Zum Hauptinhalt

Mir geht es nicht gut.

Was kann ich tun und mit wem kann ich sprechen, wenn es mir nicht gut geht? Hier finden Sie wichtige Kontaktmöglichkeiten und Hinweise, was Sie tun können, falls Sie Sorge haben sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben.

Der erste Ansprechpartner bei akuten Erkrankungen - so auch bei einer möglichen Infektion mit dem Coronavirus - sollte immer die Hausärztin oder der Hausarzt sein.
Bei akuten Notfällen - wie beispielsweise Atemnot oder Bewusstseinsstörungen - zählt jede Sekunde, daher ist die Feuerwehrleitstelle unter 112 zu rufen.
Bei weniger dringenden Fällen steht der kassenärztliche Notdienst rund um die Uhr unter der 116117 zur Verfügung. Falls Sie bereits positiv auf Corona getestet wurden, informieren Sie bei Ihrer Kontaktaufnahme darüber.

Informationen zum Infektionstest:

0211 89-96090

Das Infotelefon ist täglich von 5 bis 22 Uhr erreichbar.

Fax für Hörgeschädigte: 0211 89-29396

Was sind Symptome von Corona?

Die Coronavirus-Erkrankung geht meist mit leichten Symptomen einher wie beispielsweise Halsschmerzen, Husten und Fieber. Bei einigen Personen kann es einen schweren Verlauf nehmen und eine Lungenentzündung oder Atembeschwerden verursachen. In seltenen Fällen kann die Erkrankung auch zum Tod führen. Das Risiko eines schweren Verlaufs steigt bei älteren Menschen und solchen mit einer Vorerkrankung wie zum Beispiel Asthma, eine Krebserkrankung, Diabetes oder einer Herzerkrankung. Auch Menschen, die spezielle Medikamente nehmen müssen, die das Immunsystem herunterfahren (zum Beispiel nach Organtransplantationen) zählen zu der Gruppe der Risikopatienten.

Im Allgemeinen können Symptome sein:

  • Trockener Husten
  • Atemnot
  • Fieber höher als 38,5 Grad Celsius
  • Gliederschmerzen
  • Halsschmerzen
Kann ich mich auf Corona testen lassen?

Die bisherige Testkapazität wurde erhöht. Testen lassen können sich nun alle Menschen, die in Düsseldorfer wohnen oder arbeiten und zugleich Krankheitssymptome wie zum Beispiel trockenen Husten, Halsschmerzen, Atemnot oder Fieber zeigen.

Diese melden sich bei dem Infotelefon 0211 89-96090 (täglich, 5 bis 22 Uhr), wo nach einem Schema abgefragt wird, ob man zu denen gehört, bei denen ein Test angezeigt ist. Dann wird entsprechend ein Termin zur Testung vereinbart.

Damit werden die Tests einem breiteren Personenkreis zugänglich gemacht: Sie sind nicht mehr nur besonders gefährdeten (vulnerablen) Gruppen sowie Menschen aus der kritischen Infrastruktur vorbehalten.

Ich hatte Kontakt mit einer infizierten Person. Wie muss ich mich verhalten?

Wenn Symptome auftreten und/oder wenn Sie in den letzten zwei Wochen engen Kontakt zu Erkrankten mit einer laborbestätigten Covid-19- Diagnose hatten, sollten Sie Kontakt zu Ihrer Hausärztin/Ihrem Hausarzt aufnehmen. Sie/Er wird mit Ihnen das weitere Vorgehen absprechen. Darüber hinaus steht die Hotline des Gesundheitsamtes Düsseldorf unter 0211 89-96090 zur Vereinbarung eines Testtermins zur Verfügung.

Auch wenn Sie keine weiteren Krankheitszeichen aufweisen, wird das zuständige Gesundheitsamt Sie nach Rücksprache bezüglich Ihres Kontakts gegebenenfalls unter eine 14-tägige häusliche Quarantäne stellen.
Sollten sich bei Ihnen in dieser Zeit Krankheitssymptome einstellen, müssen Sie sich zunächst telefonisch an Ihre Hausärztin/Ihren Hausarzt wenden.

Versorgungshotline für Hilfsbedürftige

0211 89-98999

Bürgerinnen und Bürger können sich an die Versorgungshotline des Amtes für Soziales wenden, wenn sie Hilfe bei der Versorgung benötigen. Dies könnte zum Beispiel der Fall sein, wenn derjenige, der üblicherweise die Versorgung übernimmt, unter Quarantäne steht und sich keine Hilfe durch Nachbarn oder Freunde organisieren lässt. Das Telefon ist montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr (außer an Feiertagen) besetzt.

Wer gehört zur Risikogruppe?

Das Risiko einer schweren Erkrankung steigt ab 50 bis 60 Jahren stetig mit dem Alter an. Auch verschiedene Grunderkrankungen wie zum Beispiel Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber und der Niere sowie Krebserkrankungen scheinen unabhängig vom Alter das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zu erhöhen.

Außerdem besteht ein erhöhtes Risiko für Menschen mit unterdrücktem Immunsystem. Zum Beispiel aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht, oder wegen Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr unterdrücken, wie zum Beispiel Cortison. Dies gilt auch für Menschen nach einer Organtransplantation.