Aktuelle Regeln

In der aktuellen Coronaschutzverordnung setzt die nordrhein-westfälische Landesregierung die Vorgaben des bundesweit geltenden Infektionsschutzgesetzes um.
Coronaschutzverordnung ab Samstag, 27. November, gültig bis 21. Dezember

Der Inzidenzwert hat nun als alleiniger Maßstab für Maßnahmen in der Corona-Pandemie ausgedient.
Zur Bewertung des Infektionsgeschehens werden auf Landesebene unter anderem die drei folgenden Leitindikatoren herangezogen (die aktuellen NRW-Werte finden Sie hier):

  • insbesondere die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz (Fälle der Coronapatienten im Krankenhaus pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen)
  • Auslastung der Intensivbetten
  • 7-Tage-Inzidenz .

Das Gesundheitsministerium verzichtet derzeit auf die Festlegung von pauschalen Grenzwerten für die einzelnen Indikatoren.

Die bewährten Verhaltensregeln (AHA) bleiben für Privatpersonen weiterhin empfohlen.

Tests und Zugangsbeschränkungen

Wenn ein negativer Testnachweis verlangt wird, kann dieser in Form eines Schnelltestes (nicht älter als 24 Stunden) oder eines PCR-Testes (nicht älter als 48 Stunden) erfolgen.

3G
Unter anderem ist der Zutritt zu Versammlungen in Innenräumen, Veranstaltungen der schulischen, hochschulischen, beruflichen oder berufsbezogenen Bildung, Messen, Kongressen und Sitzungen kommunaler Gremien nur noch geimpften, genesenen oder negativ getesteten Personen gestattet. Auch für Beerdigungen, standesamtliche Trauungen, Friseurbesuche und nicht-touristische Übernachtungen gilt die Nachweispflicht über eine Impfung, Genesung oder Testung. Nach dem Infektionsschutzgesetz des Bundes gelten auch im ÖPNV die 3G-Regeln. Der Testnachweis ist in Bussen und Bahnen und dazugehörigen Einrichtungen auf Verlangen vorzuzeigen.

3G am Arbeitsplatz (§28b des Infektionsschutzgesetzes)

betriebliche 3G-Regelungen: Arbeitgeber und Beschäftigte müssen bei Betreten der Arbeitsstätte einen Impf- und Genesenennachweis oder eine aktuelle Bescheinigung über einen negativen Coronatest mitführen.
Arbeitgeber müssen kontrollieren, ob die Beschäftigten dieser Verpflichtung nachkommen und diese Kontrollen dokumentieren.
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat häufige Fragen zu 3G am Arbeitsplatz hier beantwortet.
Informationen zum Gesetz zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes

weitere Informationen

2G
Der Besuch von Veranstaltungen und Einrichtungen im Kultur-, Sport- und Freizeitbereich ist nur noch immunisierten Personen gestattet, die vollständig geimpft oder genesen sind. Darunter fallen Besuche von Museen, Bibliotheken (außer die kontaktlose Rückgabe und Ausleihe von Büchern), Ausstellungen, Konzerten, Theatern, Kinos, Tierparks, zoologischen Gärten, Freizeitparks, Schwimmbädern und Wellnesseinrichtungen. Der Besuch von Sportveranstaltungen, Weihnachtsmärkten und Volksfesten fällt ebenso unter diese Regelung wie touristische Übernachtungen, die Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen (mit Ausnahme von medizinischen oder pflegerischen Dienstleistungen oder Friseurbesuchen) oder die gemeinsame Sportausübung (Wettkampf und Training). Außerdem gilt 2G für gastronomische Angebote, wenn die Nutzung sich nicht auf das bloße Abholen von Speisen und Getränken beschränkt.

2G-plus

Der Besuch von Clubs, Diskotheken, Tanzveranstaltungen einschließlich privater Feiern mit Tanz, Karnevalsfeiern und vergleichbaren Brauchtumsveranstaltungen ist nur noch vollständig geimpften oder genesenen Personen gestattet, die zusätzlich einen negativen Testnachweis vorweisen können. Dieser kann in Form eines Schnelltestes (nicht älter als 24 Stunden) oder eines PCR-Testes (nicht älter als 48 Stunden) erfolgen. Gleiche Regelung gilt für die Inanspruchnahme und Erbringung sexueller Dienstleistungen (unter anderem Bordelle, Swingerclubs und ähnliche Einrichtungen).

Ausnahmen für 2G und 2G-plus

  • Kinder und Jugendliche bis zum Alter von einschließlich 15 Jahren
  • Personen, die über ein ärztliches Attest verfügen, demzufolge sie derzeit oder bis zu einem Zeitpunkt, der höchstens sechs Wochen zurückliegt, aus gesundheitlichen Gründen nicht gegen Covid-19 geimpft werden können; diese Personen müssen über einen negativen Testnachweis verfügen.

Testungen von Kindern und Jugendlichen

  • Schulpflichtige Kinder und Jugendliche gelten außerhalb der Ferienzeiten aufgrund ihrer Teilnahme an den verbindlichen Schultestungen als getestete Personen.
  • Kinder bis zum Schuleintritt benötigen keinen Test. Sie werden wie Getestete behandelt.

Zuschauer bei Großveranstaltungen
Bei Veranstaltungen mit mehr als 5.000 Zuschauern gilt weiterhin eine Kapazitätsbegrenzung: Hier darf bei Veranstaltungen mit Steh- oder Sitzplätzen die über 5.000 Zuschauende hinausgehende Kapazität nur zu 50 Prozent ausgelastet werden; bei Veranstaltungen im Freien gilt dies nur für die Stehplätze. Die Einhaltung und Kontrolle von Maskenpflichten (mindestens OP-Maske) ist sicherzustellen.

Maskenpflicht

Gilt unabhängig davon, ob eine Person geimpft, getestet oder genesen ist.

Eine medizinische Maske (mindestens sogenannte OP-Maske) muss unter anderem grundsätzlich weiterhin getragen werden:

  • im öffentlichen Personennahverkehr- und fernverkehr
  • im Handel
  • in Innenräumen mit Publikumsverkehr.

Ausnahmen, unter anderem

  • Kinder bis zum Schuleintritt
  • in Privaträumen bei ausschließlich privaten Zusammentreffen
  • in gastronomischen Einrichtungen an festen Sitz- oder Stehplätzen
  • bei Verkaufs- und Beratungsgesprächen im Rahmen einer Dienstleistungserbringung, in Handelsgeschäften oder auf Messen und Kongressen, wenn alle beteiligten Personen immunisiert oder getestet sind und einen Abstand von 1,5 Metern einhalten
  • Personen, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können; das Vorliegen der medizinischen Gründe ist durch ein ärztliches Zeugnis nachzuweisen, welches auf Verlangen vorzulegen ist.

Weitere Informationen

Sonderregelung
In Clubs, Diskotheken und ähnlichen Einrichtungen, bei Tanzveranstaltungen einschließlich privater Feiern mit Tanz sowie bei Karnevals- und vergleichbaren Brauchtumsveranstaltungen mit Mitsingen, Schunkeln oder Tanzen in Innenräumen, wenn im jeweiligen Hygienekonzept keine abweichenden Regelungen getroffen sind:

  • muss der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden
  • besteht keine Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske
  • ist die Zuweisung eines festen Sitz- oder Stehplatzes nicht erforderlich.