Kultur

Besucherinnen und Besucher können wieder Kulturinstitute erkunden

Eine Terminbuchung ist für einen Besuch in den Museen nicht mehr nötig. Eine Begrenzung der Besucherzahlen entfällt völlig, da auch das Land NRW ab Freitag, 11. Juni, die Inzidenzstufe 1 erreicht hat. Führungen in Kultureinrichtungen sind ab sofort mit 20 statt 10 Personen zulässig, solange die einfache Rückverfolgbarkeit sichergestellt ist. Besucherinnen und Besucher sollten sich auf den Internetseiten der einzelnen Museen über Öffnungszeiten und besondere Vorgaben der Häuser informieren.

Während des Aufenthalts im Kulturinstitut besteht die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske.

Unter Berücksichtigung der Coronaschutzverordnung können folgende städtischen Kultureinrichtungen wieder öffnen:

Aquazoo Löbbecke Museum
Das Aquazoo Löbbecke Museum, Kaiserswerther Straße 380, läutet mit der Sonderausstellung Muscheln, Schnecken, Pillendosen das Jubiläumsjahr zu Theodor Löbbecke ein. Der Apotheker, Molluskensammler und Museumsgründer, dessen 200. Geburtstag auf den 4. März 2021 fiel, ist ebenso Thema der Ausstellung wie das Sammeln von Muscheln und Schnecken in der heutigen Zeit. Der gesamte Ausstellungsbereich wie auch die Dauerausstellung Meer und Mensch ist für die Gäste zugänglich.

Das Aquazoo Löbbecke Museum hat montags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet für Erwachsene 10 Euro, ermäßigt 6 Euro. Kinder bis sechs Jahre erhalten freien Eintritt. Ab Montag, 14. Juni, öffnet das Aquazoo Löbbecke Museum seine Tageskasse. Die Buchung eines Online-Tickets unter www.westticket.de/aquazoo-loebbecke-museum/ wird weiterhin empfohlen. Die Begrenzung der Besucherzahl entfällt, weil auch das Land NRW die Inzidenzstufe 1 erreicht hat. Führungen können ab dem 14. Juni wieder mit bis zu 7 Personen pro Gruppe durchgeführt werden.Weitere Informationen unter: www.duesseldorf.de/aquazoo

Filmmuseum Düsseldorf
Im Film verbinden sich Mythos und Magie, Spaß und Spannung, Illusion und Idole, Träume und Tricks, Kult und Kultur. Im Düsseldorfer Filmmuseum kann die ganze Welt des Films entdeckt werden. An neu geschaffenen interaktiven Stationen können Besucherinnen und Besucher - unter Einhaltung der Hygieneregeln - den Filmschnitt ausprobieren, Trickfilme herstellen, in einem Triumph Cabrio die Rückprojektion nachempfinden oder sich selbst als Slapstick-Akteurin/-Akteur inszenieren.

Mit Christoph Schlingensief: Projektionen zeigt das Filmmuseum Düsseldorf in einer Sonderausstellung Fotografien von Eckhard Kuchenbecker. Dieser begleitete Schlingensief bei Dreharbeiten als Tonmeister und Setfotograf. Eine Auswahl dieser Aufnahmen ist im Filmmuseum noch bis zum 31. August zu sehen.
Geöffnet ist das Filmmuseum dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr, der Eintritt beträgt 5 Euro, ermäßigt 2,50 Euro. Sonntags ist der Eintritt frei, ebenso für Jugendliche unter 18 Jahren.

Weitere Infos unter: www.duesseldorf.de/filmmuseum

Heinrich-Heine-Institut
Das Heinrich-Heine-Institut, Bilker Straße 12-14, öffnet mit der Sonderausstellung ‘Paris, die schöne Zauberstadt…‘ Fotografien von André Kertész und Texte von Heinrich Heine. Die Schau wird bis zum 22. August gezeigt. Darüber hinaus ist auch die Dauerausstellung Romantik und Revolution geöffnet.

Das Heinrich-Heine-Institut hat dienstags bis freitags von 11 bis 17 Uhr, samstags von 13 bis 17 Uhr und sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet für Erwachsene vier Euro, ermäßigt 2 Euro. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt. Ab 16 Uhr gibt es die Happy Hour mit kostenlosem Eintritt. Sonntags ist der Eintritt für alle Besucherinnen und Besucher frei.

Weitere Informationen unter: www.duesseldorf.de/heineinstitut

Hetjens – Deutsches Keramikmuseum
Das Hetjens-Museum, Schulstraße 4, empfängt seine Besucherinnen und Besucher mit zwei Studioausstellungen. Die Ausstellung Schweizer Schoki, Weißes Gold – Süßes und Zerbrechliches vom Zürichsee widmet sich gleich zwei Luxusgütern des 18. Jahrhunderts, der Kakaobohne und dem Porzellan. In der Ausstellung Göttliche Welten - Glaubensbilder aus 4000 Jahren wird eine Reise durch die Kulturen unternommen und ein Blick hinter die religiöse Symbolik und deren Bedeutung geworfen. Beide Ausstellungen sind noch bis August 2021 zu sehen. Ein neuer sommerlicher Tisch des Monats ist in Vorbereitung und wird unter dem Motto Dolce Vita am Rhein die Sonne des Südens ins Haus bringen.

