Was hat geöffnet? Was ist erlaubt?

Regelungen ab Montag, 2. November
Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen eine konkrete Aussage zu den Regeln ab Montag, 2. November, erst Anfang dieser Woche geben können.

Hier finden Sie die ab dem 2. November gültige Coronaschutzverordnung des Landes NRW.

Informationen zu städtischen Ämtern und Services finden Sie hier.

Maskenpflicht

Ab Montag, dem 27. April, wird die bisherige dringende Empfehlung des Landes Nordrhein-Westfalen, im ÖPNV und beim Einkaufen eine Mund-Nasen-Bedeckung beziehungsweise eine sogenannte Alltagsmaske zu tragen, zur Pflicht. Mund und Nase können auch mit einem Schal oder einem Halstuch bedeckt werden.

Weitere Informationen zur Maskenpflicht und zur richtigen Handhabung von Mund-Nasen-Bedeckungen finden Sie hier.

Kontakt zum Ordnungsamt

Alle Fragen zu Veranstaltungen und für Gewerbebetriebe beantwortet das Ordnungsamt.

0211 89-93226

Gaststätten & Restaurants (ab 2. November)

Gastronomie und Alkoholverkaufsverbot

Der Betrieb von Restaurants, Gaststätten, Imbissen, Kneipen, Cafés und anderen gastronomischen Einrichtungen ist bis zum 30. November 2020 untersagt. Die Belieferung mit Speisen sowie der Außer-Haus-Verkauf von Speisen bleiben erlaubt, wenn die Mindestabstände und Hygieneanforderungen. Der Verzehr ist in einem Umkreis von 50 Metern um die gastronomische Einrichtung untersagt.

Es dürfen Räume und erforderliche Verpflegung für zulässige Veranstaltungen zur Verfügung gestellt werden

Von 23 Uhr bis 6 Uhr morgens gilt ein Alkoholverkaufsverbot an allen Verkaufs- und sonstigen Ausgabestellen. Dies betrifft nicht nur gastronomische Betriebe, sondern auch Kioske und Trinkhalle.

Kontaktnachverfolgung

Bund und Länder haben beschlossen, Personen, die im Restaurant oder bei einer privaten Feier falsche Kontaktdaten (Name, Adresse, Telefonnummer) angeben, mit einem Bußgeld zu belegen. In Nordrhein-Westfalen wird dazu für Gäste, die solche Falschangaben machen, ein Regelbußgeld von 250 Euro festgelegt. Für den Fall, dass eine Feier außerhalb des privaten Bereichs, bei der mindestens 50 Personen erwartet werden, nicht angemeldet wurde, wird ein Regelbußgeld in Höhe von 500 Euro festgelegt.

Handel & Dienstleistungen (ab 2. November)

Handwerk und Dienstleistungen

Dienstleistungen und Handwerksleistungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zum Kunden nicht eingehalten werden kann (insbesondere Gesichtsbehandlung, Kosmetik, Nagelstudios, Maniküre, Massage, Tätowieren und Piercen), sind bis zum 30. November 2020 untersagt.

Erlaubt sind unter Einhaltung von Hygiene- und Infektionsschutzregeln:

  • Handwerker und Dienstleister im Gesundheitswesen (einschließlich Physio-, Ergotherapeuten, Logopäden, Hebammen und so weiter ohne eigene Heilkundeerlaubnis, Hörgeräteakustikern, Optikern, orthopädischen Schuhmachern und so weiter)
  • Fußpflege- und Friseurleistungen
  • die gewerbsmäßige Personenbeförderung in Personenkraftwagen.

Personenbeschränkungen

Alle haben Vorkehrungen zur Hygiene, Steuerung des Zutritts, Vermeidung von Warteschlangen und Gewährleistung des Mindestabstands zu treffen. Die Anzahl von gleichzeitig im Geschäftslokal anwesenden Kunden darf eine Person pro zehnQuadratmeter der Verkaufsfläche im Sinne des Einzelhandelserlasses NRW nicht übersteigen.

Aushang: Verhalten beim Einkaufen

Hotels & Tourismus (ab 2. November)

Übernachtungsangebote und Gruppenreisen zu touristischen Zwecken, die nach dem 29. Oktober 2020 angetreten worden sind, sind bis zum 30. November 2020 untersagt.

