinsam fest. Um ein Gebiet als Risikogebiet einzustufen muss es in dem Staat/in der Region in den letzten sieben Tagen mehr als 50 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner gegeben haben oder dort muss die Gefahr eines erhöhten Infektionsrisikos – aufgrund steigender Infektionszahlen, flächendeckender Ausbrüche oder nicht ergriffener Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens – bestehen.

Tests für Reiserückkehrer

Die Landesregierung hat in Zusammenarbeit mit den Kassenärztlichen Vereinigungen Nordrhein und Westfalen-Lippe Corona-Testzentren an den Flughäfen Düsseldorf, Dortmund und Münster/Osnabrück eingerichtet. Flugreisende aus den vom Robert Koch-Institut veröffentlichten Risikogebieten erhalten dort die Möglichkeit, sich kostenlos testen zu lassen.

Eine Testung befreit Reiserückkehrer aus Risikogebieten nicht von der Verpflichtung, dass sie sich beim örtlichen Gesundheitsamt melden müssen.

Einreisende mit Erstwohnsitz in Düsseldorf sowie Personen, die sich befristet – zum Beispiel als Urlauber – in Düsseldorf aufhalten, müssen dem Gesundheitsamt auch nach einer Testung unter der E-Mail-Adresse gesundheitsschutz@duesseldorf.de ihre Reiseroute, Namen, Geburtsdatum, Anschrift (Aufenthaltsort) sowie Kontaktdaten mitteilen.

Zudem müssen Reiserückkehrer sich bis zum Vorliegen eines Testergebnisses in häusliche Isolation begeben.

Was soll ich tun, wenn nach meiner Einreise/Rückreise nach Düsseldorf Krankheitssymptome auftreten?

Treten innerhalb von 14 Tagen nach Ihrer Einreise/Rückreise nach Düsseldorf Symptome auf, sollten Sie sich an Ihren Hausarzt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer 116117 wenden. Zudem können sie bei der städtischen Hotline unter der Rufnummer 0211 89-96090 einen Testtermin vereinbaren.

Erhalte ich eine schriftliche Ordnungsverfügung für eine häusliche Quarantäne?

Da es sich um eine gesetzliche Bestimmung handelt, wird für die häusliche Quarantäne nach Einreise/Rückreise keine gesonderte Ordnungsverfügung des Gesundheitsamtes ausgestellt. Die einreisenden Personen müssen sich selbstständig direkt in die häusliche Isolation begeben.

Woher bekomme ich eine Bescheinigung für den Arbeitgeber, dass ich mich in häusliche Isolation begeben musste?

Wird eine Bescheinigung für den Arbeitgeber benötigt, senden Sie bitte eine E-Mail unter Angabe Ihrer Telefonnummer mit entsprechendem Anliegen an gesundheitsschutz@duesseldorf.de.

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