Einzelhandel (bis 31. Januar)

Erlaubt ist der Betrieb von

  • Einrichtungen des Einzelhandels für Lebensmittel, Direktvermarktungen von Lebensmitteln, Abhol- und Lieferdiensten sowie Getränkemärkten
  • Wochenmärkten für Verkaufsstände mit dem Schwerpunkt Lebensmittel und Güter des täglichen Bedarfs
  • Apotheken, Reformhäusern, Sanitätshäusern, Babyfachmärkten und Drogerien
  • Tankstellen, Banken und Sparkassen sowie Poststellen
  • Kioske und Zeitungsverkaufsstellen
  • Futtermittelmärkten und Tierbedarfsmärkten
  • Einzelhandelsgeschäften, die kurzfristig verderbliche Schnitt- und Topfblumen verkaufen, soweit sie den Verkauf hierauf einschließlich unmittelbaren Zubehörs (Übertöpfe und so weiter) beschränken
  • Einrichtungen des Großhandels für Großhandelskunden und, beschränkt auf den Verkauf von Lebensmitteln, auch für Endkunden
  • sowie die Abgabe von Lebensmitteln durch soziale Einrichtungen (z.B. die sog. Tafeln).

Der Betrieb von Bau- und Gartenbaumärkten ist nur zur Versorgung von Gewerbetreibenden mit Gewerbeschein, Handwerkern mit Handwerkerausweis sowie Land- und Forstwirten mit den jeweils betriebsnotwendigen Waren zulässig, anderen Personen darf der Zutritt nicht gestattet werden.

Weitere Verkaufsstellen (unter anderem Reisebüros) sind geschlossen

Der Betrieb von oben nicht genannten Verkaufsstellen des Einzelhandels sowie von Einrichtungen zum Vertrieb von Reiseleistungen ist untersagt.

Lieferung und Abholung kontaktfrei möglich

Zulässig ist der Versandhandel und die Auslieferung bestellter Waren; die Abholung bestellter Waren durch Kunden ist nur zulässig, wenn sie unter Beachtung von Schutzmaßnahmen vor Infektionen kontaktfrei erfolgen kann.

Verkaufsstellen mit gemischtem Sortiment (Öffnung je nach Schwerpunkt des Sortiments)

Für Verkaufsstellen mit gemischtem Sortiment, das auch Waren umfasst, die dem regel-mäßigen Sortiment einer der oben genannten Verkaufsstellen entsprechen (zum Beispiel Lebensmittel, Drogeriebedarf und Futtermittel) gilt: bilden diese Waren den Schwerpunkt des Sortiments, ist der Betrieb der Verkaufsstelle insgesamt zulässig, anderenfalls ist nur der Verkauf dieser Waren zulässig

Hinweis für Betriebe im Einzelhandel: In Einrichtungen des Einzelhandels für Lebensmittel und auf Wochenmärkten darf das Sortiment solcher Waren, die nicht Lebensmittel und Güter des täglichen Bedarfs sind, nicht gegenüber dem bisherigen Umfang ausgeweitet werden.

Personenbeschränkungen

Alle haben Vorkehrungen zur Hygiene, Steuerung des Zutritts, Vermeidung von Warteschlangen und Gewährleistung des Mindestabstands zu treffen.

Anzahl der Kunden, die sich in Geschäften/Handelseinrichtungen aufhalten dürfen

  • Eine Kundin beziehungsweise einen Kunden pro angefangene zehn Quadratmeter der Verkaufsfläche
  • bei einer Gesamtverkaufsfläche von mehr als 800 Quadratmetern: 80 Kundinnen beziehungsweise Kunden + eine Kundin beziehungsweise einen Kunden pro angefangene 20 Quadratmeter der über 800 Quadratmeter hinausgehenden Verkaufsfläche

Innerhalb von Einkaufszentren, Einkaufspassagen und ähnlichen Einrichtungen ist für jede räumlich abgetrennte Verkaufsstelle die Höchstkundenzahl wie oben beschrieben maßgeblich. Zudem muss die für die Gesamtanlage verantwortliche Person sicherstellen, dass nicht mehr Kundinnen und Kunden Zutritt zur Gesamtanlage erhalten als in Summe für die Verkaufsgeschäfte nach den jeweils zulässigen Personenzahlen zulässig sind.

Zusätzlich kann bezogen auf die Allgemeinfläche 1 Person je 20 qm Allgemeinfläche in die zulässige Gesamtpersonenzahl für die Gesamtanlage eingereicht werden. Durch ein abgestimmtes Einlassmanagement ist sicherzustellen, dass im Innenbereich Warteschlangen möglichst vermieden werden.

Befindet sich in einer Verkaufsstelle ein oder mehrere weitere Geschäfte ohne räumliche Abtrennung (zum Beispiel eine Bäckerei im räumlich nicht abgetrennten Eingangsbereich eines Lebensmittelgeschäftes), so ist die für die Gesamtfläche zulässige Kundenzahl wie oben beschrieben zu berechnen.