Was hat geöffnet? Was ist erlaubt?

Seit Montag, 8. März gilt eine neue Coronaschutzverordnung.

Informationen zu städtischen Ämtern und Services finden Sie hier.

Kontakt zum Ordnungsamt

Alle Fragen zu Veranstaltungen und für Gewerbebetriebe beantwortet das Ordnungsamt.

0211 89-23350

Einzelhandel

Erlaubt ist der Betrieb von

  • Einrichtungen des Einzelhandels für Lebensmittel, Direktvermarktungen von Lebensmitteln, Abhol- und Lieferdiensten sowie Getränkemärkten
  • Wochenmärkten für Verkaufsstände mit dem Schwerpunkt Lebensmittel und Güter des täglichen Bedarfs
  • Apotheken, Reformhäusern, Sanitätshäusern, Babyfachmärkten und Drogerien
  • Tankstellen, Banken und Sparkassen sowie Poststellen
  • Kioske und Zeitungsverkaufsstellen
  • Schreibwarengeschäfte, Buchhandlungen
  • Futtermittelmärkten und Tierbedarfsmärkten
  • Gartenmärkten und Blumengeschäften
  • Einrichtungen des Großhandels für Großhandelskunden und, beschränkt auf den Verkauf von Lebensmitteln, auch für Endkunden
  • sowie die Abgabe von Lebensmitteln durch soziale Einrichtungen (z.B. die sog. Tafeln).

Betrieb von Baumärkten und Baustoffhandlungen:

  • für Gewerbetreibenden mit Gewerbeschein, Handwerkern mit Handwerkerausweis sowie Land- und Forstwirten mit den jeweils betriebsnotwendigen Waren zulässig
  • für andere Personen: nur Verkauf von kurzfristig verderblichen Schnitt- und Topfblumen sowie Gemüsepflanzen und Saatgut und unmittelbarem Zubehör (Übertöpfe und so weiter).

nicht genannte Verkaufstellen (auch Verkauf von Reisen) dürfen unter folgenden Bedingungen öffnen:

Die Anzahl von gleichzeitig anwesenden Kundinnen und Kunden darf jeweils eine Kundin beziehungsweise einen Kunden pro angefangene vierzig Quadratmeter der Verkaufsfläche nicht übersteigen.

Zutritt dürfen Kundinnen und Kunden nur nach vorheriger Terminbuchung für einen fest begrenzten Zeitraum und bei sichergestellter Rückverfolgbarkeit erhalten.


Lieferung und Abholung kontaktfrei möglich

Zulässig ist der Versandhandel und die Auslieferung bestellter Waren; die Abholung bestellter Waren durch Kunden ist nur zulässig, wenn sie unter Beachtung von Schutzmaßnahmen vor Infektionen kontaktfrei erfolgen kann.

Verkaufsstellen mit gemischtem Sortiment (Öffnung je nach Schwerpunkt des Sortiments)

Für Verkaufsstellen mit gemischtem Sortiment, das auch Waren umfasst, die dem regelmäßigen Sortiment einer der oben genannten Verkaufsstellen entsprechen (zum Beispiel Lebensmittel, Drogeriebedarf und Futtermittel) gilt: bilden diese Waren den Schwerpunkt des Sortiments, ist der Betrieb der Verkaufsstelle insgesamt zulässig, anderenfalls ist nur der Verkauf dieser Waren zulässig

Hinweis für Betriebe im Einzelhandel: In Einrichtungen des Einzelhandels für Lebensmittel und auf Wochenmärkten darf das Sortiment solcher Waren, die nicht Lebensmittel und Güter des täglichen Bedarfs sind, nicht gegenüber dem bisherigen Umfang ausgeweitet werden.

Personenbeschränkungen

Alle haben Vorkehrungen zur Hygiene, Steuerung des Zutritts, Vermeidung von Warteschlangen und Gewährleistung des Mindestabstands zu treffen.

