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Kontaktreduzierende Maßnahmen auch auf Krankenhäuser und Rehabilitationseinrichtungen erweitert

21.03.2020, 10:00

Um die weitere Ausbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) zu verlangsamen, muss die Bewegungsfreiheit der Menschen eingeschränkt werden. Deshalb werden unter anderem auch für Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, Dialyseeinrichtungen und Tageskliniken Besuchseinschränkungen verfügt.

Auf Weisung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS) hat das Gesundheitsdezernat der Landeshauptstadt Düsseldorf die vorgenannten Einrichtungen darauf hingewiesen, dass Reiserückkehrer aus Risikogebieten für einen Zeitraum von 14 Tagen nach Rückkehr aus diesen Gebieten diese Einrichtungen nicht mehr betreten dürfen (Besuchsverbot).

Um die Ansteckungsgefahr zu minimieren, dürfen Patientinnen und Patienten nur noch einmal am Tag Besuch bekommen (Kontaktreduzierung). Bezüglich der Besucherinnen und Besucher sind Schutzmaßnahmen zu ergreifen und es muss eine Hygieneunterweisung erfolgen. Außerdem sind die Besucherinnen und Besucher mit ihren Kontaktdaten zu registrieren. Ausgenommen davon sind nur medizinisch oder ethisch-sozial angezeigte Besuche - beispielsweise auf Kinder- oder Palliativstationen.

Kantinen, Cafeterien oder andere der Öffentlichkeit zugängliche Einrichtungen für Patienten und Besucher sind zu schließen. Sämtliche öffentliche Veranstaltungen wie Vorträge, Informationsveranstaltungen, Lesungen etc. dürfen in den vorgenannten Einrichtungen nicht mehr stattfinden.

Diese Weisung gilt zunächst bis zum 19. April 2020, kann aber je nach Bedarf verlängert werden.

Erlass des MAGS