Impfen

Terminvereinbarung
Termine im Impfzentrum Düsseldorf (bis 30. September) können unter der Rufnummer 0800 116 117-01 oder online unter www.116117.de bei der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein vereinbart werden. Weitere Impfmöglichkeiten bestehen bei vielen Haus- und Fachärzten, niedergelassenen Privatärztinnen und -ärzten sowie Betriebsärztinnen und Betriebsärzten. Termine werden direkt von den teilnehmenden Praxen vergeben.

Impfungen ohne Termin
Folgende feste Impfstellen haben täglich (montags bis sonntags) zwischen 10 und 19 Uhr geöffnet:

  • Impfstelle Hauptbahnhof, Bertha-von-Suttner-Platz, Atrium
  • Impfstelle U-Bahnhof Heinrich-Heine-Allee, Verteilerebene gegenüber Servicepoint der Rheinbahn.

Wo das mobile Impfteam in den kommenden Tagen jeweils Halt macht, zeigt die folgende Übersicht (jeweils von 10 bis 19 Uhr):

  • Montag, 27. September, am VHS-Standort in Golzheim, Georg-Glock-Straße 15
  • Dienstag, 28. September, auf dem Ikea-Parkplatz in Reisholz
    Mittwoch, 29. September, vor dem Sozialdienst katholischer Frauen und Männer Düsseldorf e. V. in der Ulmenstraße 67 in Derendorf
  • Donnerstag, 30. September, an der Kunstakademie, Eiskellerstraße 1.

Am Impfmobil haben alle Impfwilligen die Möglichkeit, sich ohne Termin mit einem zugelassenen Impfstoff nach Wahl impfen zu lassen. Die Zweitimpfung erfolgt vier Wochen später ebenfalls vor Ort an den mobilen Impfstandorten.

Auch im Düsseldorfer Impfzentrum sind zu den Öffnungszeiten Impfungen ohne Terminvereinbarung möglich. Das Impfzentrum ist montags, mittwochs, freitags, samstags und sonntags jeweils von 8 Uhr bis 20 Uhr geöffnet.

Informationen in Leichter Sprache
Aufklärungsmerkblatt zur Impfung

Inhalt zuletzt bearbeitet am: 27.09.2021

Impfzentrum

Seit 8. Februar finden Impfungen im Impfzentrum statt.

Termine können über die Hotline 0800 11611701 oder online unter www.116117.de einen Termin vereinbart werden. Es sind zu den Öffnungszeiten auch Impfungen ohne Terminvereinbarung möglich.

Das Impfzentrum ist montags, mittwochs, freitags, samstags und sonntags jeweils von 8 Uhr bis 20 Uhr geöffnet.Eine Corona-Schutzimpfung ist zu den genannten Zeiten ohne vorherige Terminvereinbarung möglich.

Ergänzend können die Pop-up-Impfstellen im Atrium am Hauptbahnhof sowie im U-Bahnhof Heinrich-Heine-Allee täglich von 10 Uhr bis 19 Uhr aufgesucht werden.

Das Düsseldorfer Impfzentrum in der Merkur-Spiel-Arena

Anfahrtsbeschreibung zum Impfzentrum

Das neue Impfzentrum der Landeshauptstadt Düsseldorf in der Merkur Spiel-Arena ist einsatzbereit und erfüllt alle Rahmenbedingungen, die das Land NRW aufgeführt hat. Es können täglich bis zu 4000 Impfungen verabreicht werden. Eine Erhöhung der Kapazitäten ist bei entsprechendem Bedarf und Impfstoffverfügbarkeit möglich. Zusätzlich werden bis zu acht mobile Teams eingesetzt, um auch stationäre Pflegeeinrichtungen und Düsseldorf bedienen zu können.

In den Bereichen stehen jederzeit medizinische Notfallteams zur Verfügung, außerdem gilt im gesamten Impfzentrum eine Maskenpflicht.