Kurse, (Weiter-)Bildungsangebote und Prüfungen

Bei der VHS werden Ausbildungs- und berufsbezogene Weiterbildungsangebote ebenso weiterhin angeboten wie Integrations- und Alphabetisierungskurse. Auch Prüfungen werden weiterhin durchgeführt. Freizeitorientierte Angebote sind gemäß der neuen Corona-Schutzverordnung jedoch untersagt.

Die Musikschulen in Nordrhein-Westfalen dürfen ab sofort wieder öffnen. Grundlage ist die ab dem 5. November 2020 gültige Fassung der Coronaschutzverordnung des Landes NRW vom 30. Oktober. Auch die Clara-Schumann-Musikschule wird daher ab Freitag, 6. November, wieder vollumfänglich Präsenzunterricht an allen Standorten anbieten.

Erlaubt sind im Bereich der privatwirtschaftlichen Bildungsangeboten:

  • Weiterbildungsangebote für Beruf oder Ausbildung
  • Ausbildungsangebote
  • Grundbildungsangebote (zum Beispiel Alphabetisierungskurse)
  • Integrationskurse (zum Beispiel Sprachkurse)
  • Prüfungsvorbereitung für staatliche Prüfungen in den Fächern Kunst, Musik, Sport (zum Beispiel als Vorbereitung zum Abitur)
  • privater Einzelunterricht außerhalb von Schulungsräume (auch Musik-, und Tanzunterricht) oder Kurse zu therapeutischen Zwecken von freiberuflichen Lehrern
  • Fahrschulen.

Nicht erlaubt sind:

  • Kurse zur Freizeitgestaltung (zum Beispiel Nähkurse oder Malkurse)
  • Sport- und Fitnessangebote (zum Beispiel Pilateskurse).
Kulturelle Einrichtungen geschlossen

Die städtischen Kulturinstitute und Museen bleiben geschlossen. Ausgenommen davon sind das Stadtarchiv und die Stadtbüchereien. Veranstaltungen wie etwa Lesungen finden dort jedoch nicht statt. Geschlossen sind die Stadtteilbüchereien Eller, Flingern, Garath, Oberkassel, Rath, Unterbach, Unterrath und Wersten. Grund: 20 Mitarbeitende dieser Büchereien helfen zurzeit bei der Kontaktpersonennachverfolgung im Gesundheitsamt und an der Corona-Hotline aus.

Sport & Bewegung

Wichtiger Hinweis

Bei allen Unternehmungen im Freien (Fahrradfahren, Joggen, Spazierengehen und ähnliches) gelten die Kontaktbeschränkungen. Bitte beachten Sie während der gesamten Zeit die Hygieneregeln und den Mindestabstand zu anderen Personen.

Detailliertere Regelungen zur Nutzung städtischer Sportanlagen
werden noch bekanntgegeben.

Aktuelle Einschränkungen aufgrund steigender Fallzahlen

Sport

Der Individualsport allein, zu zweit oder ausschließlich mit Personen des eigenen Hausstandes außerhalb geschlossener Räumlichkeiten von Sportanlagen ist weiterhin möglich.
Hinweis: Als Individualsport gelten nur Sportarten, die keine Team- oder Kontaktsportarten sind, sondern im Regelfall als Einzelwettkampfsportart mit maximal einer Person als Spielgegner mit Mindestabstand ausgeübt werden (Joggen, Walken, Leichtathletik, Einzelgymnastik, Tennis und ähnliches). Die für die Einrichtungen Verantwortlichen haben den Zugang zu der Einrichtung auf die zulässigen Nutzungen zu beschränken.

Der Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Fitnessstudios, Schwimmbädern und ähnlichen Einrichtungen ist bis zum 30. November 2020 unzulässig.

Sportfeste und ähnliche Sportveranstaltungen sind bis mindestens zum 31. Dezember 2020 untersagt.

