Reisen & Urlaub

Aktuelle Informationen finden Sie hier in der Coronaeinreiseverordnung des Landes NRW. Dort sind unter anderem Sonderregelungen für Einreisen aus Virusvarianten-Gebieten festgelegt.

Bestehen bleibt die Meldepflicht für Einreisende nach der bundesweit geltenden Anordnung des Bundesgesundheitsministeriums. Weitere Informationen stehen auf der Internetseite des Bundesgesundheitsministeriums

Weitere Informationen
Weitere Informationen zu den Reisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen, Grenzkontrollen und weiteren Themen rund um die Coronapandemie finden Sie auf der Webseite des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat.

Häufig gestellte Fragen
Die wichtigsten Informationen zum Thema Einreise hat das Gesundheitsministerium Nordrhein-Westfalen zusammengefasst.
Im Folgenden werden häufig gestellte Fragen zum Thema Einreise beantwortet. Die Antworten sind auch auf der Internetseite des Landes NRW (land.nrw/de/wichtige-fragen-und-antworten-zum-corona-virus; Stand 25. März 2021) unter Corona - Einreisebestimmungen nachzulesen.

Testpflicht bei Flugeinreisen aus dem Ausland

Alle Einreisende, die per Flugzeug ab Dienstag, 30. März, in die Bundesrepublik Deutschland einreisen wollen, müssen sich verpflichtend vor Abreise testen lassen. Auch bei einem negativen Testergebnis gelten die Sonderregelungen für Einreisen aus Risikogebieten und aus Virusvarianten-Gebieten.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Seite des Bundesministeriums für Gesundheit:

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus-infos-reisende/faq-testpflicht-einreisevo.html

Welche Reiseziele sind Virusvarianten-Gebiete, welche sind Risikogebiete?

Virusvarianten-Gebiete
Virusvarianten-Gebiet ist ein Staat oder eine Region außerhalb der Bundesrepublik Deutschland, für den oder die zum Zeitpunkt der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland ein besonders hohes Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 festgestellt wurde, weil in diesem Risikogebiet bestimmte Varianten des Coronavirus SARSCoV-2 verbreitet aufgetreten sind. Die Einstufung als Virusvarianten-Gebiet erfolgt nach Veröffentlichung durch das Robert Koch-Institut im Internet unter der Adresse https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

Risikogebiete
Die aktuelle Liste der Risikogebiete, für die zum Zeitpunkt der Einreise/Rückreise nach Düsseldorf ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht, ist zu finden auf der Website des Robert Koch-Institutes.

Dort sind alle aktuellen Risikogebiete alphabetisch aufgeführt.

Die Bundesregierung prüft fortlaufend, inwieweit Gebiete als Risikogebiete einzustufen sind. Daher kann sich die Liste kurzfristig ändern und neue Risikogebiete können hinzukommen.

Weiterhin bestehen auch die jeweiligen Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes sowie die Informationen der Bundesregierung für Reisende und Pendler.

Welche Regeln gelten für Einreisende aus sogenannten Virusvarianten-Gebieten ?

Keine Sonderregelungen für Geimpfte und Genesene
Die jetzige Gleichstellung von Geimpften und Genesenen mit negativ Getesteten hat keine Auswirkungen für Reisende, die aus Virusvarianten-Gebieten zurückkehren.

14 Tage Quarantäne bei Rückkehr aus Virusvarienten-Gebieten, keine Verkürzung durch Test möglich
Jeder, der aus einem sogenannten Virusvarianten-Gebiet nach Nordrhein-Westfalen einreist, muss sich verpflichtend beim Gesundheitsamt melden. Diese Personen müssen sich sofort für vierzehn Tage in Quarantäne begeben. Die vierzehn Tage werden ab dem Tag der Ausreise aus den betreffenden Ländern gerechnet. Zudem müssen sich die betroffenen Personen unmittelbar vor der Einreise auf das Coronavirus testen lassen. Die Quarantäne kann durch eine Freitestung am fünften Tag nicht verkürzt werden. Sie endet jedoch mit der Ausreise aus Nordrhein-Westfalen.