Ablauf im Impfzentrum

Video: OB Dr. Stephan Keller führt durch das Düsseldorfer Impfzentrum

Text-Transkript des Videos

Beim Eintreffen der Patienten in der Impfstelle wird die Zugangsberechtigung elektronisch überprüft. Die Aufklärungs- und Einwilligungsdokumente werden in der Regel nach der Terminvereinbarung an den Termininhaber verschickt, diese sind für einen reibungslosen Ablauf ausgefüllt und unterschrieben zum Impftermin mitzubringen. In Ausnahmenfällen bekommen die Besucher alle notwendige Unterlagen im Impfzentrum und können vor Ort ausgefüllt werden. Die Aufklärung erfolgt zusätzlich über ein Video, das vom Bundesministerium zur Verfügung gestellt wird. Sollten Impfberechtigte nach dem Aufklärungsvideo noch eine persönliche Beratung wünschen, stehen dazu Ärzte bereit. Grundsätzlich werden die Aufklärungsdokumentation und die Eigenerklärungen der zu impfenden Personen ärztlich geprüft.

In den Impfzimmern stehen jeweils mehrere Impfboxen zur Verfügung, so dass ein Impfer mehrere Impfberechtigte in möglichst kurzen Zeitabständen impfen kann. Die Impfung erfolgt intramuskulär in den Oberarm. Nach der Impfung erfolgt die Dokumentation im Impfpass.

Für akute Notfälle während oder nach dem Impfen steht ein Notfallteam des Rettungsdienstes bereit. Nach der Impfung wird den Patienten empfohlen sich für ca. 30 min in den Ruhebereich zu begeben. Danach kann er die Impfstelle verlassen und individuell abreisen. Die Wege kreuzen sind nicht, sodass eine sichere An- und Abreise sowie eine Einbahnstraßenregelung gewährleistet sind.

In allen Aufenthaltsbereichen steht Überwachungspersonal bereit, um bei medizinischen Notfällen umgehend unterstützen zu können und allgemeine Unterstützung zu leisten.

Barrierefreiheit

Anreise
Bereits die Anreise und die Zugänglichkeit zum Gebäude gestalteten sich einfach. Das Impfzentrum ist mit öffentlichen Nahverkehrsmitteln (Endhaltestelle Merkur Spiel-Arena) und mit dem Auto gut zu erreichen. Direkt vor dem Eingang sind Parkplätze vorhanden. Taxen können bis zum Eingang vorfahren.

Informationen für Personen, die auf Grund ihrer Behinderung, Erkrankung oder ihres Alters nicht selbstständig zum Impfzentrum kommen können, finden Sie hier.

Zugang
Aufzüge mit Aufzugsführerinnen und Aufzugsführern und eine Rampe erleichtern den Zugang. Barrieren gibt es nicht. Sollte es doch zu einem Problem kommen, ist überall Personal vor Ort. Bei Bedarf stehen Rollstühle zur Verfügung.

Unterstützung
Wer aufgrund seiner Behinderung, Erkrankung oder seines Alters nicht alleine kommen kann, darf eine Begleitperson seiner Wahl zur Unterstützung mitnehmen. Sie darf sogar mit in die Impfkabine. Mit Betreten des Impfzentrums steht geschultes Personal zur Unterstützung bereit. Das Impfzentrum hilft auch beim Ausfüllen des benötigten Fragebogens.

Aufklärung
Fragen zur Impfung sollten bei chronischen Erkrankungen vorab mit der Hausarztpraxis geklärt werden. Vor Ort sind natürlich auch Ärztinnen und Ärzte, die Fragen gerne beantworten. Über die Impfung wird per Video aufklärt - inklusive Gebärdensprache. Die Videoräume sind mit einer induktiven Höranlage ausgestattet.

Gebärdensprachdolmetscher-Service
Für Gehörlose bietet das Impfzentrum Düsseldorf seit 1. März in Kooperation mit der DEAF.Digital GmbH einen Online-Service mit Gebärdensprachdolmetscher über ein Tablet an. So kann ärztliche Beratung durch Gehörlose in Anspruch genommen werden, denen das Lippenablesen durch das Tragen von Gesichtsmasken nicht möglich ist. Dieser Service kann von den Impflingen kostenlos durch einfachen Hinweis beim Check-In in Anspruch genommen werden.

Wer hat Anspruch auf eine Impfung?

Anspruch auf eine Impfung in Deutschland haben Personen,

1. die in der Bundesrepublik Deutschland in der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung versichert sind

2. die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort in der Bundesrepublik Deutschland haben

3. die in Deutschland in medizinischen Einrichtungen betreut, gepflegt oder behandelt werden

4. die in der Bundesrepublik Deutschland beschäftigt sind.

Auffrischungsimpfungen

Für wen werden Auffrischungsimpfungen angeboten?

