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Coronaschutz: Eiscafé verstößt gegen mehrere Hygieneregeln

26 Einsätze im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung des Landes verzeichnete der städtische Ordnungs- und Servicedienst (OSD) am Mittwoch, 24. Juni. Im gleichen Zeitraum erhielt die Leitstelle 21 Anrufe zum Thema. Die Gesamtzahl der zu Corona in der Leitstelle des OSD seit dem 18. März eingegangenen Anrufe erhöhte sich auf 7.969.

25.06.2020, 14:50

Den negativen "Höhepunkt" der OSD-Einsätze bildete am gestrigen Mittwoch, 24. Juni, ein Eiscafé in der Altstadt. Mitarbeiter des OSD stellten fest, dass, entgegen den Hygienebestimmungen, innerhalb und außerhalb des Cafés Zuckerstreuer und Aschenbecher auf den Tischen standen. Gäste wurden von Kellnern bedient, ohne dass diese die vorgeschriebenen Mund-Nase-Bedeckungen trugen. Im weiteren Fortgang der Kontrolle wurden zudem eklatante hygienische Mängel in den Sanitäranlagen des Eiscafés festgestellt. Neben einer massiven Verschmutzung fehlte dort das erforderliche Desinfektionsmittel. Die Befragung des Betreibers ergab zudem, dass keine Besucherdatenlisten geführt wurden. Neben den genannten Verstößen gegen die Coronaschutzverordnung mussten die OSD-Einsatzkräfte feststellen, dass auf den Preisschildern des Eiscafés weder die Pfandangabe noch der Auszug aus dem Jugendschutzgesetz angegeben war. Aufgrund der zahlreichen Verstöße ordnete der OSD die sofortige Einstellung des Betriebes an und versiegelte das Eiscafé. Gegen den Betreiber wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.