Anzahl der Kunden, die sich in Geschäften/Handelseinrichtungen aufhalten dürfen

  • Eine Kundin beziehungsweise einen Kunden pro angefangene zehn Quadratmeter der Verkaufsfläche
  • bei einer Gesamtverkaufsfläche von mehr als 800 Quadratmetern: 80 Kundinnen beziehungsweise Kunden + eine Kundin beziehungsweise einen Kunden pro angefangene 20 Quadratmeter der über 800 Quadratmeter hinausgehenden Verkaufsfläche

Innerhalb von Einkaufszentren, Einkaufspassagen und ähnlichen Einrichtungen ist für jede räumlich abgetrennte Verkaufsstelle die Höchstkundenzahl wie oben beschrieben maßgeblich. Zudem muss die für die Gesamtanlage verantwortliche Person sicherstellen, dass nicht mehr Kundinnen und Kunden Zutritt zur Gesamtanlage erhalten als in Summe für die Verkaufsgeschäfte nach den jeweils zulässigen Personenzahlen zulässig sind.

Zusätzlich kann bezogen auf die Allgemeinfläche 1 Person je 20 qm Allgemeinfläche in die zulässige Gesamtpersonenzahl für die Gesamtanlage eingereicht werden. Durch ein abgestimmtes Einlassmanagement ist sicherzustellen, dass im Innenbereich Warteschlangen möglichst vermieden werden.

Befindet sich in einer Verkaufsstelle ein oder mehrere weitere Geschäfte ohne räumliche Abtrennung (zum Beispiel eine Bäckerei im räumlich nicht abgetrennten Eingangsbereich eines Lebensmittelgeschäftes), so ist die für die Gesamtfläche zulässige Kundenzahl wie oben beschrieben zu berechnen.

Handwerk & Dienstleistungen

Handwerk und Dienstleistungen

Einrichtungen des Handwerks und des Dienstleistungsgewerbes (zum Beispiel Reinigungen, Waschsalons, Kfz-Werkstätten, Fahrradwerkstätten, Autovermietung) bleiben geöffnet.
In den Geschäftslokalen von Handwerkern und Dienstleistern ist der Verkauf von nicht mit handwerklichen Leistungen oder Dienstleistungen verbundenen Waren untersagt; ausgenommen ist notwendiges Zubehör.
In Geschäftslokalen von Telefondienstleistern sind nur die Störungsannahme sowie die Reparatur oder der Austausch defekter Geräte zulässig; der Verkauf von Waren, auch im Zusammenhang mit der Vermittlung von Dienstleistungsverträgen, ist unzulässig.

Ab Montag, 8. März: Der Verkauf von nicht mit dem Handwerk verbundenen Dienstleistungen ist nach Terminvereinbarung und bei gesicherter Rückverfolgbarkeit möglich. (maximale Kundenanzahl beachten.

Körpernahe Dienstleistungen untersagt, Ausnahmen bei medizinischer Notwendigkeit.

Dienstleistungen und Handwerksleistungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zum Kunden nicht eingehalten werden kann (insbesondere Gesichtsbehandlung, Kosmetik, Nagelstudios, Maniküre, Massage, Tätowieren und Piercen), sind untersagt.

Ab Montag, 8. März:
Dienstleistungen und Handwerksleistungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zum Kunden nicht eingehalten werden kann (insbesondere Friseurleistungen, Gesichtsbehandlung, Kosmetik, Fußpflege, Nagelstudios, Maniküre, Massage, Tätowieren und Piercen), sind unter strikter Beachtung der Regelungen (Masken, Hygiene, Tests) zulässig.
Wenn die Kundin oder der Kunde zulässigerweise nicht oder nicht dauerhaft eine Maske trägt, dürfen diese Dienstleistungen oder Handwerkleistungen nur dann ausgeführt werden, wenn für die Kundinnen und Kunden ein tagesaktueller Schnell- oder Selbsttest nach vorliegt und für das Personal, das diese Handwerks- oder Dienstleistungen ausführt, alle zwei Tage ein Schnell- oder Selbsttest durchgeführt wird.