  •  Personen in Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen der Eingliederungshilfe und weiteren Einrichtungen mit vulnerablen Gruppen
  • sowie für Personen mit Immunschwäche oder Immunsuppression
  • sowie Pflegebedürftige in ihrer eigenen Häuslichkeit und Höchstbetagte (ab 80 Jahren).

Der Abschluss der ersten Impfserie muss dabei mindestens sechs Monate zurückliegen. Die Art des Impfstoffs, der im Rahmen der Erst- beziehungsweise Zweitimpfung verwendet wurde, ist für ein derartiges Angebot unerheblich.

  •  Personen, die eine vollständige Impfserie mit Vektor-Impfstoffen von AstraZeneca oder Johnson & Johnson beziehungsweise nach einer Genesung von COVID-19 einen dieser Vektor-Impfstoffe erhalten haben, sofern der Abschluss der ersten Impfserie mindestens sechs Monate zurückliegt. Das Alter der Personen ist für derartige Angebote unerheblich.

 

Wo kann man eine Auffrischungsimpfung erhalten?

Die Impfungen erfolgen durch niedergelassene Arztpraxen.

Impfungen für Kinder und Jugendliche

Informationen zu den Impfmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche erhalten sie hier.

Zweitimpfung nach AstraZeneca (Kreuzimpfungen)

Das Land NRW setzt die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) um und ermöglicht Menschen, die ihre Erstimpfung mit dem Wirkstoff AstraZeneca erhalten haben, eine Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff.
Konkret bedeutet das: Jeder Person, die im Impfzentrum eine Erstimpfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca erhalten hat, wird im Impfzentrum eine Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff (derzeit Biontech) angeboten.
Jeder volljährigen impfwilligen Person, die sich im Juli und August 2021 mit dem Impfstoff von AstraZeneca erstmalig impfen lässt, wird zur Vervollständigung der Impfserie in einem Abstand von mindestens vier Wochen eine Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff angeboten. Wer die Erstimpfung mit AstraZeneca bei niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten erhalten hat, soll dort grundsätzlich auch die Zweitimpfung erhalten.

Welche Impfstoffkombination wird in Düsseldorf verimpft?

Kreuzimpfungen sind mit den in der EU zugelassenen Impfstoffen möglich also Binotech, Moderna und Astra-Zeneca. In den Düsseldorfer Impfzentren werden nur Zweitimpfungen mit Biontech nach einer Astra-Erstimpfung durchgeführt. Andere Kombination werden dort aktuell nicht angeboten.

Werden Kreuzimpfungen bei Urlauben im Ausland anerkannt?

Ob eine Kreuzimpfung auch im Ausland als vollständiger Impfschutz angesehen wird, hängt vom jeweiligen Land ab. Bitte informieren Sie sich vor Ihrer Abreise über die Einreisebedingungen und Coronaregeln Ihres Ziellandes

Zweitimpfungen in den dezentralen Impfstellen

Werden Zweitimpfungen in den dezentralen Impfstellen durchgeführt?

Ja. Die städtischen Impfangebote bieten Erst- und Zweitimpfungen an. Bei Zweitimpfungen ist ein eindeutiger Nachweis der Erstimpfung erforderlich.

Grundsätzlich bitten wir darum, dass vereinbarte Termine zur Zweitimpfung auch wahrgenommen werden. Dabei ist zu bedenken, dass durch eine Verkürzung des Impfabstandes die Effektivität der Impfung beeinflusst werden kann.

Sollten Sie sich für eine Zweitimpfung in den dezentralen Impfstellen entscheiden, sagen Sie bitte bereits geplante Impftermine frühzeitig ab.

Digitaler Impfnachweis

­Mit dem Start des digitalen Impfnachweises am Montag, 14. Juni, erhalten im Düsseldorfer Impfzentrum alle Besucher nach erfolgter Zweitimpfung ihren digitalen Impfnachweis.

Der digitale Impfnachweis ist eine weitere Möglichkeit, um seine persönliche Coronaschutzimpfung zu dokumentieren und nachzuweisen. So wird nach der Zweitimpfung ein QR-Code generiert, der alle wichtigen Daten zur Coronaschutzimpfung enthält. Dazu zählen Informationen zum Impfstatus, den Namen des Geimpften, das Geburtsdatum sowie Impfstoff, Impfdatum und Impfdosis. Mit der Einführung des digitalen Impfnachweises wurde durch die Europäische Union ein standardisiertes Verfahren etabliert, das in der gesamten EU gültig ist.

