Coronaschutz: OSD räumt Wettannahmestelle

19 Einsätze im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung verzeichnete der Ordnungs- und Servicedienst (OSD) der Landeshauptstadt Düsseldorf am Donnerstag, 18. Februar. Insgesamt wurden 18 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

19 Einsätze im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung verzeichnete der Ordnungs- und Servicedienst (OSD) der Landeshauptstadt Düsseldorf am Donnerstag, 18. Februar. Insgesamt wurden 18 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Am Fernbusbahnhof in Stadtmitte ahndeten Einsatzkräfte des OSD gegen 8.30 Uhr im Rahmen der Beschwerdebearbeitung einen Verstoß gegen die Kontaktbeschränkungen. Dort wurden sieben Menschen aus mehr als zwei Hausständen angetroffen, die angaben, auf einen Bus nach Frankfurt zu warten. Da die vorgegebenen Mindestabstände nicht eingehalten worden waren, wurden entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Im Rahmen des uniformierten Streifendienstes kontrollierten Einsatzkräfte des OSD um 20 Uhr einen Kinderspielplatz in Eller. Dort trafen die OSD-Mitarbeiter drei Menschen an, die neben einer Tischtennisplatte standen und sich lautstark unterhielten. Auf der Tischtennisplatte befanden sich diverse alkoholische Getränke. Zudem trug niemand der Anwesenden eine Mund-Nasen-Bedeckung.

Im Verlauf der Kontrolle zeigten sich die Angetroffenen teilweise uneinsichtig und respektlos. Aufgrund widersprüchlicher Aussagen wurde erkennbar, dass die Anwesenden aus mehreren Hausständen waren. Die Einsatzkräfte sprachen je einen Platzverweis aus und forderten die Angetroffenen auf, den umliegenden Bereich zu reinigen. Entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Nichteinhaltung der Kontaktbeschränkungen wurden eingeleitet.

Bei der OSD-Nachkontrolle einer Wettannahmestelle in Holthausen um 20.30 Uhr befanden sich 13 Kunden vor Ort. Nachdem die Mitarbeiter des OSD den Betrieb räumten, versuchten zehn Menschen wieder in die Wettannahmestelle zu gelangen. Der Inhaber wurde daraufhin aufgefordert, den Betrieb von innen zu schließen. Dem kam er nach. Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde eingeleitet. Für den Fall der erneuten Feststellung eines Verstoßes wurde den Verantwortlichen zudem die Versiegelung des Betriebes angedroht.

Darüber hinaus ahndeten Einsatzkräfte des OSD im gesamten Stadtgebiet insgesamt acht Verstöße gegen die Maskenpflicht. Entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet.

OSD-Einsatzzahlen

Insgesamt verzeichnete der OSD am Donnerstag, 18. Februar, 44 Einsätze, von denen 19 im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung standen. Die Gesamtzahl der qualifizierten Gesamteinsätze des OSD seit dem 18. März beziffert sich auf 21.063, von denen 10.133 Bezug zur Umsetzung der Coronaschutzverordnung hatten. In der Leitstelle gingen zehn Anrufe zum Thema Coronaschutz ein. Die Gesamtzahl der zum Thema "Corona" seit dem 18. März in der OSD-Leitstelle eingegangenen Anrufe beläuft sich auf 14.077.