Erlaubt sind unter Einhaltung von Hygiene- und Infektionsschutzregeln:

  • ab 1. März 2021 nach vorheriger Reservierung Friseurdienstleistungen und Leistungen der nichtmedizinischen Fußpflege
  • medizinisch notwendige Behandlungen von Handwerkern und Dienstleistern im Gesundheitswesen (einschließlich Physio-, Ergotherapeuten, Logopäden, Hebammen, medizinische Fußpflege, Pflege und so weiter ohne eigene Heilkundeerlaubnis, Hörgeräteakustikern, Optikern, orthopädischen Schuhmachern und so weiter)
  • die gewerbsmäßige Personenbeförderung in Personenkraftwagen.

Bei gesichtsnahen Dienstleistungen, bei denen die Kundin oder der Kunde keine Alltagsmaske tragen und der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, müssen Beschäftigte während der Behandlung mindestens eine FFP2-, eine KN95- oder eine N95-Maske tragen.

Personenbeschränkungen

Alle haben Vorkehrungen zur Hygiene, Steuerung des Zutritts, Vermeidung von Warteschlangen und Gewährleistung des Mindestabstands zu treffen.

Anzahl der Kunden, die sich in Geschäften/Handelseinrichtungen aufhalten dürfen

  • Eine Kundin beziehungsweise einen Kunden pro angefangene zehn Quadratmeter der Verkaufsfläche
  • bei einer Gesamtverkaufsfläche von mehr als 800 Quadratmetern: 80 Kundinnen beziehungsweise Kunden + eine Kundin beziehungsweise einen Kunden pro angefangene 20 Quadratmeter der über 800 Quadratmeter hinausgehenden Verkaufsfläche

Bei Einkaufszentren, Einkaufspassagen und ähnlichen Einrichtungen ist die Gesamtfläche aus zulässigerweise geöffneten Verkaufsflächen und Allgemeinflächen maßgeblich; dort ist zudem durch ein abgestimmtes Einlassmanagement sicherzustellen, dass im Innenbereich Warteschlangen möglichst vermieden werden.

Aushang: Verhalten beim Einkaufen

Gaststätten & Restaurants

Gastronomie

Der Betrieb von Restaurants, Gaststätten, Imbissen, Kneipen, Cafés und anderen gastronomischen Einrichtungen ist untersagt. Die Belieferung mit Speisen sowie der Außer-Haus-Verkauf von Speisen und Getränken bleiben erlaubt, wenn die Mindestabstände und Hygieneanforderungen eingehalten werden. Der Verzehr ist in einem Umkreis von 50 Metern um die gastronomische Einrichtung untersagt.

Es dürfen Räume und erforderliche Verpflegung für zulässige Veranstaltungen zur Verfügung gestellt werden.

Betriebskantinen und Mensen in Bildungseinrichtungen

Diese dürfen zur Versorgung der Beschäftigten und der Nutzerinnen und Nutzer der Bildungseinrichtungen betrieben werden, wenn ansonsten die Abtriebsabläufe nicht aufrechtgehalten werden können..

Kontaktnachverfolgung

Bund und Länder haben beschlossen, Personen, die im Restaurant oder bei einer privaten Feier falsche Kontaktdaten (Name, Adresse, Telefonnummer) angeben, mit einem Bußgeld zu belegen. In Nordrhein-Westfalen wird dazu für Gäste, die solche Falschangaben machen, ein Regelbußgeld von 250 Euro festgelegt. Für den Fall, dass eine Feier außerhalb des privaten Bereichs, bei der mindestens 50 Personen erwartet werden, nicht angemeldet wurde, wird ein Regelbußgeld in Höhe von 500 Euro festgelegt.

Hotels & Tourismus

Übernachtungsangebote zu privaten Zwecken sind untersagt, soweit sie nicht aus Gründen der medizinischen oder pflegerischen Versorgung oder aus sozial-ethischen Gründen dringend geboten sind. Reisebusreisen und sonstige Gruppenreisen mit Bussen zu touristischen Zwecken sind unzulässig.