Das Zertifikat kann von allen Geimpften digital in der Corona-Warn-App beziehungsweise in der dafür neu entwickelten CovPass-App gespeichert werden. Alternativ ist es auch möglich, den QR-Code als Ausdruck mitzuführen.

Grundsätzlich erhält man den digitalen Impfnachweis an dem Ort seiner Zweitimpfung. Das bedeutet für alle Düsseldorfer, die im Impfzentrum Düsseldorf ihren vollständigen Impfschutz erhalten haben, dass sie direkt im Anschluss ihr persönliches Impfzertifikat entgegennehmen können. Durch das Ausstellen verlängert sich der Besuch im Impfzentrum nicht, da die Erstellung nur wenige Minuten in Anspruch nimmt und in der empfohlenen Wartezeit geschieht.

Für alle anderen können ergänzend auch Apothekerinnen und Apotheker sowie Ärztinnen und Ärzte nachträglich Impfnachweise ausstellen.

An wen können sich Patientinnen und Patienten wenden, die nach einer Corona-Schutzimpfung Nebenwirkungen entwickeln?

Personen, die nach einer Corona-Schutzimpfung schwerwiegendere Nebenwirkungen zeigen und medizinische Hilfe benötigen, sollten sich unbedingt an ihren Hausarzt/Ihre Hausärztin wenden. In akuten Notfällen sollte darüber hinaus der Rettungsdienst unter der Notrufnummer 112 oder der Ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer 116117 kontaktiert werden.

Darüber hinaus sollten sich Personen, die nach einer Corona-Schutzimpfung schwerwiegendere Nebenwirkungen zeigen, an das Paul-Ehrlich-Institut wenden. Denn die Nebenwirkungen können über das COVID-19-Meldeformular auf der Webseite des Bundes unter https://nebenwirkungen.bund.de/nw/DE/home/home_node.html gemeldet werden. Die Meldungen gehen direkt an die Bundesoberbehörden Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder das Paul-Ehrlich-Institut (PEI). Sie überwachen Risiken und Nebenwirkungen nach der Zulassung. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über Impfstoffe zur Verfügung gestellt werden. Dies hilft dabei, Impfstoffe in ihrer Anwendung sicherer zu machen.

Ich kann nicht selbstständig zum Impfzentrum gelangen.

Verordnung durch die Hausärztin oder den Hausarzt
Personen, die nicht eigenständig zum Impfzentrum im Düsseldorfer Norden kommen können, könnten ein Taxi nehmen. Wenn medizinische Gründe für eine Taxifahrt zum Impfzentrum vorliegen, können sogar die kompletten Kosten durch die jeweilige Krankenversicherung übernommen werden. Hierzu ist eine Verordnung durch den Hausarzt nötig.

Gutschein Taxikostenzuschuss
Wer nicht selbstständig – oder mit Unterstützung von Dritten - in das Impfzentrum kommen kann, aber auch keine Verordnung vom Hausarzt zur vollständigen Erstattung der Beförderungskosten durch die Krankenversicherung erhält, kann einen Gutschein für einen Taxikostenzuschuss pro Impfung für die Fahrten zum Impfzentrum bei der Stadt Düsseldorf bekommen. Ein Formular zur Beantragung liegt dem Informationsschreiben bei. Die Höhe eines Gutscheines richtet sich nach der Entfernung zwischen dem Wohnort und dem Impfzentrum und beträgt je nachdem entweder 10 oder 20 Euro pro Impfvorgang, das heißt, es werden dann zwei Gutscheine per Post zugesandt. Diese sind in Taxen verschiedener Anbieter zur Bezahlung von Fahrten zum oder vom Impfzentrum Düsseldorf einlösbar.

