Aktuelle Regeln

In der aktuellen Coronaschutzverordnung setzt die nordrhein-westfälische Landesregierung die Vorgaben des bundesweit geltenden Infektionsschutzgesetzes zu den Corona-Indikatoren um.

Coronaschutzverordnung ab 8. Oktober

Der Inzidenzwert hat nun als alleiniger Maßstab für Maßnahmen in der Corona-Pandemie ausgedient.
Zur Bewertung des Infektionsgeschehens werden ab sofort die drei folgenden Leitindikatoren herangezogen:

  • 7-Tage-Inzidenz
  • 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz (Fälle der Coronapatienten im Krankenhaus pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen)
  • Auslastung der Intensivbetten.

Daher wurde in der Corona-Schutzverordnung der bisher als Grenzwert bestimmter Maßnahmen festgeschriebene Wert von 35 bei der 7-Tage-Inzidenz gestrichen. Aufgrund der aktuellen Stabilisierung der Werte aller relevanten Indikatoren in Nordrhein-Westfalen verzichtet das Gesundheitsministerium derzeit bewusst auf die Festlegung von pauschalen Grenzwerten für die einzelnen neuen Indikatoren.

Vollständig geimpften und von COVID-19 genesenen sowie negativ getesteten Menschen stehen grundsätzlich wieder alle Einrichtungen und Angebote offen. Das ist die Kernaussage der Corona-Schutzverordnung.
Die sonstigen bewährten Verhaltensregeln (AHA) bleiben für Privatpersonen weiterhin empfohlen.

Inzidenz:

Es gilt die 3G-Regel

Tests und Zugangsbeschränkungen
Für Geimpfte und Genesene stehen grundsätzlich alle Einrichtungen und Angebote wieder offen.

Alle anderen benötigen:
einen negativen Antigen-Schnelltest (maximal 48 Stunden alt) unter anderem für:

  • Veranstaltungen in Innenräumen
  • Sport in Innenräumen
  • Innengastronomie
  • körpernahe Dienstleistungen (unter Ausnahme von medizinischen oder pflegerischen Dienstleistungen)
  • Beherbergung und touristische Busreisen (bei der Anreise und erneut alle vier Tage)
  • Bei Kinder-, Jugend- und Familienerholungsfahrten der Kinder- und Jugendhilfe ist neben einem Antigen-Schnelltest auch ein gemeinsam beaufsichtigter Selbsttest möglich (bei der Anreise und erneut alle vier Tage)
  • Großveranstaltungen im Freien (ab 2.500 Personen) mit Ausnahme von von Versammlungen im Sinne des Art 8 GG bei denen voraussichtlich die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 m sichergestellt ist
  • den Besuch in Krankenhäusern
  • den Besuch in Alten- und Pflegeheimen
  • den Besuch in besondere Wohnformen der Eingliederungshilfe und ähnlichen Einrichtungen
  • den Besuch in Stationären Einrichtungen
  • den Besuch in Sammelunterkünften für Flüchtlinge.

Für Veranstaltungen mit besonders hohem Risiko einen negativen PCR-Test (maximal 48 Stunden alt) oder einen höchstens sechs Stunden zurückliegender Antigen-Schnelltest:

  • Clubs
  • Diskotheken
  • Tanzveranstaltungen
  • private Feiern mit Tanz (auch Hochzeiten)
  • Bordelle, Prostitutionsstätten, Swingerclubs und ähnliche Einrichtungen
  • Erbringung und Inanspruchnahme sexuelle Dienstleistungen außerhalb dieser Einrichtungen.

Städtische Veranstaltungen und Kulturinstitute
Seit dem 1. Oktober gilt für Veranstaltungen, zu denen die Landeshauptstadt Düsseldorf als Veranstalterin einlädt, die 2G-Regel: Volljährige Teilnehmende müssen so eine Immunisierung durch eine vollständige Impfung oder Genesung nachweisen. Diese Regelung gilt ab dem 1. November nun auch - außerhalb von Veranstaltungen - für den regulären Besuch von städtischen Kultureinrichtungen. Für erwachsene Personen, die aus medizinischen Gründen nicht gegen Covid geimpft werden können und dies durch Vorlage eines ärztlichen Attests nachweisen, findet die 3G-Regel Anwendung. Sie haben einen entsprechenden Schnell- oder PCR-Test vorzulegen.