Ausnahmen:

Die Nutzung von dauerhaft angemieteten oder im Eigentum befindlichen Immobilien und von dauerhaft abgestellten Wohnwagen, Wohnmobilen und so weiter ausschließlich durch die Nutzungsberechtigten bleibt zulässig.

Berufskraftfahrerinnen und Berufskraftfahrer, die auf Rastanlagen und Autohöfen übernachten, dürfen dort gastronomisch versorgt werden.

Kultur

Die städtischen Kulturinstitute und Museen bleiben geschlossen. Über Öffnungen einzelner Häuser wird die Stadt informieren.

Konzerte und Aufführungen in Theatern, Opern- und Konzerthäusern, Kinos (mit Ausnahme von Autokinos) und anderen öffentlichen oder privaten (Kultur-)Einrichtungen sind unzulässig.
Ab Montag, 8. März: Derartige Veranstaltungen sind im Freien nur dann zulässig, wenn die Aufführenden einen Mindestabstand von 2 Metern einhalten und die Zuschauer die Veranstaltung aus ihrer Wohneinrichtung verfolgen (sogenannte Fensterkonzerte).

Der Betrieb von Museen, Kunstausstellungen, Galerien, Schlössern, Burgen, Gedenkstätten und ähnlichen Einrichtungen ist unzulässig.
Ab Montag, 8. März: Der Betrieb von Museen, Kunstausstellungen, Galerien, Schlössern, Burgen, Gedenkstätten und ähnlichen Einrichtungen ist mit vorheriger Terminbuchung und bei sichergestellter Rückverfolgbarkeit zulässig. Die Anzahl von gleichzeitig anwesenden Besucherinnen und Besuchern darf in geschlossenen Räumen eine Person pro zwanzig Quadratmeter der für Besucher geöffneten Fläche nicht übersteigen. (in Innenräumen: Pflicht medizinischer Masken)

Der zur Berufsausübung zählende Probebetrieb sowie zur Berufsausübung zählende Konzerte und Aufführungen ohne Publikum zur Aufzeichnung oder Übertragung in Fernsehen, Radio und Internet sind weiterhin zulässig.

Ab Montag, 3. März: Der Betrieb von Bibliotheken einschließlich Hochschulbibliotheken sowie Archiven ist unter strikter Beachtung der Regelungen zulässig.

Ausnahmen
Der Betrieb von Autokinos, Autotheatern und ähnlichen Einrichtungen ist zulässig, wenn der Abstand zwischen den Fahrzeugen mindestens 1,5 Meter beträgt.

Kulturveranstaltungen
Musikfeste, Festivals und ähnliche Kulturveranstaltungen sind untersagt.

Kirchen und Religionsgemeinschaften

Die Kirchen und Religionsgemeinschaften müssen Regelungen für Gottesdienste und andere Versammlungen zur Religionsausübung aufstellen. Dabei müssen sie das lokale Infektionsgeschehen und die Frage, inwieweit Versammlungen in Präsenz durchgeführt werden können, berücksichtigen. Die vor Ort zuständigen Behörden müssen über die Regelungen informiert werden.

Was muss beachtet werden?

  • die Einhaltung des Mindestabstands muss gesichert werden
  • die Teilnehmerzahl muss begrenzt sein
  • wenn Besucherzahlen zu erwarten sind, die zu einer Auslastung der Kapazitäten führen könnten, ist eine Anmeldung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer verpflichtend
  • Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske (OP-Maske, FFP2 oder KN95) auch am Sitzplatz
  • die Kontaktdaten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen erfasst werden
  • es muss auf Gemeindegesang verzichtet werden.