Wettbewerbe in Profiligen, Wettbewerbe im Berufsreitsport und Pferderennen sowie andere berufsmäßige Sportausübung sind zulässig, soweit die Vereine beziehungsweise die Lizenzspielerabteilungen der Vereine sich neben der Erfüllung ihrer arbeitsschutzrechtlichen Hygiene- und Schutzpflichten auch verantwortlich für die Reduzierung von Infektionsrisiken im Sinne des Infektionsschutzgesetzes zeigen und die für die Ausrichtung der Wettbewerbe verantwortlichen Stellen über das Ordungsamt (ulrich.rehaag@duesseldorf.de) dem Gesundheitsamt geeignete Infektionsschutzkonzepte vorlegen.

Zuschauer dürfen bei den Wettbewerben bis zum 30. November 2020 nicht zugelassen werden.

Sportunterricht der Schulen und die Vorbereitung auf oder die Durchführung von schulischen Prüfungen, sportpraktische Übungen im Rahmen von Studiengängen, das Training an den nordrhein-westfälischen Bundesstützpunkten und Landesleistungsstützpunkten sowie das Training von Berufssportlern auf und in den von ihrem Arbeitgeber bereitgestellten Trainingseinrichtungen sind weiterhin möglich.

Das Bewegen von Pferden ist aus Tierschutzgründen auch in geschlossenen Räumen zulässig.

Freizeiteinrichtungen

Der Betrieb von Schwimm- und Spaßbädern, Saunen und Thermen und ähnlichen Einrichtungen, Freizeitparks, Indoor-Spielplätzen und ähnlichen Einrichtungen für Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen) ist bis zum 30. November untersagt.

Erlaubte Veranstaltungen

Nahezu alle Veranstaltungen und Versammlungen sind untersagt.

Ausgenommen sind:

  • Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz
  • Veranstaltungen, die der Grundversorgung der Bevölkerung, der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und -vorsorge dienen (insbesondere Aufstellungsversammlungen von Parteien zu Wahlen und Vorbereitungsversammlungen dazu sowie Blut- und Knochenmarkspendetermine)
  • Veranstaltungen zur Jagdausübung, soweit diese zur Erfüllung des Schalenwildabschusses oder zur Seuchenvorbeugung durch Reduktion der Wildschweinpopulation erforderlich sind
  • Beerdigungen
  • standesamtliche Trauungen
  • Sitzungen von rechtlich vorgesehenen Gremien öffentlich-rechtlicher und privatrechtlicher Institutionen, Gesellschaften, Parteien oder Vereine
    - mit bis zu zwanzig Personen, wenn sie nicht als Telefon- oder Videokonferenzen durchgeführt werden können
    - mit mehr als zwanzig, aber höchstens 250 Personen in geschlossenen Räumen beziehungsweise 500 Personen unter freiem Himmel, nur nach Zulassung durch die zuständigen Behörden, wenn die Sitzung aus triftigem Grund im Monat November 2020, in Präsenz und mit der vorgesehenen Personenzahl durchgeführt werden muss.

Bei mehr als 100 Teilnehmern wird ein Hygiene- und Infektionsschutzkonzept benötigt.

Große Festveranstaltungen sind bis mindestens zum 31. Dezember 2020 untersagt. Große Festveranstaltungen in diesem Sinne sind in der Regel

  1. Volksfeste (einschließlich Kirmesveranstaltungen und ähnlichem)
  2. Stadt-, Dorf- und Straßenfeste
  3. Schützenfeste
  4. Weinfeste
  5. ähnliche Festveranstaltungen.
Umzüge

Wie sind die Regeln für Umzüge während Corona?

Der Umzug wird von einem Umzugsunternehmen durchgeführt.

Wird der Umzug von Dienstleistern (Umzugsunternehmen) ausgeführt, ist diesen die weitere Tätigkeit mit Vorkehrungen zum Schutz vor Infektionen gestattet, vergleiche Paragraf 12 CoronaSchVO.

Der Umzug wird mit privaten Umzugshelfern durchgeführt.

Wird der Umzug allerdings mit privaten Helfern ausgeführt, gelten die Einschränkungen für Ansammlungen im öffentlichen Raum von mehr als 10 Personen aus 2 Haushalten. Ansonsten teilen sie die Umzugshelfer zum Beispiel in 2er-Gruppen ein, welche grundsätzlich zu anderen Gruppen die vorgeschriebenen Abstands- und Hygieneregeln einhalten.

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