Das Hetjens – Deutsches Keramikmuseum hat dienstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr und mittwochs bis 21 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet für Erwachsene fünf Euro, ermäßigt 2,50 Euro. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt. Ab 16 Uhr (mittwochs ab 20 Uhr) gilt eine Happy Hour mit kostenlosem Eintritt. Sonntags ist der Eintritt für alle Besucherinnen und Besucher frei.

Weitere Informationen unter www.duesseldorf.de/hetjens

Mahn- und Gedenkstätte
Die Mahn- und Gedenkstätte, Mühlenstraße 29, öffnet mit der Sonderausstellung Die Kommissare. Kriminalpolizei an Rhein und Ruhr 1920-1950. Darüber hinaus ist auch die Dauerausstellung Düsseldorfer Kinder und Jugendliche in der NS-Zeit geöffnet.

Die Mahn- und Gedenkstätte hat dienstags bis freitags von 11 bis 17 Uhr, samstags von 13 bis 17 Uhr und sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist für alle Besucherinnen und Besucher frei.

Weitere Informationen unter: www.duesseldorf.de/mahn-und-gedenkstaette.html

SchifffahrtMuseum im Schlossturm
Im SchifffahrtMuseum auf dem Burgplatz lassen sich wieder spannende Geschichten rund um den Rhein und die Schifffahrt entdecken. Junge Besucherinnen und Besucher können die interaktive Ausstellung mithilfe eines Rallyeheftes erkunden und erhalten zum Abschluss ihr kleines Schifferpatent.

Das SchifffahrtMuseum hat dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet für Erwachsene drei Euro, ermäßigt 1,50 Euro. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt. Ab 17 Uhr gibt es die Happy Hour mit kostenlosem Eintritt. Sonntags ist der Eintritt für alle Besucherinnen und Besucher frei.

Weitere Informationen unter: www.facebook.com/schifffahrtmuseumduesseldorf

Stadtarchiv
Das Stadtarchiv ist nach schriftlicher Anmeldung wieder für Besucherinnen und Besucher zugänglich. Da nur ein begrenztes Platzangebot zur Verfügung steht, wird um eine Terminanfrage via E-Mail an stadtarchiv@duesseldorf.de gebeten.

Stadtmuseum Düsseldorf
Das Stadtmuseum Düsseldorf, Berger Allee 2, öffnet mit der Sonderausstellung Bert Gerresheim. Geschichten, die noch bis zum 25. Juli zu sehen ist. Darüber hinaus sind auch die Sammlungspräsentation zur Stadtgeschichte sowie die aktuellen Ausstellungsprojekte Urban Mobil 125 Jahre Rheinbahn, Düsseldorf (bis zum 25. Juli), Düsseldorferinnen bauen (bis zum 19. September) und 100 Jahre Prof. Max Kratz 1921 - 2021 (bis zum 25. Juli) zu sehen.

Das Stadtmuseum hat dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet für Erwachsene vier Euro, ermäßigt 2 Euro. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt. Ab 17 Uhr gibt es die Happy Hour mit kostenlosem Eintritt. Sonntags ist der Eintritt für alle Besucherinnen und Besucher frei.

Theatermuseum/Dumont-Lindemann-Archiv
Im Hofgärtnerhaus, Jägerhofstraße 1, lädt das Theatermuseum zu seiner verlängerten Sonderausstellung Fünfzig. Vom Düsseldorfer Schauspielhaus zum D’haus ein. Die Ausstellung erzählt die wechselvolle Entstehungsgeschichte des Gebäudes und lässt anhand von Shakespeares Sommernachtstraum Inszenierungen und Darstellerinnen und Darsteller der vergangenen fünf Jahrzehnte Revue passieren.

Das Theatermuseum hat dienstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet für Erwachsene vier Euro, ermäßigt 2 Euro. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt. Ab 16 Uhr gibt es die Happy Hour mit kostenlosem Eintritt. Sonntags ist der Eintritt für alle Besucherinnen und Besucher frei.

Weitere Informationen unter: www.duesseldorf.de/theatermuseum

Goethe-Museum bleibt noch geschlossen
Das Goethe-Museum ist aufgrund der Corona-Pandemie und wegen Sanierungsmaßnahmen am und im Gebäude bislang noch geschlossen. Das ändert sich jedoch ab dem 22. Juni: Ab 11 Uhr gibt es dann die Sonderausstellung Orient und Okzident sind nicht mehr zu trennen: Uecker – Hafis – Goethe im Haus zu sehen.

Inhalt zuletzt bearbeitet am: 14.06.2021