Die vorgelegten dementsprechenden Regelungen der Kirchen und Religionsgemeinschaften treten für den grundrechtlich geschützten Bereich der
Religionsausübung an die Stelle der Regelungen der Coronaschutzverordnung. Kirchen und Religionsgemeinschaften, die keine dementsprechenden Regelungen vorlegen, unterfallen auch für Versammlungen zur Religionsausübung den Regelungen dieser Verordnung, insbesondere den §§ 2 bis 4a, und haben Zusammenkünfte mit mehr als zehn Teilnehmenden spätestens zwei Werktage im Voraus bei der zuständigen Behörde anzuzeigen. Die Rechte der nach § 17 Absatz 1 zuständigen Behörden zu Anordnungen im Einzelfall bleiben unberührt.

Veranstaltungen und Messen

Nahezu alle Veranstaltungen und Versammlungen sind untersagt.

Ausgenommen sind:

  • Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz
  • Veranstaltungen, die der Grundversorgung der Bevölkerung, der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und -vorsorge dienen (insbesondere Aufstellungsversammlungen von Parteien zu Wahlen und Vorbereitungsversammlungen dazu sowie Blut- und Knochenmarkspendetermine) und aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen nicht auf einen Zeitraum nach dem 8. März 2021 verlegt werden können
  • Beerdigungen
  • standesamtliche Trauungen
  • Sitzungen von rechtlich vorgesehenen Gremien öffentlich-rechtlicher und privatrechtlicher Institutionen, Gesellschaften, Parteien oder Vereine
    - mit bis zu zwanzig Personen, wenn sie nicht als Telefon- oder Videokonferenzen durchgeführt werden können
    - mit mehr als zwanzig, aber höchstens 250 Personen in geschlossenen Räumen beziehungsweise 500 Personen unter freiem Himmel, nur nach Zulassung durch die zuständigen Behörden, wenn die Sitzung aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen vor dem 8. März 2021, in Präsenz und mit der vorgesehenen Personenzahl durchgeführt werden muss.

Bei mehr als 100 Teilnehmern wird ein Hygiene- und Infektionsschutzkonzept benötigt.

Messen, Ausstellungen und Spezialmärkte sind nicht erlaubt

Messen, Ausstellungen, Jahrmärkte (zum Beispiel Trödelmärkte), Spezialmärkte und ähnliche Veranstaltungen sind unzulässig.

Große Festveranstaltungen

Diese sind bis mindestens zum 8. März 2020 untersagt. Große Festveranstaltungen in diesem Sinne sind in der Regel

  1. Volksfeste (einschließlich Kirmesveranstaltungen und ähnlichem)
  2. Stadt-, Dorf- und Straßenfeste
  3. Schützenfeste
  4. Weinfeste
  5. ähnliche Festveranstaltungen.
Sport & Bewegung

Wichtiger Hinweis

Bei allen Unternehmungen im Freien (Fahrradfahren, Joggen, Spazierengehen und ähnliches) gelten die Kontaktbeschränkungen. Bitte beachten Sie während der gesamten Zeit die Hygieneregeln und den Mindestabstand zu anderen Personen.

Aktuelle Einschränkungen

Sport

Grundsätzlich bleibt der Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen sowie die Nutzung der Nebenräume wie zum Beispiel Umkleiden und Duschen weiter untersagt.

Ab Montag 8. März ist auf Sportanlagen unter freiem Himmel von dem Verbot ausgenommen, der Sport

  • von höchstens fünf Personen aus höchstens zwei verschiedenen Hausständen oder ausschließlich mit Personen des eigenen Hausstandes
    (Wenn die Ausnahme eigener Hausstand gelten soll, bitte Nachweis Ihres Hausstandes (zum Beispiel Personalausweis oder Meldebescheinigung) mitführen und auf Verlangen vorzeigen.)
  • als Ausbildung im Einzelunterricht sowie
  • von Gruppen von höchstens zwanzig Kindern bis zum Alter von einschließlich 14 Jahren zuzüglich bis zu zwei Ausbildungs- oder Aufsichtspersonen.

Zwischen verschiedenen Personen oder Personengruppen, die gleichzeitig Sport auf Sportanlagen unter freiem Himmel treiben, ist dauerhaft ein Mindestabstand von 5 Metern einzuhalten.

Wettbewerbe und Zuschauer
Sportfeste und ähnliche Sportveranstaltungen sind untersagt.