Ausgenommen von der Quarantänepflicht werden unter anderem:

1) Durchreisende (sie sind außerdem von der Testpflicht nach Bundesrecht befreit)

2) Binnenschiffer

3) Waren- und Personentransporte

4) Dringend erforderliche Tätigkeiten für die Aufrechterhaltung des Gesundheitswesens.

Für den Fall der Einstufung von Belgien, Luxemburg, der Niederlande oder eines Gebietes dieser Staaten als Virus-Variantengebiet werden auch Grenzgänger und Grenzpendler unter bestimmten Bedingungen von der Pflicht zur Quarantäne ausgenommen sein.

Welche Regelungen gelten für Einreisende aus anderen Risikogebieten?

Sonderregelung für Geimpfte und Genesene

Auf das Reisen wirkt sich die jetzige Gleichstellung von Geimpften und Genesenen insofern aus, als bei der Rückkehr aus Risiko- und Hochinzidenzgebieten (nicht aber aus Virusvarianten-Gebieten) für Geimpfte und Genesene kein zusätzlicher Test mehr nötig ist, um die Einreisequarantäne zu vermeiden. Auch hier gilt eine Nachweispflicht.

Allgemeine Regelung
Für Einreisende nach Nordrhein-Westfalen aus allen übrigen vom Robert Koch-Institut aufgelisteten Risiko- und Hochinzidenzgebieten (ausgenommen die Virusvarianten-Gebiete) gilt grundsätzlich eine zehntägige Quarantänepflicht. Diese Quarantänepflicht entfällt, wenn bereits bei der Einreise ein negatives Testergebnis vorgelegt wird oder eine Testung binnen 24 Stunden nach der Einreise erfolgt. Die Einreisetestung ist durch einen Schnell- oder PCR-Test sowie durch einen Selbsttest unter Aufsicht durch eine autorisierte Person möglich. Eine mangels Einreisetestung zunächst einzuhaltende Quarantäne kann jederzeit durch einen negativen Test beendet werden.

Ausgenommen von dieser Quarantänepflicht werden unter anderem
1) Durchreisende
2) Binnenschiffer
3) der kleine Grenzverkehr bei Aufenthalten von unter 24 Stunden
4) Verwandtenbesuche, Warentransporte und Diplomaten/Abgeordnete bei Aufenthalten von unter 72 Stunden
5) tägliche oder wöchentliche Grenzpendler und Grenzgänger.

Außerdem wird in der Quarantäneverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen bestimmt, dass diejenigen, die die Testpflicht nicht durch einen Schnelltest, sondern durch einen PCR-Test erfüllen, bis zum Erhalt des Ergebnisses in Quarantäne gehen müssen.

Zu beachten ist, dass auch der Bund Bestimmungen zur Einreise aus Risikogebieten erlassen hat. Danach sind Einreisende aus Risikogebieten insbesondere verpflichtet, sich vor der Einreise digital unter www.einreiseanmeldung.de anzumelden. Ausnahmen von der Anmeldepflicht gelten beispielsweise für den ‚kleinen Grenzverkehr‘ – also bei einem Aufenthalt unter 24 Stunden.

Ist ein Selbsttest für den Nachweis bei der Einreise ausreichend?

Zugelassen für den Nachweis sind Verfahren der Nukleinsäureamplifikationstechnik (PCR, LAMP, TMA) und Antigen-Schnelltests. Der Test muss von einer dritten Person vorgenommen oder überwacht worden sein, die in dem Staat, in dem der Test durchgeführt wird, dazu autorisiert ist.

Das Robert Koch-Institut führt die erforderlichen Bedingungen und Anforderungen an eine entsprechende Testung auf seiner Internetseite auf: www.rki.de/tests

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