Fahrgastbegleitung im ÖPNV
Eine weitere Möglichkeit ist die Begleitung im Bus oder in der Bahn. Personen, die einen Termin im Impfzentrum haben, können bei der Zukunftswerkstatt Düsseldorf kostenlos diesen Service buchen. Auf Wunsch werden sie zu Hause abgeholt und bei der Fahrt mit der Rheinbahn begleitet. Auch während des Termins im Impfzentrum bleibt die Begleitung vor Ort und bringt die Geimpften danach wieder nach Hause.
Unter der Telefonnummer 0211 5823456 kann ein Termin bei der Fahrgastbegleitung vereinbart werden. Das Telefon ist von Montag bis Freitag in der Zeit von 7 bis 20 Uhr besetzt. Es wird empfohlen, die Termine frühzeitig zu buchen, spätestens jedoch zwei Tage vor dem Impftermin.
Das Projekt Fahrgastbegleitung im ÖPNV ist eine Kooperation der Zukunftswerkstatt Düsseldorf mit der Rheinbahn und dem Jobcenter.

Lockerungen für Geimpfte und Genesene

Eine nachgewiesene Immunisierung durch vollständige Impfung oder Genesung ersetzt den Nachweis eines negativen Testergebnisses beispielsweise bei Veranstaltungen oder in der Gastronomie.

Zusätzlich werden vollständig Geimpfte und Genese bei den Kontaktbeschränkungen nicht mitgezählt. Quarantänebestimmungem, zum Beispiel bei der Einreise, und verpflichtende Schultestungen können für sie entfallen.

Abstands- und Maskenregeln gelten weiterhin.

Nachweis

Die Immunisierung und somit Befreiung von der Testpflicht kann nachgewiesen werden durch:

  1. den Nachweis einer vor mindestens 14 Tagen abgeschlossenen vollständigen Impfung gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff
  2. den Nachweis eines positiven Testergebnisses, das auf einer Labordiagnostik mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) beruht und mindestens 28 Tage sowie maximal sechs Monate zurückliegt
  3. den Nachweis eines positiven Testergebnisses nach Nummer 2 in Verbindung mit dem Nachweis der mindestens 14 Tage zurückliegenden Verabreichung mindestens einer Impfstoffdosis gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff.
  4. eine amtliche Quarantäneanordnung für positiv getestete Personen als Nachweis einer vorherigen, durchgemachten Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2, wenn die zugrundeliegende Testung durch eine Labordiagnostik mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) erfolgt ist und mindestens 28 Tage sowie maximal sechs Monate zurückliegt.

Die Nachweise müssen gemäß Bundesverordnung jeweils in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache vorliegen; sie können digital oder in Papierform vorhanden sein.

Woran erkenne ich den Unterschied zwischen der Bescheinigung für einen Bürgertest und dem PCR-Test?

Die Testzeugnisse müssen nach den rechtlichen Vorgaben die Testart ausweisen. Diese ist also klar auf der Bescheinigung aufgeführt.

Was mache ich, wenn ich die Bescheinigung meines positiven Ergebnisses nicht mehr vorliegen habe?

Wenn Sie die Bescheinigung nicht aufbewahrt haben, sollten Sie zur erneuten Ausstellung der Bescheinigung Kontakt zum untersuchenden Labor aufnehmen. Sollte die Testung über den Hausarzt/die Hausärztin erfolgt sein, sollte dort eine Kopie des Befundes angefragt werden.

Zwei große Labore in Düsseldorf, die eine Vielzahl von Testungen durchführen und durchgeführt haben sind das Labor Zotz|Klimas und die Medizinischen Laboratorien Düsseldorf. Sollten Sie dort getestet worden sein, können Befunde des Labors Zotz|Klimas unter dem Online-Formular www.corona-walk-in.de/nachforderung/ oder für die Medizinischen Laboratorien Düsseldorf unter www.labor-duesseldorf.de/immunitaetsnachweis-genesene/ oder per E-Mail genesene-nachweis@labor-duesseldorf.de angefordert werden. Wurde der PCR-Test bei einem anderen Labor durchgeführt, sollte dorthin Kontakt aufgenommen werden.

Wurde Ihr PCR-Tests in der städtischen Testeinrichtung an der Mitsubishi Electric Halle durchgeführt, sollten Sie eine erneute Befundübermittlung beim zuständigen Labor Zotz|Klimas unter www.corona-walk-in.de/nachforderung/ anfragen.

Reisen

Auf das Reisen wirkt sich die jetzige Gleichstellung nur insofern aus, als bei der Rückkehr aus Risiko- und Hochinzidenzgebieten (nicht aber aus Virusvarianten-Gebieten) für Geimpfte und Genesene kein zusätzlicher Test mehr nötig ist, um die Einreisequarantäne zu vermeiden. Auch hier gilt eine Nachweispflicht der Immunisierung.

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