Wettbewerbe in Profiligen, Wettbewerbe im Berufsreitsport und Pferderennen sowie andere berufsmäßige Sportausübung sind zulässig, soweit die Vereine beziehungsweise die Lizenzspielerabteilungen der Vereine sich neben der Erfüllung ihrer arbeitsschutzrechtlichen Hygiene- und Schutzpflichten auch verantwortlich für die Reduzierung von Infektionsrisiken im Sinne des Infektionsschutzgesetzes zeigen und die für die Ausrichtung der Wettbewerbe verantwortlichen Stellen dem Gesundheitsamt über das Ordnungsamt (ulrich.rehaag@duesseldorf.de) vor Durchführung der Wettbewerbe geeignete Infektionsschutzkonzepte vorlegen.

Zuschauer dürfen bei den Wettbewerben nicht zugelassen werden.

Ausnahmen
Weiter ausgenommen vom Verbot und damit unter Beachtung der allgemeinen Regeln der Coronaschutzverordnung und anderer Rechtsvorschriften (insbesondere Arbeitsschutzrecht) zulässig sind:

  1. der Sportunterricht (einschließlich Schwimmunterricht) der Schulen und die Vorbereitung auf oder die Durchführung von schulischen und berufsbezogenen Prüfungen sowie Übungs- und Leistungsnachweisen
  2. sportpraktische Übungen im Rahmen von Studiengängen
  3. das Training der offiziell gelisteten Sportlerinnen und Sportler der Bundes- und Landeskader in den olympischen, paralympischen, deaflympischen und nicht-olympischen Sportarten an den nordrhein-westfälischen Bundesstützpunkten, Landesleistungsstützpunkten und an verbandszertifizierten Nachwuchsleistungszentren (U19, U17, U15) sowie
  4. das Training von Berufssportlern auf und in den von ihrem Arbeitgeber bereitgestellten Trainingseinrichtungen.

Das Bewegen von Pferden aus Tierschutzgründen im zwingend erforderlichen Umfang auch in geschlossenen Räumlichkeiten von Sportanlagen ist zulässig. Sport- und trainingsbezogene Übungen sind dabei untersagt.

Sportanlagen
Der Arenasportpark und das Rather Waldstadion (ohne Kunstrasenspielfeld) sind für den zulässigen Sportbetrieb geöffnet. Auf den abgegebenen Sportanlagen entscheiden die für den Betrieb zuständigen Sportvereine. Die für die genannten Einrichtungen Verantwortlichen haben den Zugang zu der Einrichtung so zu beschränken, dass unzulässige Nutzungen ausgeschlossen sind und die Einhaltung der Mindestabstände gewährleistet ist.

Es erfolgen entsprechende Aushänge und es finden stichprobenartige Kontrollen statt. Bei der Feststellung mehrfacher Verstöße gegen die aktuelle CoronaSchVO wird die Anlage wieder geschlossen.

Bei zulässiger Nutzung städtischer Sportgebäude gilt: unmittelbar bis zum Ort der sportlichen Betätigung müssen medizinische Masken (OP-Masken, FFP2 ohne Ausatemventil oder KN95/N95) getragen werden.

Umzüge

Wie sind die Regeln für Umzüge während Corona?

Der Umzug wird von einem Umzugsunternehmen durchgeführt.

Wird der Umzug von Dienstleistern (Umzugsunternehmen) ausgeführt, ist diesen die weitere Tätigkeit mit Vorkehrungen zum Schutz vor Infektionen gestattet, vergleiche Paragraf 12 CoronaSchVO.

Der Umzug wird mit privaten Umzugshelfern durchgeführt.

Wird der Umzug allerdings mit privaten Helfern ausgeführt, gelten die Einschränkungen für Ansammlungen im öffentlichen Raum. Ansonsten teilen sie die Umzugshelfer zum Beispiel in 2er-Gruppen ein, welche grundsätzlich zu anderen Gruppen die vorgeschriebenen Abstands- und Hygieneregeln einhalten.

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