Ausnahmen: VHS, Musikschule und Stadtbüchereien
Für die Volkshochschule und die Clara-Schumann-Musikschule greift, da es sich hierbei um Bildungseinrichtungen handelt, die 3G-Regel (geimpft, genesen oder getestet). Kundinnen und Kunden der Stadtbüchereien müssen für die Bibliotheksnutzung keinen Nachweis erbringen - analog wie zum Beispiel beim Einkauf. Lesungen und ähnliches in den Stadtbüchereien gelten als Veranstaltung, bei denen dann wiederum die 2G-Regelung gilt.

Testungen von Kindern und Jugendlichen

  • Schulpflichtige Kinder und Jugendliche gelten außerhalb der Ferienzeiten (11. bis 24. Oktober 2021) aufgrund ihrer Teilnahme an den verbindlichen Schultestungen als getestete Personen.
  • Kinder bis zum Schuleintritt benötigen keinen Test. Sie werden wie Getestete behandelt.

Zuschauer bei Großveranstaltungen
Bei Großveranstaltungen mit Zuschauern auf Steh- oder Sitzplätzen (Sportveranstaltungen, Konzerten, Musikfestivals und ähnlichem) darf oberhalb einer absoluten Zahl von 5 000 Zuschauenden die zusätzliche Auslastung bei höchstens 50 Prozent der über 5 000 Personen hinausgehenden regulären Höchstkapazität liegen. Davon abweichend dürfen bei Großveranstaltungen unter freiem Himmel auch oberhalb einer absoluten Zahl von 5 000 Zuschauenden die Sitzplätze vollständig belegt werden, wenn die Veranstalterin oder der Veranstalter sicherstellt, dass außerhalb der Sitz- und Stehplätze die Verpflichtung zum Tragen einer mindestens medizinischen Maske (sogenannte OP-Maske) besteht.

Testpflicht bei Rückkehr an den Arbeitsplatz nach einem Urlaub
nach einem Urlaub oder vergleichbarer Dienst- oder Arbeitsbefreiung (Dauer: mindestens 5 Werktage) für Personen, die nicht geimpft oder genesen sind.
weitere Informationen

Maskenpflicht
Gilt unabhängig von der Inzidenz und davon, ob eine Person geimpft, getestet oder genesen ist

Eine medizinische Maske (mindestens sogenannte OP-Maske) muss unter anderem grundsätzlich weiterhin getragen werden:

  • im öffentlichen Personennah- und fernverkehr
  • im Handel
  • in Innenräumen mit Publikumsverkehr
  • in Warteschlangen, an Verkaufsständen und in Kassenbereichen (fällt ab 1. Oktober weg)
    bei Sport-, Kultur- und sonstigen Veranstaltungen im Freien mit mehr als 2.500 Besuchern (fällt ab 1. Oktober weg).

Ausnahmen, unter anderem

  • Kinder bis zum Schuleintritt
  • in Privaträumen bei ausschließlich privaten Zusammentreffen
  • in gastronomischen Einrichtungen an festen Sitz- oder Stehplätzen
  • Personen, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können; das Vorliegen der medizinischen Gründe ist durch ein ärztliches Zeugnis nachzuweisen, welches auf Verlangen vorzulegen ist.

Weitere Informationen

Sonderregelung
in Clubs, Diskotheken und ähnlichen Einrichtungen sowie bei Tanzveranstaltungen einschließlich privater Feiern mit Tanz, wenn im jeweiligen Hygienekonzept keine abweichenden
Regelungen getroffen sind und der Zutritt nur immunisierten oder PCR-getesteten Personen (ab 1. Oktober: oder mit einem höchstens sechs Stunden zurückliegenden Antigen-Schnelltest) erlaubt ist

  • muss der Mindestabstand von 1,5 Meter nicht eingehalten werden
  • besteht keine Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske
  • ist die Zuweisung eines festen Sitz- oder Stehplatzes nicht erforderlich.

Schulen und Kitas
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Kultur

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